Island – Vestfirdir
Island Rundreise
Gänsehaut gibt es nur in exotischen Ländern? Dann warst du noch nie in Island, wo von Augenblick zu Augenblick die Welt untergeht und wieder neu ersteht. Wo Geysire bis zu 60 Meter aus dem Lavaboden schießen und zartblaue Eisberge durch die Fjorde ziehen. Wo die Wanderwege dur…
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Willkommen in Island!




Westisland
Frühstück · Abendessen



Halbinsel Snaefellsnes
Frühstück



Vogelfelsen Latrabjarg
Frühstück


Westfjorde
Frühstück


Von den Westfjorden nach Nordwestisland
Frühstück



Von Pferden und Heringen
Frühstück


Akureyri und der Godafoss
Frühstück



Rund um den »Mückensee«
Frühstück



Ásbyrgi und der Dettifoss
Frühstück



Ostisland
Frühstück


Südisland
Frühstück



Von Südisland zum »Golden Circle«
Frühstück



Auf Wiedersehen!
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Keflavík und zurück
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus
- Fährüberfahrt zu den Westfjorden
- 13 Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und auf Farmen
- Täglich Frühstück, 2 x Abendessen
- Zu Besuch bei den Islandpferden
- Brotbacken mit Geothermalenergie
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 72 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab
- Vorübernachtungen 2 Tage Reykjavik : ab
- Verlängerung 2 Tage Reykjavik: ab
- Rundreise ohne Flug & Transfers: ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Mai 20273 Termine
Reisetermine im Juni 20273 Termine
Reisetermine im Juli 20274 Termine
Reisetermine im August 20275 Termine
Reisetermine im September 20271 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Mit der Fähre zu den bezaubernden Westfjorden
- Godafoss – Wasserfall der Götter
- Zu Besuch bei den Islandpferden
- Relaxen im Thermalwasser des Myvatn-Naturbads
- Magische Halbinsel Snaefellsnes
- Brotbacken mit Geothermalkraft
Station Nr. 1 (1. Tag)
Zwanzig Jahre hat es gedauert bis zu der Frage, ob und wo sich in Europa eigentlich die Gänsehaut versteckt hält. Dann sind wir auf die Suche gegangen und haben urgewaltige Naturwunder-Landschaften gefunden. Magische Kompositionen aus Licht und Farbe und das Phänomen der heißen Geysire, die bis zu 60 Meter hoch aus dem Lavaboden schießen. Wir haben mit Eisbergen gefüllte Lagunen gefunden und kochende Schlammquellen, Wanderparadiese zwischen leuchtenden Gletschern, tiefgrüne Täler und goldene Wasserfälle. Es gibt noch so viel mehr, also steige ein zu deinem Flug nach Reykjavik 1, damit es endlich losgehen kann.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Es könnte fast ein anderer Stern sein, dabei ist es immer noch Europa. Weiße Dampfsäulen kräuseln sich unablässig in den Himmel, doch je näher wir an ihre Majestät Deildartunguhver 2 kommen, desto mehr addieren sich die Säulen zu einer veritablen Nebelwand. Mit 180 Litern pro Sekunde ist sie die ergiebigste Quelle der Insel, aber richtig spannend wird es, wenn du ihre Temperatur misst. Tu’s lieber nicht, es sind ziemlich exakt 100 Grad Celsius. Das freut die Einheimischen, die das Geschenk der Erde dankbar annehmen und selbst in 60 Kilometer Entfernung noch Orte und Höfe mit dem heißen Wasser versorgen. Damit wäre sogleich das Phänomen geklärt, wie sich in saukalten Flüssen Lachse tummeln können, während nebenan pausbäckige Tomaten wachsen.
Station Nr. 3 (3. Tag)
Das Schöne an Island: Wir kommen in 14 Tagen fast überall hin. Da wirkt die Halbinsel Snaefellsnes 3 wie ein Inhaltsverzeichnis. Die Einwohnerinnen und Einwohner nennen sie »Island in Klein«, weil eigentlich alles da ist, was dich in den folgenden Tagen noch oft aus dem Häuschen bringen wird. Nur zwei Erlebnisse des heutigen Tages werden unerreicht bleiben: Da ist der Gletscherberg Snaefellsjökull, durch dessen Krater Professor Lidenbrock und seine Begleiter in Jules Vernes Roman »Die Reise zum Mittelpunkt der Erde« in die Unterwelt hinabsteigen. Und da ist das Gehöft Bjarnarhöfn, wo seit Generationen fermentierter Hai hergestellt wird. Mehr Mutprobe als Leckerbissen. Aber eine Spezialität, und nur im Verhältnis 1:3 mit dem isländischen Schnaps Brennivín zu ertragen. Falls das reicht.
Station Nr. 4 (4,5. Tag)
Kaum zu glauben, was die Natur alles wachsen lässt. Papageitaucher, Kragenenten, Basstölpel und Trottellummen – sie alle bevölkern die Klippen der Fjorde zusammen mit 223 weiteren Vogelarten, von denen 78 hier brüten. Wir suchen. Vom Breidafjord durch die einsame Schärenwelt bis zu den Westfjorden 4 5. Nach ihnen – Vestfirdir – haben wir unsere Reise benannt, weil diese einsame Bilderbuchlandschaft in ihrer biblischen Ursprünglichkeit zu den schönsten Ecken der Insel zählt. Wasserspiele sind hier wie überall das beherrschende Ereignis, ganz besonders, wenn sie sich wie der Wasserfall Dynjandi über 100 Meter zeitlupenartig in die Tiefe stürzen.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Ein Fjord ist ein Fjord, magst du vielleicht denken, aber da hast du dich schwer getäuscht. Kein Fjord ist wie der andere. Dieser Rausch der Farben, die eigentlich keine sind, weil sie sich in einer undefinierbaren Melange aus Rostrot, Graublau, Braunbärenbraun und Erbsengrün verlieren, betört die Sinne. Vor diesen künstlerisch wertvollen Klippen versagt die Fantasie. Aber wir geben nicht auf. Einen Tag lang fahren wir kreuz und quer durch die Arme des Fjordsystems 6, und wo es auf der Fahrt zum nächsten Hotel mal wieder heftig dampft, da halten wir, damit in den Pools der heißen Quellen die behagliche Seite Islands nicht zu kurz kommt.
Station Nr. 6 (7,8. Tag)
Der Skagafjord 7 zeigt die hundertste Variante aus Tönen, für die wir keine Töne finden. Aber eigentlich sind wir wegen einer anderen – weltbekannten – Errungenschaft gekommen, denn hier im Norden befindet sich das Zentrum der isländischen Pferdezucht. Absolut reinrassige Tiere, deren Abstammung lückenlos nachweisbar sein muss und von denen keines mehr zurück darf, wenn es einmal die Insel verlassen hat. Das ging dem Hering genauso, wenngleich aus anderen Gründen, denn der lag von Siglufjördur 8 ausgehend längst auf den Tellern weltweiter Gourmets. »Göttlich« wäre ein zutreffendes Adjektiv. Und dann befinden wir uns auch schon am Wasserfall der Götter. Namensgeber war der Legende nach die Einführung des Christentums um das Jahr 1000, aus dessen Grund alle heidnischen Götterbilder in den Godafoss geworfen wurden. Ein Kirchenfenster in Akureyri zeigt, wie es gewesen sein soll, also muss was dran sein. Abgesehen davon gehört der Godafoss zu den echt schönsten Wasserfällen Islands.
Station Nr. 7 (9. Tag)
Wasser gibt es hier satt, insofern überrascht die Ankündigung, dass wir an den See fahren, nicht wirklich. Wenn du dich da mal nicht täuschst. Mehr Brodeln als Donnern, dämonisch zischend oder zäh blubbernd wie Kartoffelbrei, das ist der Ort, unter dem die Hölle liegen muss: das Solfatarengebiet Námaskard nahe dem See Mývatn 9, mit dem von teils heißen unterirdischen Quellen gespeisten Mývatn-Naturbad. Blaue Lagune des Nordens nennen es die Einheimischen, was wir als Hinweis auf seine außergewöhnliche Farbe für bare Münze nehmen dürfen. Der Rest ist ohne Worte: eintauchen, treiben lassen, verschmitzt lächeln.
Station Nr. 8 (10. Tag)
Wenn sich deine Haut wieder entschrumpelt hat, brauchst du eine Kamera, denn malerischer als das Fischerdorf Húsavík könnte nur ein alter Meister sein. Aber hebe dir ein paar MB auf, weil als Nächstes der Ásbyrgi-Nationalpark 10 kommt. Das achtbeinige Pferd des Gottes Odin soll hier sein Hufeisen tief in die Landschaft gedrückt haben, in Wirklichkeit waren es die Flutwellen von für Island typischen Gletscherläufen, die von unter den Gletschern gelegenen Vulkanen ausgelöst wurden. Zurück blieb eine Schlucht von sagenhafter Schönheit.
Station Nr. 9 (11,12. Tag)
Stadtmenschen werden an manchen Orten von dieser seligen Ruhe und der Verbundenheit mit der Natur träumen. Überlege es dir gut, denn die Verbundenheit trägt viele Züge von Abhängigkeit. Die Leute von Djúpivogur im viele Millionen Jahre alten Teil Islands, den Ostfjorden 11, können ein Lied davon singen. Es handelt von Mühsal, Entbehrung und dem sklavischen Rhythmus der Jahreszeiten. Die unbeschreibliche Faszination der Landschaft, diese farbintensive Idylle mit ihren traumatisierend schönen Bildern – sie kommen in den Geschichten selten vor. Und was ist das? Nun, was wie ein Ausflug in die Arktis aussieht, ist das nächste Kapitel isländischer Sensationen, die Gletscherlagune Jökulsárlón 12. Leuchtend blau furchen die Eiskolosse scheinbar ziellos durch das Meer und hängen doch fest an der Leine des Golfstroms. Wir ziehen ein Stück mit, bis im Schutz der Gletscherzungen der Skaftafell-Nationalpark keine andere Option lässt, als zu wandern. Die Üppigkeit, mit der sich die Natur hier austobt, hättest du nicht für möglich gehalten, aber das Ziel liegt praktisch auf der Hand: der gefühlt tausendste Wasserfall, zur Abwechslung allerdings schwarz und plakativ eingerahmt von Orgelpfeifen aus Basalt.
Station Nr. 10 (13. Tag)
Jeder Name, der mit »foss« endet, ist ein Versprechen, hinter dem sich die nächste Variante eines Wasserfalls befindet. Der Seljalandsfoss wirft sich mit solchem Schwung über die Klippen, dass du perfekt verschleiert hinter ihm durchmarschieren können. Beim Gullfoss, dem berühmten Goldenen Wasserfall, würden wir davon dringend abraten. Seine gewaltigen Fluten stürzen sich über mehrere Stufen tief in eine Schlucht, über der oft ein Regenbogen steht. Wir nehmen entlang des Golden Circle 13 den eleganteren Weg nach unten, wo der Namensgeber aller Geysire und sein kleinerer Bruder Strokkur seit Menschengedenken Modell für die populärsten Postkartenmotive Islands stehen. Wo die amerikanische und die eurasische Kontinentalplatte auseinanderdriften, geht ein Riss durch den Thingvellir-Nationalpark. Tief genug, um Island auch ein bisschen von unten zu betrachten. Dann wirst du für alles, an dem du dich nicht sattgucken konntest, noch einmal wiederkommen müssen.
Station Nr. 11 (14. Tag)
Zurück in Reykjavík gilt ein letzter Rundgang den überraschenden Preziosen der Hauptstadt zwischen dem preisgekrönten Konzerthaus Harpa am Meer und der alles überragenden Hallgrimskirche. Du wirst dich ranhalten müssen, denn wenn du erst mal zu Hause 14 bist, ist alles nur noch Erinnerung. Aber die Gänsehaut, die bleibt.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.





Preishit!
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