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Reiseverlauf

Indien – Alles im Fluss

Indien Rundreise

In Indien sagt man: Alles Wasser fließt zum Ganges. Auch wenn dieses Sprichwort nicht wörtlich zu verstehen ist, beschreibt es die besondere Stellung des Wassers in unserem Land. Wasser schenkt Leben, verbindet Landschaften und Menschen und prägt seit Jahrtausenden Religion, K…

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Akshardham Tempel
1. Tag

Indien erwartet Sie!

Akshardham Tempel
Akshardham Tempel · ©Konstik/istock
Akshardham Tempel bei Nacht
Akshardham Tempel bei Nacht · ©Sean3810/istock
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz · ©KT759/adobestock
Connaught Place
Connaught Place · ©Pradeep Gaur/istock
Mit dem Flug nach Delhi beginnt unsere Reise entlang der großen Lebensader Nordindiens. In den kommenden Tagen folgen wir dem Ganges auf seinem Weg vom Himalaya in die Ebene und entdecken, welche Rolle Wasser für die Entstehung von Kulturen, Religionen und Lebensräumen spielt. Freuen Sie sich auf faszinierende Begegnungen und unvergessliche Eindrücke in einem Land, in dem Wasser weit mehr ist als eine natürliche Ressource.
2. Tag

Willkommen in Neu-Delhi - Wasser verbindet Menschen

Abendessen
Lotus Tempel
Lotus Tempel · ©xavierarnau/istock
Indian Gate
Indian Gate · ©Anton Aleksenko/istock
Rotes Fort in Delhi
Rotes Fort in Delhi · ©f9photos/istock
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz · ©KT759/adobestock
Am Morgen erreichen wir die indische Hauptstadt und werden von unserer Reiseleitung mit einem herzlichen Namasté empfangen. Nach einer kurzen Erholungspause lernen wir das moderne Delhi kennen - eine pulsierende Metropole, in der Tradition und Gegenwart auf faszinierende Weise ineinandergreifen. Ein besonderer Auftakt erwartet uns im Gurudwara Bangla Sahib, einem der bedeutendsten Sikh-Tempel des Landes. Im Mittelpunkt der Anlage liegt der Sarovar, ein heiliges Wasserbecken, das Gläubigen als Ort der Reinigung, der Besinnung und der Gemeinschaft gilt. Hier wird erstmals spürbar, welch zentrale Bedeutung Wasser in den Religionen Indiens besitzt - nicht nur als lebensnotwendige Ressource, sondern auch als Symbol für Hoffnung und Verbundenheit. Vorbei am India Gate und den großzügig angelegten Regierungsvierteln erhalten wir einen ersten Eindruck von der britisch geprägten Hauptstadt. Beim Abendessen stimmt uns unser Reiseleiter auf das Leitmotiv der Reise ein: Wasser als Ursprung des Lebens und prägende Kraft für Natur, Kultur und Glauben in Indien. (A)
3. Tag

Von Delhi nach Rishikesh - dem Ganges entgegen

Connaught Place
Connaught Place · ©Pradeep Gaur/istock
Akshardham Tempel bei Nacht
Akshardham Tempel bei Nacht · ©Sean3810/istock
Akshardham Tempel
Akshardham Tempel · ©Konstik/istock
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz · ©KT759/adobestock
Der Vormittag gehört dem alten Delhi. Hinter den mächtigen Mauern des Roten Forts entfaltet sich eine Welt voller Farben, Düfte und Stimmen. Im Gewirr enger Gassen reihen sich Zuckerbäcker, Gewürzhändler und Silberschmiede aneinander, während auf dem berühmten Khari-Baoli-Markt Säcke voller Kardamom, Kurkuma und Pfeffer die Luft mit exotischen Aromen erfüllen. Eine kurze Rikschafahrt bringt uns mitten hinein in dieses lebendige Treiben, bevor wir an Raj Ghat der Erinnerung an Mahatma Gandhi begegnen. Wir lassen die Millionenstadt hinter uns und fahren nach Rishikesh. Hier verändert sich die Landschaft spürbar: Der Ganges verlässt die Ausläufer des Himalaya und erreicht die nordindische Ebene. Seit Jahrhunderten gilt dieser Ort als Schwelle zwischen den Bergen und dem fruchtbaren Tiefland - und als einer der wichtigsten spirituellen Plätze Indiens. Tempel, Ashrams und Hängebrücken säumen den Fluss und machen deutlich, dass das Leben hier seit jeher vom Wasser geprägt wird. 240 km (F, A)
4. Tag

Der Ganges ruft!

Brennende Kerzen im Ganges in Varanasi
Brennende Kerzen im Ganges in Varanasi · ©RuslanKaln/istock
Impressionen vom Ganges in Varanasie
Impressionen vom Ganges in Varanasie · ©hadynyah/istock
Sonnenuntergang in Varanasi am Ganges
Sonnenuntergang in Varanasi am Ganges · ©Muni Yogeshwaran/istock
Indien
Indien · @Tarzan9280/istock
In Rishikesh scheint sich alles um den Fluss zu drehen. Sein türkisgrünes Wasser durchzieht die Stadt, an seinen Ufern meditieren Yogis, Pilger verrichten ihre Gebete und das geschäftige Leben spielt sich zwischen Tempeln und Ashrams ab. Bei einem Spaziergang entdecken wir diese besondere Atmosphäre und genießen immer wieder den Blick auf den Ganges, der hier noch klar und lebendig aus den Bergen herabströmt. Eine Tuk-Tuk-Fahrt führt uns durch die engen Straßen und eröffnet spannende Einblicke in den Alltag der Menschen. Dabei begegnen wir einem Sadhu, einem hinduistischen Asketen, der uns erzählt, warum der Ganges für Millionen Gläubige weit mehr ist als ein Fluss. Für sie ist er die Göttin Ganga, deren Wasser reinigen, segnen und neues Leben schenken kann. Wenn am Abend die Sonne langsam hinter den Hügeln versinkt, versammeln sich Hunderte Menschen am Flussufer. Priester schwenken leuchtende Feuerlampen, Gebete erfüllen die Luft und unzählige kleine Lichter treiben auf dem Wasser davon. Die Ganga-Aarti gehört zu den bewegendsten religiösen Zeremonien Indiens - ein eindrucksvoller Moment, der die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Wasser unmittelbar erfahrbar macht. (F, A)
5. Tag

Spirituelle Momente am Ganges

Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz · ©KT759/adobestock
Connaught Place
Connaught Place · ©Pradeep Gaur/istock
Lotus Tempel
Lotus Tempel · ©xavierarnau/istock
Indian Gate
Indian Gate · ©Anton Aleksenko/istock
Der Tag beginnt ruhig. Während wir am Ufer des Ganges Yoga praktizieren, liegt der Fluss noch still im Morgenlicht. Seit Jahrhunderten suchen Menschen gerade hier nach innerer Einkehr, denn Rishikesh gilt als Welthauptstadt des Yoga und als Ort, an dem Körper, Geist und Natur in Einklang kommen. Nicht weit entfernt liegt die Vashishta Gufa, eine Höhle, die zu den ältesten Meditationsorten am Ganges zählt. Der Überlieferung nach zog sich hier bereits der Weise Vashishta zur Meditation zurück. Noch heute suchen Pilger und Mönche die Stille dieses besonderen Ortes, dessen Nähe zum Fluss seit jeher als Quelle spiritueller Kraft verstanden wird. Am Abend kehren wir noch einmal an das Ufer des Ganges zurück. Bei einer Segnung und der feierlichen Ganga-Aarti erleben wir den Fluss aus einer neuen Perspektive. Was uns in den vergangenen Tagen immer wieder begegnet ist, wird nun besonders deutlich: Der Ganges ist nicht nur Wasser. Er ist Erinnerung, Glauben, Hoffnung und Lebensquelle zugleich - ein Symbol, das Indien bis heute prägt. (F, A)
6. Tag

Von Rishikesh nach Agra -Wasser als Quelle von Macht und Schönheit

Agra am Morgen
Agra am Morgen · ©Pasu Lo-utai/istock
Rotes Fort in Agra
Rotes Fort in Agra · ©Roop_Dey/istock
Itimad-ud-Daula-Mausoleum
Itimad-ud-Daula-Mausoleum · ©powerofforever/istock
Ganges in Haridwar
Ganges in Haridwar · ©eROMAZe/istock
Wir verabschieden uns vom Ganges und fahren nach Haridwar, wo wir den modernen Vande-Bharat-Zug besteigen. Während die Landschaften Nordindiens am Fenster vorbeiziehen, begleitet uns das Thema der Reise weiter: Die großen Flüsse des Landes haben seit jeher nicht nur Menschen ernährt, sondern auch Reiche entstehen und Städte wachsen lassen. Wir erreichen Agra am Ufer des Yamuna. Dass die Moghulkaiser hier ihre prächtige Residenz errichteten, war kein Zufall. Der Fluss versorgte Paläste und Gärten mit Wasser, sicherte Handel und Landwirtschaft und machte Agra zu einer der glanzvollsten Metropolen seiner Zeit. Noch heute bestimmt der Yamuna das Bild der Stadt und bildet die eindrucksvolle Kulisse für eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. 210 km (F, A)
7. Tag

Das Taj Mahal - ein Paradies am Fluss

Taj Mahal
Taj Mahal · ©Meinzahn/istock
Rotes Fort in Agra
Rotes Fort in Agra · ©ferrantraite/istock
Taj Mahal
Taj Mahal · ©oversnap/istock
Rotes Fort von Agra
Rotes Fort von Agra · ©powerofforever/istock
Es gibt Bauwerke, die man unzählige Male auf Bildern gesehen hat und die dennoch alle Erwartungen übertreffen. Das Taj Mahal gehört zweifellos dazu. Im weichen Morgenlicht erhebt sich das berühmte Mausoleum über dem Ufer des Yamuna und scheint beinahe schwerelos. Der Fluss war von Anfang an Teil des Gesamtkonzepts. Er spiegelte einst das weiße Marmorbauwerk, versorgte die weitläufigen Gartenanlagen mit Wasser und ließ das Ideal eines islamischen Paradiesgartens Wirklichkeit werden. So verbinden sich Architektur, Landschaft und Wasser zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Auch das mächtige Rote Fort verdankt seine Lage dem Yamuna. Von seinen Mauern eröffnet sich ein weiter Blick über den Fluss, der über Jahrhunderte das Leben der Stadt bestimmte. Unsere Reiseleitung erläutert, weshalb Wasser für die Moghulkaiser weit mehr war als ein praktischer Nutzen: Es war Ausdruck von Macht, Schönheit und göttlicher Ordnung. Anschließend führt uns ein Heritage Walk durch die historischen Gassen Agras. Zwischen alten Herrenhäusern, Werkstätten und kleinen Märkten begegnen wir einer Stadt, deren Geschichte bis heute eng mit ihrem Fluss verbunden ist. (F, A)
8. Tag

Orchha: wo der Betwa das Leben bestimmt

Jahangir Mahal
Jahangir Mahal · ©saiko3p/istock
Chhatris
Chhatris · ©f9photos/istock
Blick vom Jahangir Mahal auf Raja Mahal
Blick vom Jahangir Mahal auf Raja Mahal · ©saiko3p/istock
Chhatris
Chhatris · ©f9photos/istock
Der Zug bringt uns nach Jhansi. Von hier aus erreichen wir Orchha, eine der schönsten historischen Residenzstädte Zentralindiens. Malerisch schmiegt sie sich an die Ufer des Betwa-Flusses, dessen Wasser die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte entscheidend geprägt hat. Die mächtigen Paläste, Tempel und Festungsanlagen scheinen noch heute mit der Flusslandschaft zu verschmelzen. Immer wieder eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf den Betwa, der die Stadt schützte, ihre Gärten bewässerte und den Menschen Lebensgrundlage war. Beim Rundgang durch das Orchha-Fort und den Chaturbhuj-Tempel wird deutlich, wie eng Architektur und Landschaft hier miteinander verbunden sind. Anschließend setzen wir unsere Reise durch die abwechslungsreiche Landschaft Zentralindiens fort und erreichen Khajuraho. 190 km (F, A)
9. Tag

Khajuraho und der Ken-Fluss: wo Wasser Leben schenkt

Tempelbezirk von Khajuraho
Tempelbezirk von Khajuraho · ©RNMitra/istock
Tempelbezirk von Khajuraho
Tempelbezirk von Khajuraho · ©Hakat/istock
Tempelbezirk von Khajuraho
Tempelbezirk von Khajuraho · ©Zzvet/istock
Tempelbezirk von Khajuraho
Tempelbezirk von Khajuraho · ©ShutterBug/istock
Die Tempel von Khajuraho gehören zu den bedeutendsten Zeugnissen indischer Baukunst. Mit ihren außergewöhnlich feinen Steinmetzarbeiten erzählen sie von Religion, Mythologie und dem menschlichen Leben in all seinen Facetten. Beim Rundgang entdecken wir die beeindruckende Kunstfertigkeit der Chandela-Herrscher, deren Reich einst von den Flüssen Zentralindiens geprägt wurde. Am Nachmittag wechseln wir von der Kultur in die Natur. Im Panna-Nationalpark unternehmen wir eine Safari durch eine Landschaft aus Wäldern, Felsen und Flusstälern. Die eigentliche Lebensader des Schutzgebiets ist der Ken-Fluss. Besonders während der Trockenzeit versammeln sich zahlreiche Tiere an seinen Ufern - von Antilopen und Hirschen über Krokodile bis hin zu den scheuen Bengalischen Tigern. Mit etwas Glück zeigt sich einer dieser majestätischen Jäger und macht deutlich, wie eng das Überleben der Tierwelt mit dem Wasser verbunden ist. 40 km (F, A)
10. Tag

Durch die fruchtbare Ebene nach Allahabad - Wasser ernährt Millionen

Kumbh Mela Festival
Kumbh Mela Festival · ©R.M. Nunes/istock
Indien
Indien · @Tarzan9280/istock
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz · ©KT759/adobestock
Connaught Place
Connaught Place · ©Pradeep Gaur/istock
Auf unserer Fahrt durch die nordindische Tiefebene begleitet uns eine Landschaft, deren Fruchtbarkeit seit Jahrtausenden vom Wasser der großen Flüsse abhängt. Weite Felder, kleine Dörfer und geschäftige Märkte erzählen vom Leben einer Region, in der Landwirtschaft ohne die Kraft des Wassers kaum denkbar wäre. Doch Wasser ist heute nicht mehr selbstverständlich. Bevölkerungswachstum, sinkende Grundwasserspiegel und der Klimawandel stellen Indien vor große Herausforderungen. Während der Fahrt erläutert unsere Reiseleitung, wie sich der Umgang mit dieser kostbaren Ressource verändert und welche Bedeutung nachhaltiges Wassermanagement für die Zukunft des Landes hat. Mit diesen Gedanken erreichen wir Allahabad, das heutige Prayagraj. Hier erwartet uns einer der heiligsten Orte Indiens - der Zusammenfluss von Ganges und Yamuna , an dem sich die religiöse und die lebensspendende Bedeutung des Wassers auf einzigartige Weise verbinden. 290 km (F, A)
11. Tag

Prayagraj und Varanasi - wo heilige Flüsse zusammenfinden

Varanasi Impressionen
Varanasi Impressionen · ©Roop_Dey/istock
Varanasi Impressionen
Varanasi Impressionen · ©Veni/istock
Sonnenuntergang in Varanasi am Ganges
Sonnenuntergang in Varanasi am Ganges · ©Muni Yogeshwaran/istock
Varanasi Impressionen
Varanasi Impressionen · ©shylendrahoode/istock
Prayagraj, das frühere Allahabad, zählt zu den ältesten und bedeutendsten Pilgerstätten Indiens. Seit Jahrtausenden strömen Gläubige hierher, denn am Sangam vereinigen sich Ganges und Yamuna. Nach hinduistischer Überlieferung mündet an dieser Stelle auch der mythische Fluss Sarasvati in die beiden Ströme. Dieser Zusammenfluss gilt als einer der heiligsten Orte des Landes und symbolisiert die Verbindung von Erde, Himmel und spiritueller Welt. Bei einer Bootsfahrt erleben wir den Sangam aus nächster Nähe. Zwischen Pilgern, Booten und Gebeten wird deutlich, welche Kraft Wasser als Symbol des Lebens und der Erneuerung bis heute besitzt. Millionen Menschen kommen hierher, um im heiligen Wasser zu baden und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Anschließend besuchen wir das Anand Bhavan, das ehemalige Wohnhaus der Familie Nehru, dessen Geschichte eng mit dem Weg Indiens in die Unabhängigkeit verbunden ist. Am Nachmittag setzen wir unsere Reise nach Varanasi fort. Kaum eine Stadt verkörpert die spirituelle Bedeutung des Ganges so eindrucksvoll wie diese älteste dauerhaft bewohnte Stadt Indiens. Wenn nach Sonnenuntergang die Priester an den Ghats große Feuerlampen entzünden und und die Ganga-Aarti beginnt, tauchen Gesänge, Glockenklänge und der Schein unzähliger Lichter das Flussufer in eine einzigartige Atmosphäre. Ein unvergesslicher Auftakt für unseren Aufenthalt in der heiligen Stadt. 125 km (F, A)
12. Tag

Varanasi - zwischen Ewigkeit und Zukunft

Heiliger Sadhu
Heiliger Sadhu · ©filipefrazao/istock
Heiliger Sadhu
Heiliger Sadhu · ©filipefrazao/istock
Varanasi_Impression Mann
Varanasi_Impression Mann · ©hadynyah/istock
Impressionen vom Ganges in Varanasie
Impressionen vom Ganges in Varanasie · ©hadynyah/istock
Noch vor Sonnenaufgang gleiten wir mit dem Boot über den Ganges. Langsam erwacht die Stadt. Pilger steigen die steinernen Ghats hinab, um im Fluss zu baden, Priester sprechen ihre Morgengebete und erste Opfergaben treiben auf dem Wasser. Seit Jahrhunderten beginnt hier jeder Tag auf dieselbe Weise. Das Leben der Menschen folgt dem Rhythmus des Flusses. Für Hindus ist Varanasi einer der heiligsten Orte der Welt. Ein Bad im Ganges gilt als Zeichen der Reinigung, und viele Gläubige hoffen, hier den Kreislauf der Wiedergeburten zu vollenden. Die Ufer erzählen deshalb nicht nur vom Leben, sondern auch vom Abschied und von der Hoffnung auf einen neuen Anfang. Nirgendwo wird deutlicher, wie eng Wasser, Glaube und menschliche Existenz miteinander verbunden sind. Doch der Ganges ist heute auch eine schützenswerte Lebensgrundlage. Im Gespräch mit einem Umweltschützer erfahren wir, welche Anstrengungen unternommen werden, um den Fluss zu bewahren und seine Wasserqualität nachhaltig zu verbessern. So begegnen sich in Varanasi jahrtausendealte Traditionen und die Herausforderungen der Zukunft. Bevor wir am Abend nach Kolkata fliegen, besuchen wir Sarnath. Hier hielt Buddha nach seiner Erleuchtung seine erste Lehrrede und legte damit den Grundstein für den Buddhismus - ein weiterer Ort, an dem sich die spirituelle Geschichte Indiens entfaltet. (F, A)
13. Tag

Kolkata - der Ganges öffnet sich der Welt

Victoria Memorial
Victoria Memorial · ©narvikk/istock
Howrah Brücke
Howrah Brücke · ©Roop_Dey/istock
St. Pauls Cathedral
St. Pauls Cathedral · ©saiko3p/istock
Victoria Memorial
Victoria Memorial · ©Roop_Dey/istock
Am Unterlauf des Ganges hat sich der mächtige Strom längst in ein weit verzweigtes Flusssystem verwandelt. Einer seiner wichtigsten Arme ist der Hooghly, an dessen Ufern Kolkata entstand. Über ihn wurde die Stadt zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Asiens und über Jahrhunderte zum Tor Indiens in die Welt. Schon am frühen Morgen erleben wir das geschäftige Treiben am berühmten Blumenmarkt unter der Howrah-Brücke. Händler, Träger und Käufer füllen die Gassen mit Farben, Düften und Stimmen - ein lebendiges Bild jener Stadt, deren Geschichte seit jeher eng mit dem Fluss verbunden ist. Die Kolonialbauten rund um den Dalhousie Square erzählen vom britischen Empire und von der wirtschaftlichen Bedeutung Kolkatas. Im Victoria Memorial begegnen wir dieser Epoche ebenso wie im Mutter-Teresa-Haus einer ganz anderen Seite der Stadt: dem selbstlosen Einsatz für die Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft. (F, A)
14. Tag

Am Ende des Flusses

Hauptschrein des Chennakesava-Tempels
Hauptschrein des Chennakesava-Tempels · ©Bhaskara3292/istock
Indien
Indien · @Tarzan9280/istock
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz
Sonnenuntergang an der Praesidenresidenz · ©KT759/adobestock
Connaught Place
Connaught Place · ©Pradeep Gaur/istock
Unser letzter Reisetag führt uns noch einmal an den Hooghly. Im Tempel Dakshineshwar, einem der bedeutendsten Heiligtümer Bengalens, erleben wir, welche Rolle der Fluss bis heute im religiösen Leben der Menschen spielt. Wenig später besuchen wir Kumartuli, das traditionsreiche Töpferviertel. Seit Generationen entstehen hier kunstvolle Götterfiguren aus dem Lehm des Flusses - ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Wasser nicht nur Landschaften, sondern auch Handwerk und kulturelle Traditionen prägt. Am Abend genießen wir eine Bootsfahrt auf dem Hooghly. Langsam ziehen die Silhouetten der Stadt an uns vorbei, während die Sonne den Himmel in warmes Licht taucht. Am Ufer erhebt sich Belur Math, das spirituelle Zentrum des Ramakrishna-Ordens und Sinnbild für Toleranz und den Dialog der Religionen. Beim gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren. Vom Himalaya bis zum Delta sind wir dem Wasser gefolgt. Wir haben erlebt, wie Flüsse Landschaften formen, Städte entstehen lassen, Religionen prägen, Landwirtschaft ermöglichen und Menschen miteinander verbinden. Zugleich haben wir erfahren, dass Wasser heute kostbarer ist denn je und zu den großen Zukunftsfragen unserer Erde gehört. So schließt sich der Kreis unseres Themenjahres "Wasser ist Leben". (F, A)
15. Tag

Abschied von Indien

Victoria Memorial
Victoria Memorial · ©narvikk/istock
St. Pauls Cathedral
St. Pauls Cathedral · ©saiko3p/istock
Howrah Brücke
Howrah Brücke · ©Roop_Dey/istock
Victoria Memorial
Victoria Memorial · ©Roop_Dey/istock
Am Morgen heißt es Abschied nehmen. Vielleicht werden wir uns an das erste Licht über dem Ganges erinnern, an die Gesänge während der Ganga-Aarti, an die stillen Stunden in Rishikesh oder an den mächtigen Strom, der Kolkata mit der Welt verbindet. Vor allem aber nehmen wir die Erkenntnis mit, dass Wasser in Indien weit mehr ist als eine natürliche Ressource. Es ist Lebensader, Heiligtum, Verkehrsweg, Kulturlandschaft und Zukunftsaufgabe zugleich. Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einem neuen Blick auf das Element Wasser treten wir die Heimreise nach Deutschland an. (F) 
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen)

Diese Leistungen sind enthalten

Inklusive

  • Zug zum Flug 1. Klasse *
  • Flüge mit einer renommierten Airline in der Economy-Class ab/bis Frankfurt bis Delhi/ab Kolkata (ggf. zzgl. Flugaufpreis)*
  • Inlandsflug in der Economy-Class von Varanasi nach Kolkata
  • Luftverkehrssteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuern*
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein- bzw. Reisebus mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Bahnfahrt Haridwar - Delhi, 2. Klasse klimatisiert
  • Bahnfahrt Agra - Jhansi, 2. Klasse, klimatisiert
  • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 13x Frühstück, 13x Abendessen

  • Deutsch sprechende qualifizierte Gebeco Studienreiseleitung
  • Yoga-Stunde in Rishikesh
  • Austausch mit einem Sadhu
  • Heritage Walk in Agra
  • Besuch des Taj Mahals
  • Bootsfahrt inkl. Aarti-Zeremonie auf dem Ganges
  • Geländewagen-Safari im Panna-Nationalpark
  • Begegnung mit einem Umweltschützer
  • Blumenmarkt in Kolkata
  • Ganges-Schifffahrt zum Sonnenuntergang
  • Einsatz von Audio-Geräten
  • Alle Eintrittsgelder
  • 1 Liter Mineralwasser pro Tag
  • Reiseliteratur zur Auswahl

Nicht inklusive

  • fakultative Ausflüge
  • persönliche Ausgaben

Zubuchbare Leistungen

  • ab/bis weitere Flughäfen (Bitte Flughafen mit angeben)
  • Halbes Doppelzimmer
  • Visumkosten Indien EVISA
  • Individuelle Verlängerung (Bitte Wünsche mit angeben)
  • Rundreise mit Eigenanreise

Termine und Preise

Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.

BuchbarAuf AnfrageAusgebucht
Reisetermine im Oktober 20271 Termine
03.10.2027 – 17.10.2027Buchbar
3.795 €p. P. im DZEZ 4.540 €
Auswählen →
Abflughafen
Flug mit Emirates
Reisetermine im November 20271 Termine
07.11.2027 – 21.11.2027Buchbar
3.695 €p. P. im DZEZ 4.440 €
Auswählen →
Abflughafen
Flug mit Emirates

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Länderinfo
Indien (IN)DelhiAgraHaridwar KhajurahoOrchhaPrayagrajVaranasiKalkuttaBelurRegierungsviertel DelhiIndian GateRotes Fort von DehliGangesTaj MahalRotes Fort von Agra
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Gut zu wissen für Ihre Reise

Einreise

Reisepass erforderlich. Ein Visum ist erforderlich.

Impfungen

Für diese Reise gelten Impfvorgaben. Bitte prüfen Sie die aktuellen Einreisehinweise.

Datenstand

08.07.2026 10:28 · Passolution (Lizenz Reisenonline Fernweh)

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