SehenswürdigkeitCable Cars
Eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt San Francisco sind die historischen Cable Cars. Diese sind ein beliebtes Transportmittel nicht nur bei Touristen. Erstmals fuhren die Kabelbahnen im Jahre 1873. Bis heute konnten drei Linien in Betrieb gehalten werden. Vor allem auf …
Cable Cars entdecken
Bereits in den Goldminen Kaliforniens wurden von Zugseilen gezogene Transportwagen eingesetzt. Der Ingenieur und Kabelbauer Andrew Hallidie kam dann auf die Idee, diese Technik auch zur Personenbeförderung einzusetzen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Zahl der Cable Cars auf 600 gestiegen. Das Schienennetz war auf 160 km ausgebaut.
Die Straßen in San Francisco sind sehr steil. Zur damaligen Zeit wurden vorrangig vierspännige Pferdekutschen zum Lastentransport eingesetzt. Durch die extremen Höhenunterschiede kam es jedoch häufig zu Unfällen. Durch die sicheren Cable Cars war es nun möglich, auch bisher unzugängliche Gebiete für die Stadt zu erschließen. Durch das Aufkommen von motorisierten Verkehrsmitteln und durch das große Erdbeben im Jahre 1906 war der Fortbestand der Cable Cars jedoch gefährdet. Im Jahre 1964 wurden diese Transportmittel schließlich unter Denkmalschutz gestellt.
Heute sind noch drei Linien in Betrieb. Vorrangig werden diese Linien, die 40 Wagen umfassen und ein 17 km langes Schienennetz bieten, von Touristen genutzt. Die Wagen werden von einem 650 PS starken Elektromotor angetrieben. Insgesamt 635 Flaschenzüge und Tausende von Kabelrollen und Zahnrädern sind in dem gesamten Streckennetz verbaut.
Zu den drei heute noch betriebenen Linien zählen die Powell-Hyde-Line, die Powell-Mason-Line und die California-Line. Die Powell-Hyde-Line startet in Downtown. Auf ihrem Weg direkt zur Fisherman’s Warf passiert die Linie die steilsten Hügel und bietet somit einen fantastischen Ausblick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Auch die Powell-Mason-Line startet in Downtown, und auch ihr Ziel ist Fisherman’s Wharf. Der Unterschied dieser beiden Linien liegt jedoch in der Route. Die Powell-Mason-Line ist bei Weitem nicht so spektakulär und lange nicht so überlaufen wie die Powell-Hyde-Line. Die California-Line startet im Financial District und fährt zur Van Ness Avenue. Diese Linie ist eher ruhig und deshalb auch nicht von Touristen überfüllt. Hier kann man das Flair der Cable Cars noch richtig genießen.
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