Indien – Kerala
Indien Rundreise
Indien ganz anders. In der Magie des Südens. Wo so viele Palmen stehen wie in Chennai Autos fahren. Wo die Maharadschas ihre Paläste bauten, Könige einst auf die Jagd gingen, Britannien Hill-Stations baute und die Ladies das Aroma eines First Flush mit einem hingehauchten ?Oh,…
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Abreise nach Südindien
Frühstück



Bangalore und Mysore
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Mysore
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Ooty, die Königin unter den Bergstationen
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Tee und Tee und Tee..
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Von Ooty nach Kochi
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Kochi
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Mit dem Hausboot unterwegs auf den Backwaters
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Periyar – Grün so weit das Auge reicht
Frühstück



Madurai – das Athen des Ostens
Mittagessen · Frühstück



Von Madurai nach Chettinadu
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Auf der Tempelroute durch Tamil Nadu
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Von Kumbakonam nach Pondicherry
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Von Pondicherry nach Mahabalipuram
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Kanchipuram und Mahabalipuram
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Chennai
Frühstück



Chennai und Abschied
Frühstück



Abschied und Heimreise




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Bangalore und zurück von Chennai (Buchungsklasse K)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der Deutschen Bahn zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 16 Übernachtungen in Hotels, Resorts sowie Übernachtung auf einem Hausboot
- Täglich Frühstück, 6 x Mittagessen, 10 x Abendessen
- Besuch eines Aschrams in Pondicherry
- Rikschafahrt in Madurai
- Abendzeremonie im Minakshi-Tempel
- Fußsafari in Periyar
- Fahrradfahrt in Kochi
- Hausbootfahrt auf den Backwaters
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 115 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Zubringerflüge nach/ von Frankfurt: ab
- ab/bis weitere Flughäfen (Bitte Flughafen mit angeben)
- Verlängerung am Strand von Mahabalipuram
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20263 Termine
Reisetermine im November 20263 Termine
Reisetermine im Dezember 20261 Termine
Reisetermine im Januar 20272 Termine
Reisetermine im Februar 20272 Termine
Reisetermine im März 20271 Termine
Reisetermine im Oktober 20271 Termine
Reisetermine im November 20275 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Der geheimnisvolle Süden Indiens ist ein zweites Schneewittchen: traumhaft schön und im touristischen Tiefschlaf. Da fällt dir der Abschied von Frankfurt 1 nicht schwer. Zumal du in Bangalore 2 freudigst empfangen wirst und erst mal den Tempel deiner Seele – deinen Körper – mit einer achtsamen Atempause und einem ordentlichen Frühstück ankommen lässt. Auf pittoreske Ochsenkarren wartest du in der Millionenmetropole allerdings vergeblich. Aber einen Bullen haben wir für dich. Und zwar einen hinduistischen mit eigenem Tempel. Auf dem Weg nach Mysore kannst du dich dann auch anhand von Srirangapatna und Vijayanagara der hiesigen mittelalterlichen Geschichte und Linguistik annähern.
Station Nr. 2 (3. Tag)
Stille, heißt es ja, sei die größte Offenbarung überhaupt. Davon ist am Morgen im farbenprächtigen und hupenden Gewusel von Mysore 3 wenig zu spüren, dafür duftet es nach Sandelholz und Weihrauch. Hat alles seine Gründe. Die gibt es auch dafür, dass man im märchenhaften Mysore-Palast hinduistische, muslimische, rajputische und gotische Elemente so wild mixte wie heute die Flower-Power-Fraktion auf dem Blumenmarkt ihre Waren. Für meditative Stimmung sorgt dann der Chamundeshwari-Tempel.
Station Nr. 3 (4,5. Tag)
Dass Meditation uns in Berührung mit dem bringt, was die Welt im Innersten zusammenhält, behauptete angeblich nicht Gandhi, sondern Goethe. Du darfst trotzdem meditieren, während wir bei der Fahrt durch den Bandipur-Nationalpark nach Elefanten und Hirschen Ausschau halten, bis wir auf 2.700 Metern im Gebirgsstädtchen Ooty 45 angelangt sind – oder Udagamandalam, wenn das für dich einfacher auszusprechen ist. Paradies wäre natürlich auch ein passender Name, erst recht im Botanischen Garten und der Teeplantage inmitten der Nilgrin-Berge. Durch die tuckerst du auf der Welterbe-Eisenbahnstrecke – ja, so etwas gibt es – vorbei an grüner Bergwunderlandschaft bis nach Coonoor, wo es als Zugabe einen Tee gibt, der sich gewaschen hat.
Station Nr. 4 (6,7. Tag)
Lebe, als würdest du morgen sterben, lerne, als würdest du ewig leben. Nicht Goethe, sondern Gandhi. Du nimmst trotzdem oder gerade deshalb die klimatisierte Luxuszugvariante auf dem Weg an die Malabarküste nach Kochi67. Zum Ausgleich darfst du dort in die Pedale treten. Sieben Kilometer sind keine Strecke, aber wenn dir unterwegs 13 verschiedene Volksgruppen zuwinken, wird daraus eine ausgesprochen unterhaltsame Tour. Die Fischerinnen und Fischer der Romantikinsel Kumbalangi haben sich die denkbar komplizierteste Art des Brot- bzw. Fischerwerbs ausgesucht: das verteufelte Prinzip der Chinesischen Netze. 20 Meter im Durchmesser, zehn Meter hoch und mit Stangen und Steinen im Gleichgewicht gehalten, versuchen mindestens sechs Mann pro Netz, dem Vembanadsee den Catch of the Day abzuluchsen. Gar nichts wird dir abgeluchst im Kathakali-Tanzzentrum, wo Oper, Ballett und Pantomime zu einer 300 Jahre alten Kunst verschmelzen.
Station Nr. 5 (8,9. Tag)
Wenn dann die Palmen zum Wald werden, die Uferzonen voller Lotosblüten stehen und sich das alltägliche Leben auf selbstgezimmerten Hausbooten abspielt, zeigt sich die idyllische Seite der Backwaters8. So schön, dass wir bitten, an Bord kommen zu dürfen, um uns einen Tag lang auf Schleichfahrt durch eine Märchenwasserwelt zu träumen. Riechst du es auch? Kardamom! Hier oben ist die Luft geradezu unverschämt rein und Grün die alles dekorierende Farbe. Erlebst du auf einer Fußsafari durch blickdichte Wälder und schmatzende Wiesen im Naturschutzgebiet Periyar 9, um dich herum Schmetterlinge und Vögel, die dich flatternd und zwitschernd zu der Reise deines Lebens beglückwünschen. Und kurz darauf lernst du, dass Kalaripayattu die Mutter aller asiatischen Kampfkünste ist! Fast so schön anzusehen wie der Ausblick von deinem reetgedeckten Wald-Cottage.
Station Nr. 6 (10. Tag)
Dass die Briten hier beim Spazieren nur ihren Five-O’Clock-Tea im Kopf hatten, ist kein Wunder: Hügel rauf, Hügel runter – so weit das Auge reicht nichts als feinste Teeplantagen. Und da ihnen immer wieder gesagt wurde, sie sollten dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, gingen sie nach Kumily, wo auch noch Nelken, Muskatnuss, Zimt und Kardamom dazukamen. Du verlagerst, wie die britische Armee, deinen Stützpunkt nach Madurai 10. Lag’s an der fischäugigen Göttin Minakshi? Jedenfalls soll sie sehr hübsch gewesen sein und stand überdies im Zentrum der Verehrung, weshalb der alles überragende Tempel ihren Namen trägt. Seine zwölf gigantischen Tortürme siehst du von überall: in den Straßen der Altstadt, vom schlachtenerprobten Nilakottai-Fort, vom traditionellen Töpfer- und Webermarkt, in der Dorfschule und dem Dorftempel.
Station Nr. 7 (11,12. Tag)
Nach dem Morgen hast du auch die anderen Tempel und Paläste im Kasten. Um Kasten geht es auch in der Region Chettinadu 11, genauer gesagt um die Kaste der wohlhabenden Nattukottai Chettiar, die sich hier beeindruckende Paläste in die Landschaft zimmern ließen. Auch die fantastischen, bunt bemusterten Fliesen sind keine Baumarktware, sondern werden heute noch Stück für Stück per Hand in Athangudi hergestellt. Die Natur hingegen hat den honigfarbenen Fels gemacht, auf dem das Thirumayam-Fort steht. Du hast es bestimmt schon bemerkt: Wir sind auf der sagenumwobenen Tempelroute. Aber nicht immer galt der Bau eines Tempels dem Zweck, die glückverheißenden Gottheiten zu ehren. Und nicht immer war seine architektonische Pracht Ausdruck von Ergebenheit. Schon gar nicht beim Brihadishvara-Tempel in Thanjavur 12. Offiziell Shiva geweiht, diente das monumentale Heiligtum eher dem Ansehen des Bauherrn Rajaraja I., weshalb es nach seiner Fertigstellung von 600 Tempeldienerinnen, Musikerinnen, Tänzerinnen, Baldachinträgern, Astrologen und Lampenanzündern lebenslustig bevölkert wurde.
Station Nr. 8 (13,14,15. Tag)
Der Heritage Walk durch das Französische Viertel von Pondicherry 13 ist interessanter als jeder Geschichtsunterricht und jedes spirituelle Selbsthilfebuch. Der Yogi, Guru, Philosoph und Politiker Sri Aurobindo, der nebenbei die Britische Kolonialmacht vom Hof jagte, erfand in seinem Ashram einige Auswege aus der menschlichen Verstricktheit in das irdische Jammertal. Nachdem wir herausgefunden haben, welche das sind, fühlen wir uns ein bisschen erlöst. Erlösung gibt es ja bekanntlich in verschiedenen Ausführungen. Wir schauen uns in Auroville die utopische Gemeinschaftsvariante an, bevor du es in Mahabalipuram 1415 mit der klassischen Wohlfühlvariante probierst: Hier an der Koromandelküste gehen die Uhren langsam und seit jeher im Takt von Shiva und Vishnu. Antike Gärten und Tempel, längst Weltkulturerbe, sind praktisch Pflicht. Aber wenn du die Kür bevorzugst – der Strand am Golf von Bengalen genau vor deiner Haustür ist ja auch noch da.
Station Nr. 9 (16,17,18. Tag)
Die Verehrung ist grenzenlos, weshalb sich die Frage aufdrängt, ob es sich um eine Stadt mit vielen Tempeln oder um viele Tempel mit ein bisschen Stadt handelt. So viel ist allerdings historisch belegt: Kanchipuram ist eine der ältesten Städte Südindiens und zählt zu den sieben heiligen Orten des Hinduismus. Zwei Tempel reichen uns, um in Ehrfurcht zu versinken: Kailasanatha und Ekambareswarar. Für die nächste Stadt ist dir der Name Madras vermutlich geläufiger. Heute nennt es sich Chennai 16 17 und glänzt neben grandiosen Bauwerken mit seinem 13 Kilometer langen Marina Beach. Leider nur der zweitlängste der Welt. Dann weißt du wieder: Der einzige Ort, an dem das Leben existiert, ist der Augenblick, so wie beim großen Abschiedsessen, nachdem du ganz erleuchtet oder wenigstens erhellt den Flug zurück in die Heimat18 antrittst.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.









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