Japan – Kyushu
Japan Rundreise
Im Osten geht die Sonne auf, und dort ist das Land, das in keine Schublade passen mag. Brodelnde Vulkane neben makellosen Gärten, die Tränen von Hiroshima und Nagasaki, Millionenmetropolen wie Kyoto und Tokio neben Bambuswäldern, die im Wind flüstern. Den Shinkansen wirst du l…
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Big in Japan




Konnichiwa Tokio!
Frühstück · Abendessen



Metropole Tokio
Frühstück



Bekanntes und unbekanntes Tokio
Frühstück



Fahrt nach Hiroshima
Mittagessen · Frühstück · Abendessen



Insel Miyajima
Frühstück



Fahrt nach Nagasaki
Frühstück



Hafenstadt Nagasaki
Frühstück



Vulkanregion Unzen
Abendessen · Frühstück



Himeji - Burg des weißen Reihers
Frühstück



Fahrt nach Kyoto
Frühstück



Kyoto erkunden
Frühstück



Kyoto erkunden
Frühstück



Fahrt nach Nagoya
Frühstück



Rund um den Fuji
Frühstück · Abendessen



Kamakura
Frühstück



Sayonara




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Erlebnisreise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Linienflug mit Lufthansa nach Tokio und zurück (Buchungsklasse S)
- Transfers im Reiseland
- Fahrten im Bus und Zug sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Deutsch sprechende Reiseleitung
- 15 Übernachtungen in Hotels und traditionellen Gästehäusern
- Täglich Frühstück, 1 x Lunchbox im Zug, 5 x Abendessen
- Fahrt mit dem Schnellzug von Tokio nach Hiroshima, von Hiroshima nach Nagasaki, von Kumamoto nach Himeji, von Himeji nach Kyoto, von Kyoto nach Nagoya und von Nagoya zum Fuji
- Separater Gepäcktransport von Tokio nach Nagasaki, von Nagasaki nach Kyoto sowie von Kyoto zum Fuji
- Fährfahrt von Shimabara nach Kumamoto
- Manju-Workshop
- Onsen-Besuch
- Teilnahme an einer japanischen Teezeremonie in Kyoto
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- Kauf und Schutz von 79 m² Regenwald in deinem Namen
Zubuchbare Leistungen
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
- Individuelle Verlängerung (Bitte Wünsche mit angeben)
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im März 20272 Termine
Reisetermine im April 20272 Termine
Reisetermine im Mai 20271 Termine
Reisetermine im September 20273 Termine
Reisetermine im Oktober 20274 Termine
Reisetermine im November 20271 Termine
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Metropolen Tokio und Kyoto
- Heilige Schreine auf der Insel Miyajima
- Vulkanregion Unzen
- Hafenstadt Nagasaki
- UNESCO-Weltkulturerbe Burg Himeji
- Spaziergang durch das historische Nagoya
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Dass im Osten die Sonne aufgeht, weißt du schon vor deinem Flug 1. Ergibt also durchaus Sinn, dass sie Japan das Land der aufgehenden Sonne nennen: Nippon oder Nihon heißt es dann übersetzt. Welche Version davon gebräuchlicher ist, fragst du am besten direkt beim freundlichen Empfang am Flughafen in Tokio 2. Auf dem Fuße folgt dein erster Spaziergang – einmal um den Block getänzelt und schon sind Augen, Münder und Kameraobjektive weit geöffnet. Ob du dann weiter durch die Stadt flatterst oder in deinem Nest die Beine hochlegst, entscheidest du selbst. Hauptsache, du bist am Abend wieder bereit und hungrig genug für deine Begegnung mit der Welt von Sushi, Sashimi, Ramen, Miso und Co.
Station Nr. 2 (3. Tag)
Tokio 3 ist eine der größten Metropolregionen der Welt. Da reicht ein Tag nicht. Also rein ins Getümmel an der Hand von jemandem, der sich auskennt. Das hilft enorm bei über 300 Kilometer Schienen, 290 Stationen und fast vier Milliarden Fahrgästen im Jahr – nur bei der U-Bahn wohlgemerkt. Alle aussteigen. Ab an die frische Luft des Tsukiji-Fischmarktes, der wie kaum ein anderer Ort für die Liebe Japans zu Meeresfrüchten und Fisch steht. Ob es auch Fischbrötchen gibt? Bekommst du heraus. Die Beine führen uns über den oasenhaften Hamarikyu-Garten genau in das glamouröse Ginza. Vom Dachgarten hältst du vergebens Ausschau nach dem Kaiserpalast, also gehen wir ganz nah ran. Das Kontrastprogramm zu dessen ruhigen Gärten ist die Mutter aller Zebrastreifen: die Shibuya-Kreuzung. Blinkende Werbetafeln leuchten bis zu 2.500 Menschen den Weg, die gleichzeitig über die Straße wuseln. Verrückt.
Station Nr. 3 (4. Tag)
»Ohayo.« Guten Morgen und willkommen im alten Tokio 4. Edo, so hieß Tokio bis 1868, war das Zentrum der Shogun-Herrschaft. Allerlei andere Zeiten verbergen sich in Shinto-Schreinen, dem 80er-Flair von Yanaka Ginza und in dem Blick von Asakusa auf den Skytree. Ein Mix der Jahrhunderte.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Zugverspätung ist in Japan ein Fremdwort. Schön für sie. Und schön für dich, denn umso mehr kannst du die Fahrt mit dem Shinkansen genießen. 800 Kilometer, viereinhalb Stunden. Angekommen bist du in Hiroshima 5, wo am 6. August 1945 die Erde stillstand und bis heute in aller Stille daran erinnert, was es für immer zu vermeiden gilt. Still ist es auch im Friedenspark und in dem Museum. Und doch lebt auch genau hier die Hoffnung. Die nehmen wir mit in den Abend, wo du feststellst, was die einzigartige japanische Sorgfalt in der Küche anrichtet: Okonomiyaki heißt die Spezialität. Nehmen wir demütig entgegen.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Jetzt mal die Seele baumeln lassen. Und die Füße im Wasser. Auf der Insel Miyajima 6 wird dir nicht nur dieser Traum erfüllt. Hier wartet mit dem Itsukushima-Schrein ein im wahrsten Sinne des Wortes bildhübsches UNESCO-Weltkulturerbe, der Tempel Daishoin und einige herrlich versteckte Ausblicke in die azurblaue Bucht. Ein Augenschmaus. Für die Naschkatzen unter uns ist auch gesorgt. Bei einem Manju-Workshop lernst du, was die traditionelle japanische Süßigkeit mit süddeutschen Dampfnudeln zu tun hat. Kostprobe inklusive. Da sag nochmal jemand, dass Träume nicht in Erfüllung gehen.
Station Nr. 6 (7,8. Tag)
So viel ist jetzt schon klar: Wir lieben den Shinkansen. Die Pünktlichkeit, die Geschwindigkeit, die Orte, an die er uns bringt! Derart begeistert von Japan zeigten sich zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert nur die Niederlande als exklusiver Handelspartner aus Europa. Davon zeugt die ehemalige Insel Dejima bis heute. Ob in Japan die Sonne tatsächlich nicht nur auf- sondern auch untergeht, überprüfen wir auf dem Berg Inasa. Und gleichzeitig können wir untersuchen, ob Nagasaki 7 8 wirklich eine der schönsten Nachtansichten der Welt bietet. Stimmt beides. Am nächsten Morgen im Glover Garden scheinen selbst die Vögel englisch zu zwitschern, so britisch ist das Flair zwischen japanischen Hügeln. Das kommt nicht von ungefähr. Nach dem Gunkanjima-Museum, wo du mehr über die japanischen Kumpel von früher erfährst, hast du den Nachmittag für dich – in der Tasche ein Ticket für die Tram, den gemächlichen und ebenso liebenswerten Gegenentwurf zum Shinkansen, der die kleinen Alltagsszenen der Stadt an dir vorüberziehen lässt auf dem Weg zum Ground Zero oder zum Denkmal der 26 christlichen Märtyrer, zum Essen mit Ausblick an der Dejima Wharf oder, oder, oder ...
Station Nr. 7 (9. Tag)
Heute wird es heiß. Willkommen in der »Hölle von Unzen«. Doch keine Sorge, der Unzen 9 gilt als einer der am besten überwachten Vulkankomplexe der Welt. Mehrere überlappende Schichtvulkane, Lavadome und Gipfel bilden diese beeindruckende Natur. Und du mittendrin. Die in Schwefeldampf gehüllte Landschaft protzt zudem mit Thermalquellen, in denen du deinen ausführlich genutzten Haxen eine Pause gönnen kannst. Ahh, das tut gut. Weniger wohltuend waren die Vulkanausbrüche 1991. Die »versunkenen Häuser« sind stille Zeugen. Und japanisch zurückhaltend bist auch du, wenn du traditionell gekleidet zu Abend speist und als Nachschlag das Onsen-Thermalbad deiner Unterkunft genießt.
Station Nr. 8 (10. Tag)
Nein, kein Zug: Mit dem Boot schipperst du durch die seichte Ariake-See bis nach Kumamoto, wo dann aber doch wieder der Shinkansen wartet, der dich in die Burgstadt Himeji 10 bringt. Hier steht sie, die »Burg des weißen Reihers«. Die vielleicht schönste Festung Japans ist selbstverständlich UNESCO-Weltkulturerbe, selbstverständlich fotogen bis zum Abwinken, selbstverständlich mit burgeigenem Garten versehen. Man könnte meinen, dass heute die Kamera das Thermalbad zur Erholung braucht. Nicht machen!
Station Nr. 9 (11,12,13. Tag)
1.100 Jahre lang erster Platz und dann von einem Jungspund überholt. So muss sich Kyoto 11 12 13 fühlen. Doch die ehemalige Haupt- und Kaiserstadt schaut keinesfalls neidisch in Richtung Tokio, sondern voller Erhabenheit: im Viertel Gion verkörpert von den Geishas und der traditionellen Teezeremonie. Gar nicht weit weg, in Higashiyama sollte der Silberne Pavillon als Zwilling zum Goldenen Pavillon entstehen. Dann kam es wie so oft: Krieg, Shogun tot, das Silber für den Pavillon gestrichen. Trotzdem schön. Und inmitten der Stadt steht der Kaiserpalast mit weitläufigem Park drumherum. Vor den Toren Kyotos, in Arashiyama, lässt eine der 100 Klanglandschaften Japans den Wind durch den weltbekannten Bambushain wehen. Hörst und siehst du. Als Weltkulturerbe wartet der Tempel Tenryū-ji auf dich und deine Kamera, genauso wie unsere mehr oder weniger entfernten Verwandten, die Makaken-Affen. Bitte lächeln! Selbst lächelnd überzeugst du dich vom Glitzern des Goldenen Pavillons. Tatsache: wirklich voller Blattgold, wirklich Weltkulturerbe, wirklich schön.
Station Nr. 10 (14. Tag)
Nagoya 14 ist so groß, dass du locker mehrere Wochen hier verbringen könntest. Manche Menschen verbringen sogar ihr ganzes Leben hier. Wahnsinn. Du hast deutlich weniger Zeit und verschaffst dir deshalb einen Überblick vom Midland Square Tower. Ob du von da bis in das malerische Inuyama mit seiner Vorzeigeburg sehen kannst? Der konfuzianische Gelehrte Ogyū Sorai nannte sie »die Burg des weißen Kaisers«. Ganz im konfuzianischen Sinne verläuft auch dein Resttag: »Ein Weg entsteht, indem du ihn gehst« oder »Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.« Also schlenderst du durch das historische Stadtviertel und begegnest höflich staunend den kleinen und großen Wundern.
Station Nr. 11 (15. Tag)
Treu gleitet der Shinkansen in die Fuji-Hakone-Region. Du kennst den Namen, du kennst die Bilder. Und doch ist es etwas anderes, ihm zu begegnen: dem Fuji-san 15. Es heißt, hier ließ der Kaiser den Trank der Unsterblichkeit von seinen Kriegern vernichten. So soll der Name des Berges nicht nur »reich an Kriegern« bedeuten, sondern auch an »fushi«, Unsterblichkeit, erinnern. Unsterblich hin oder her, unfassbar ist der Blick vom Fuji-Skyline-Pass allemal. Und unfassbar gemütlich ist der Ryokan-Gasthof, in dessen Onsen du jetzt schon genau weißt, was man wann mit dem großen und dem kleinen Handtuch zu tun hat.
Station Nr. 12 (16,17. Tag)
In Kamakura 16 schwingt schon das Gefühl der Endlichkeit mit. Unendlichkeit gibt es trotzdem: Vom Turm auf der kleinen Insel Enoshima vor der Stadt weißt du gar nicht, wohin du zuerst blicken sollst, bis du unseren Freund Fuji-san entdeckst. Dann sollte die Entscheidung klar sein. Klar ist auch, für wen der große Bronze-Buddha da ist, nämlich für alle: die Armen und die Reichen, die Alten und die Jungen, die Reisenden und die Abreisenden. Du bist irgendwo dazwischen und genießt beim gemeinsamen Abendessen noch einmal das Im-Moment-Sein und vielleicht auch schon die Erinnerung an diese Reise deines Lebens, bevor du dann am nächsten Tag den Flug 17 zurück nach Westen antrittst. Lebt wohl, Buddha, Vulkane und Shinkansen. Sayonara.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.





















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