Island – Jökulsárlón
Island Rundreise
Jeder Name, der mit »foss« endet, ist ein Drama, das mit unvorstellbaren Wassermassen gespielt wird. Alles, was auf »fell« hört, ist zumindest ein Naturwunder und nicht selten kehrt die Natur dort ihr Inneres nach außen. Mahlzeit! Nur dort, wo Papageitaucher den in Zeitlupe vo…
Detaillierten Tagesablauf ansehen →
Willkommen in Island!




Auf dem »Golden Circle«
Frühstück · Abendessen



Wasserfälle und Lavastrände
Frühstück · Abendessen



Gletscher und Lagunen
Frühstück · Abendessen



Die Ostfjorde
Frühstück · Abendessen



Durch das Hochland zum »Mückensee«
Frühstück · Abendessen



Rund um den »Mückensee«
Frühstück · Abendessen



Der Norden
Frühstück



Die Schönheiten von Westisland
Frühstück



Auf Wiedersehen!
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Keflavík und zurück (Buchungsklasse S)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus
- 9 Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern
- Täglich Frühstück, 7 x Abendessen
- Verkostung von traditionellen Spezialitäten auf einer Milchfarm
- Besuch auf einem Pferdehof
- Schwimmen im Naturbad Mývatn
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 48 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab
- Verlängerung 2 Tage Reykjavik: ab
- Vorübernachtungen 2 Tage Reykjavik : ab
- Rundreise ohne Flug & Transfers ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
Reisetermine im Mai 20273 Termine
Reisetermine im Juni 20272 Termine
Reisetermine im Juli 20274 Termine
Reisetermine im August 20274 Termine
Reisetermine im September 20272 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Naturwunder des Golden Circle
- Majestätische Gletscherlagune Jökulsárlón
- Wanderung im Nationalpark Skaftafell
- Relaxen im Thermalwasser des Mývatn-Naturbads
- Besuch einer traditionellen Milchfarm inkl. Verkostung
- UNESCO-Weltkulturerbe Thingvellir-Nationalpark
Station Nr. 1 (1. Tag)
Als die ersten Siedlerinnen und Siedler loszogen, um Holz für ihre Häuser zu besorgen, fanden sie nichts, was für mehr als eine wackelige Strandbar gereicht hätte, und so gaben sie dem unwirtlichen Flecken den Namen Keflavík, Treibholzbucht. Dahin treibt es auch unseren Flieger, und vorausgesetzt, er ist pünktlich, reicht die Zeit noch für eine überraschend sympathische Kontaktaufnahme mit den Nachfahren der Wikinger. Wir wünschen einen gelungenen Start in das erfrischend unkomplizierte Nachtleben von Reykjavík 1. Wie das eben ist, wenn alle sich kennen und die Fußwege zwischen den Bars und Cafés zwischen zehn Sekunden und einer Minute dauern.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Es gab eine Zeit, da liefen in Thingvellir sämtliche Reitpfade des Landes zusammen. Könnte ein Hinweis darauf sein, dass man in Island immer schnell ans Ziel kommt. In Wirklichkeit war es der kürzeste Weg zur Volksversammlung. Denn das ist die Bedeutung von »Thing« und Thingvellir demzufolge die Ebene der Volksversammlung. Die Wikinger haben an diesem Ort bereits 930 ihr erstes Parlament gegründet und sich 70 Jahre später zum Christentum bekannt. Heute gibt es ein paar Pfade mehr und vor allem solche, die rundherum und deshalb zu den schönsten Flecken von Island führen. Der Golden Circle 2 ist so einer und führt außer durch das Welterbe Thingvellir-Nationalpark zum Wasserfall Gullfoss, der sich in zwei Kaskaden 70 Meter in eine Schlucht stürzt, über der die meiste Zeit ein Regenbogen steht. Bei den Geysiren im »Tal der Greifvögel« geht das spektakulär in die andere Richtung. Wir ergreifen die Chance zu einer Zeitmessung der besonderen Art, denn in Island erzählt man sich, dass ein Ei, beim Ausbruch des Strokkur ins Wasser gesenkt, beim nächsten Ausbruch fertig ist. Jedes Mal auf den Punkt.
Station Nr. 3 (3. Tag)
Jeder Name, der mit »foss« endet, ist ein Versprechen, hinter dem sich die nächste Variante eines Wasserfalls versteckt. Der Seljalandsfoss wirft sich mit solchem Schwung über die Klippen, dass du im Sommer perfekt verschleiert hinter ihm durchmarschieren könntest. Beim Skógafoss kannst du dir das sparen, weil die an Sagen reiche Geschichte Islands erzählt, dass ein Junge hinter dem donnernden Vorhang eine Schatztruhe gefunden hatte. Beim Zugriff verschwand die Kiste zaubergleich und er hielt nur noch den Griff in der Hand, der jetzt im Museum liegt. Nehmen wir lieber einen echten »Schatz«. 80.000 Jahre alt und von einem Vulkanausbruch übrig geblieben: die Türlochinsel. Zugegeben, es ist nur eine Halbinsel, aber das 115 Meter hohe Kap Dyrhólaey 3 macht das wett. Vor allem, wenn du mit seinen Hausgästen ins Gespräch kommst: Seeschwalben und Papageitaucher.
Station Nr. 4 (4. Tag)
Du siehst schon, Wasserspiele sind das beherrschende Ereignis auf Island. Warum sollte das im Nationalpark Skaftafell anders sein? Die Üppigkeit allerdings, mit der sich die Natur hier austobt, hättest du nicht für möglich gehalten. Damit liegt unser Programm praktisch auf der Hand: Wandern durch grünstes Grün vor der Kulisse tiefschwarzer Orgelpfeifen aus Basalt, bis sich der gefühlt hundertste Wasserfall vor unsere Füße wirft. Weniger dramatisch, dafür in einem unerreicht majestätischen Szenario, findet hinter uns ganz großes Theater statt: die Eisberge der Gletscherlagune Jökulsárlón 4. Völlig losgelöst treiben sie in Zeitlupe durch den See dem schleichenden Tod entgegen. Da wäre übrigens noch ein Boot, das dich auf besonderen Wunsch nach dem Vorbild von 007 durch das eisige Wasser manövriert. Farbenmeer inklusive.
Station Nr. 5 (5. Tag)
Stadtmenschen werden an manchen Orten von dieser seligen Ruhe und der Verbundenheit mit der Natur träumen. Überlege es dir gut, denn diese Hinwendung kann abhängig machen. Die Einheimischen im viele Millionen Jahre alten Teil Islands, den Ostfjorden 5, können ein Lied davon singen. Es handelt von Mühsal und dem sklavischen Rhythmus der Jahreszeiten. Die unbeschreibliche Faszination der Landschaft, diese farbintensive Idylle mit ihren traumatisierend schönen Bildern – sie kommen in den Geschichten selten vor. Die dunkle Jahreszeit aber, wenn die elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwinds an klaren Nächten das Polarlicht über der Nordhalbkugel jagt, entschädigt für viele Entbehrungen.
Station Nr. 6 (6,7. Tag)
Kennst du bestimmt: Rundherum, das ist nicht schwer, mittendurch dagegen sehr. Na, so ähnlich jedenfalls, aber passend für Island, denn zum Mývatn 6 7 müssen wir ins unberechenbare isländische Hochland. Da, wo die Grenze zwischen der Amerikanischen und der Eurasischen Kontinentalplatte verläuft. Lustig ist es hier. Mehr Brodeln als Donnern, dämonisch zischend oder zäh blubbernd wie Kartoffelbrei, das ist der Ort, unter dem die Hölle liegen muss: das Solfatarengebiet Námaskard mit dem von heißen unterirdischen Quellen gespeisten Mývatn-Naturbad. Blaue Lagune des Nordens nennen es die Isländerinnen und Isländer, was wir als Hinweis auf seine außergewöhnliche Farbe für bare Münze nehmen dürfen. Der Rest ist ohne Worte: eintauchen, treiben lassen, verschmitzt lächeln.
Station Nr. 7 (8. Tag)
Wenn sich deine Haut wieder entschrumpelt hat, wird es Zeit, einen »Pflichtfoss« anzusteuern, den sagenumwobenen »Wasserfall der Götter«. Zwar ließ sich hier keine Gottheit sehen, aber mit dem Bekenntnis zum Christentum hatten auch ihre heidnischen Insignien ausgedient. Die letzten Götterbilder ließ der amtierende Priester schwungvoll entsorgen. Und wo? Richtig, im Godafoss. Das Kirchenfenster in Akureyri 8 liefert den historischen Beweis. Aber die »Perle des Nordens« hat noch mehr, und wenn es nur die Ampeln sind, die das Stopplicht als rotes Herz zeigen. Sofern dein Herz für Tiere schlägt, wirst du den bekanntesten Exportartikel vielleicht schon vermisst haben: vier Beine, etwas pummelig, aber bärenstark und ungeimpft. Weshalb Pferde, die das Land einmal verlassen haben, aus Gründen des Seuchenschutzes nicht wieder eingeführt werden dürfen. So viel zum isländischen Reinheitsgebot.
Station Nr. 8 (9. Tag)
Es könnte fast ein anderer Stern sein, dabei ist es immer noch Europa. Weiße Dampfsäulen kräuseln sich unablässig in den Himmel, doch je näher wir nach Deildartunguhver 9 kommen, desto mehr addieren sich die Säulen zu einer veritablen Nebelwand. Mit 180 Litern pro Sekunde ist sie die ergiebigste Quelle der Insel, aber richtig spannend wird es, wenn du ihre Temperatur misst. Tu’s lieber nicht, es sind ziemlich exakt 100 Grad. Das freut die Einheimischen, die das Geschenk der Erde dankbar annehmen und selbst in 60 Kilometer Entfernung noch Orte und Höfe mit dem heißen Wasser versorgen. Damit wäre sogleich das Phänomen geklärt, wie sich in saukalten Flüssen Lachse tummeln können, während nebenan pausbäckige Tomaten wachsen. Etwas weiter landeinwärts sprudelt das kalte Wasser scheinbar direkt aus der schwarzen Lava über hundert kleine Wasserfälle in den schäumenden Fluss Hvítá. Irgendwo muss es ja hin. Wir auch, nämlich zurück, wo alles begann.
Station Nr. 9 (10. Tag)
Und dort, im kleinen feinen Reykjavik, schaust du dich auch ein bisschen um. An der futuristischen Kirche Hallgrímskirkja kommt man eigentlich nicht vorbei, vielleicht siehst du auch das Gästehaus Höfdi, wo Reagan und Gorbatschow das Ende des Kalten Krieges eingeleitet haben. Ein original Hardfiskur wäre noch schön, dazu ein Bier aus isländischem Eiswasser. Dann geht es unweigerlich zurück in die Heimat 10, wo die Islandsehnsucht ab heute zu deinem Leben gehören wird.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.








Preishit!
Preishit!
Preishit!
Preishit!
Preishit!
Preishit!

