Portugal – Azoren
Portugal Rundreise
Weit weg von allem. Das beschreibt kaum einen anderen Ort dieser Welt so treffend wie die Azoren. Mitten im Atlantik, irgendwo zwischen Europa und Amerika, haben die wilden Vulkane ein Paradies aus Inseln entstehen lassen. Blubbernde heiße Quellen, botanische Wundergärten und…
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Ankunft in Ponta Delgada




Furnas
Frühstück · Mittagessen



Faial
Mittagessen · Frühstück



Faial
Mittagessen · Frühstück



Pico erleben
Mittagessen · Frühstück



Pico und seine Lavaformen
Frühstück



Flug zurück nach São Miguel und Sete Cidades
Frühstück · Mittagessen



Naturparadies und Quinta do Bom Despacho
Frühstück



Auf Wiedersehen!
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Ponta Delgada und zurück (Buchungsklasse V)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Inlandsflüge mit SATA von São Miguel nach Faial und von Pico nach São Miguel
- Transfers im Reiseland
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- 8 Übernachtungen in Hotels
- Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen, 1 Picknick, 1 x Abendessen
- Fährüberfahrt von Faial nach Pico
- Einblicke ins Kochen mit Geothermalenergie
- Besichtigung einer Teeplantage
- Käse- und Weinverkostung auf einem Landgut
- Besuch eines Vulkanmuseums, des Terra-Nostra-Parks, eines Walfangmuseums sowie einer Käsefabrik
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
- Individuelle Verlängerung (Bitte Wünsche mit angeben)
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Mai 20273 Termine
Reisetermine im Juni 20273 Termine
Reisetermine im Juli 20273 Termine
Reisetermine im August 20274 Termine
Reisetermine im September 20273 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1. Tag)
Wer glaubt, zu wissen, was Abgeschiedenheit ist, denkt noch einmal neu, wenn wir aus der Luft die einsamen kleinen Reiskörner in der riesigen Pfütze sehen und auf São Miguel 1 landen, inmitten des Atlantiks. »Inmitten« ist wörtlich gemeint: Fast 1.500 Kilometer sind wir schon übers Meer geflogen und der nette Steward wusste, dass es noch weitere 4.000 Kilometer bis New York sind. Da fragst du dich, wer um Himmels willen wie hier irgendwann mal hergekommen ist. Wie so oft waren die Wikingerfamilien zuerst da. Weiß man wegen der Mäuse-DNA. Beides kein Witz.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Auch kein Witz: Auf São Miguel2 begleiten dich urzeitliche Ausblicke, während du nach Água de Pau und Vila Franca do Campo fährst. Es windet sehr, schwarzes Vulkangestein überall, hübsch bewachsen allerorten, ein paar Pferde- und Ochsenkarren passen ins Bild. Das sind noch Orte, wo Jahreszeiten entscheiden, was zu tun und zu lassen ist. Wie in Furnas, wo der Vulkanzauber – ohnehin Schöpfer der Azoren – neben einer undenkbar schönen Landschaft mit See auch blubbernde Quellen hinterlassen hat. Mittagessen muss trotzdem sein. Cozido das Furnas – wir ignorieren den Namen einfach – wird für dich in einem Erdloch gegart. Dass es sich im Park Terra Nostra wie auf einer Kur anfühlt, ist kein Zufall. Sogar aus England kam man früher in diesen botanischen Garten, um sich so richtig schön vulkanisieren zu lassen. Machen wir auch und staunen über die ehrwürdigen Dauerkurgäste: die Magnolien, Azaleen, Strelitzien und Hibisken. Und dass es mehr als 600 Kamelienarten gibt, weißt du jetzt auch. Wo England war, ist der gute Tee nicht weit. Genauer gesagt, stehen wir auf der letzten und auch ältesten traditionellen Teeplantage Europas. Von den vielen Teefabriken auf den Azoren ist nur die Chá Gorreana übriggeblieben, in fünfter Generation in fester Hand der Familie Mota. Grün, so weit das Auge reicht – und das gleich im doppelten Sinn. Denn hier wird in Bio-Qualität produziert. Ihre Leidenschaft und Handarbeit lassen dich Tee noch mal mit ganz neuen Augen sehen. Wer so viel gelernt hat über die Teeherstellung wie du, darf auch probieren: verschiedene Schwarztees wie Orange Pekoe und Broken Leaf, aber auch Grüntee natur oder mit unterschiedlichen Kräutern oder Früchten.
Station Nr. 3 (3,4. Tag)
Ilha Azul nennen sie hier Faial3 4 – die blaue Insel. Aber sorry, das ist zu kurz gesprungen. Die Krater sind auch hier herrlich grün bewachsen, die Lavastrände schwarz. Vom Orange der Sonnenuntergänge ganz zu schweigen und erst recht von der knallbunt bemalten Kaimauer am Yachthafen von Horta. Falls die Hortensien blühen, verstehen wir das mit dem Blau dann doch noch. Wir fahren über die gewundene Bergstraße mit Blick auf das Flamengos-Tal bis hinauf zum Vulkankrater Caldeira, dem höchsten Punkt der Insel. Im Tal erwartet uns dann aber trotzdem wieder die hügelige, scheinbar bemooste Vulkanlandschaft. Ganz ohne DeLorean reist du ins Jahr 1957, zum Ausbruch des Capelinhos. Gibt’s ein ganzes Museum zu. Damals hat sich der Westen der Insel in eine gefühlte Mondlandschaft verwandelt. Wir mögen die Gegensätzlichkeit des dunklen Atlantikblaus und des schwarzen Lavagesteins mit dem ockerfarbenen Sand, den Abenteurern und Weltumseglern gedenkend. Die kehren seit über 100 Jahren im Peter Café Sport ein, schon lange der legendäre Treffpunkt inmitten des Ozeans – wohl auch deshalb, weil die Weltreisenden das Café als Poststation nutzen konnten. Das klingt erst mal unspektakulär. Der Gin Tonic ist es nicht. Genauso wenig wie die Scrimshaw-Stücke aus Pottwalzähnen und Walknochen, einst aus Langeweile auf See mittels nadelspitzer Werkzeuge mit spitzfindigen Motiven versehen. Und wie viele Lokale können sich schon eines apostolischen Segens von Papst Johannes Paul II. rühmen? Eben.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Gesegnet schippern wir mit dem Boot am frühen Morgen zum Hafen von Madalena auf die Insel Pico5. Warum die Insel Pico heißt? Weil das der Name des größten Bergs der Insel, der Azoren und mit über 2.000 Metern sogar ganz Portugals ist, zu unserer fassungslosen Riesenüberraschung tatsächlich ein Vulkan. Der ist genauso historisch wie die Walverarbeitung, bei der 40 Männer acht Stunden mit einem Tier beschäftigt waren, nachdem die kühnsten Harpunierer ihren Kampf auf Leben und Tod mit den Meereskolossen ausgefochten hatten. Schwer unvorstellbar, dass das hier bis in die 1980er eine der wichtigsten Geldquellen war, aber die ehemalige Walfangfabrik in Cais do Pico ist der Beweis.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Tag- und Themenwechsel, heute wird es geologisch. Pico6 ist als jüngste Insel der Azoren natürlich das Ergebnis eines unterseeischen Vulkanausbruchs, wodurch sich alte Lavafelder überall wie Narben durch die Landschaft ziehen. Doch keine Sorge, der letzte Ausbruch fand 1720 statt. Und was heißt hier Sorge? Immerhin verdanken wir dem Ausbruch die fruchtbare Erde, die uns jenen Weinanbau bescherte, den die UNESCO hier zum Welterbe erklärt hat. Ist das jetzt Natur- oder Kulturerbe? Fragen wir unterwegs jemanden, der sich auskennt. Falls du dich am Nachmittag dann doch nochmal versichern willst, dass mittlerweile wirklich nicht mehr gejagt wird, kannst du dich der optionalen Walbeobachtung anschließen. Ohne Harpune.
Station Nr. 6 (7. Tag)
Bom dia, zurückgeflogen nach São Miguel7. Du kannst dich einfach nicht sattsehen an dieser Pracht, erst recht nicht am Caminho do Carvão. Am berühmten Aussichtspunkt Vista do Rei müsste das Sattsehen eigentlich klappen, spätestens beim Blick auf den in zwei Hälften unterteilten Kratersee. Als das auch nix wird, probieren wir es auf herkömmliche Art im Tal: Picknick in der Natur. Puh, jetzt ist es besser. So können wir in aller Seelenruhe der Ananas auf einer Plantage beim Wachsen zuschauen. Wir würden uns zwar freuen, die zwei Jahre bis zur Ernte ebenso auf der Insel zu verbringen, aber so viel Zeit haben wir leider nicht.
Station Nr. 7 (8. Tag)
Es wird Zeit, dass du endlich den Blick vom Pico da Barrosa über São Miguel8 genießen und den Wasserfall nebst Naturpool im Naturpark Caldeira Velha bestaunen kannst – Eukalyptusbäume inklusive. Auf der Insel gibt es fünf verschiedene heiße Quellen, die Caldeira Velha unterscheidet sich von den anderen durch die sie umgebende üppige Waldlandschaft und den heißen Wasserfall. Das Naturbad auf einer Höhe von 628 Metern über dem Meeresspiegel wurde 2008 zum Biosphärenreservat erklärt. Wenn du Glück hast, kannst du hier und heute sogar den kleinsten Vogel Europas sehen: das Goldhähnchen. Putziges, kleines Kerlchen, aber bitte nicht verwechseln mit dem Goldbroiler. In der Natur lassen, nicht mitnehmen, nicht marinieren.
Station Nr. 8 (9. Tag)
Auf der Quinta do Bom Despacho lernen wir noch einige erstaunliche Details über den ökologischen Anbau. Wir riechen die Kräuter und schmecken es auch ganz genau an Käse und Wein: Was hier wächst, kommt aus der der guten vulkanischen Erde, nicht aus dem Labor. Kultur und Tradition auf Azoreanisch! Ob das wirklich so heißt? Dann gilt es noch einmal, die besondere Inselstimmung jenseits allen Festlandes ganz tief einzuatmen, bevor es am nächsten Morgen zurückgeht, dahin, wo die Uhren wieder anders ticken: nach Hause 9.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.







Preishit!




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