Ägypten – Ramses
Ägypten Rundreise
3-tägige Nilschifffahrt auf einem brandneuen SegelbootDie heiligen Tempel von LuxorKairo und die Pyramiden von GizehDie Tempelanlagen von Abu SimbelEindrucksvoller Assuan-StaudammDorfbesuch auf der Nil-
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Willkommen in Ägypten




Memphis und Kairo
Frühstück · Abendessen



Die Pyramiden und das Große Ägyptische Museum
Frühstück · Mittagessen



Assuan
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Abu Simbel
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Einschiffung auf die Dahabiya
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Kom Ombo
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Edfu
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Der Karnak-Tempel und Luxor
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Das Tal der Könige
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Rückflug nach Hause




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Erlebnisreise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Linienflug mit Egypt Air nach Kairo und zurück (Buchungsklasse L)
- Inlandsflüge mit Egypt Air von Kairo nach Luxor und von Assuan nach Kairo
- Transfers im Reiseland
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- 10 Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern sowie auf einer traditionellen Dahabiya
- Täglich Frühstück, 1 x Picknick, 8 x Mittagessen, 8 x Abendessen
- Während des Aufenthalts auf der Dahabiya ausgewählte Getränke zu den Mahlzeiten
- 3-tägige Nilschifffahrt auf einer traditionellen Dahabiya von Esna nach Assuan
- Koshari in Kairo kosten
- Besuch des Neuen Ägyptischen Museums
- Bootsfahrt durch die Nilkatarakte bei Assuan
- Eintrittsgelder
- Kauf und Schutz von 57 m² Regenwald in deinem Namen
Zubuchbare Leistungen
- ab/bis weitere Flughäfen (Bitte Flughafen mit angeben)
- Individuelle Verlängerung (Bitte Wünsche mit angeben)
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Februar 20272 Termine
Reisetermine im März 20272 Termine
Reisetermine im September 20272 Termine
Reisetermine im Oktober 20272 Termine
Reisetermine im November 20272 Termine
Reisetermine im Dezember 20271 Termine
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Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- 3-tägige Nilschifffahrt auf einem brandneuen Segelboot
- Die heiligen Tempel von Luxor
- Kairo und die Pyramiden von Gizeh
- Die Tempelanlagen von Abu Simbel
- Eindrucksvoller Assuan-Staudamm
- Dorfbesuch auf der Nil-Insel Bisaw
Station Nr. 1 (1. Tag)
»Sabah al-khair«, so sagt man »Guten Morgen« in Ägypten. Die Antwort darauf ist »Sabah al-noor«: Morgen des Lichts. Solche Morgen erwarten dich einige im Land der Pyramiden, der Pharaonen und des Nils. Kurz bevor sich der längste Fluss der Welt in das berühmteste Delta der Welt auffächert, empfängt dich Kairo 1. Dort, wo tausende Jahre Geschichte und Gegenwart einander tief in die Augen blicken und damit alle Sinne gleichzeitig betören: mit einer einzigartigen Kulisse aus Geräuschen, Farben, Gewürzen, Hitze und irgendwo dazwischen du.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Einstige Hauptstadt, Machtzentrum am Nil. Irgendwann vor 5.000 Jahren gegründet. Memphis war eine halbe Ewigkeit das Epizentrum der Ägypter. Einen ihrer Haupthelden lernst du standesgemäß mit Blick von unten kennen: Ramses II. zeigt uns mit seiner 13 Meter großen Statue im Freilichtmuseum unmissverständlich, wer hier der Chef ist. Na gut, er regierte über 60 Jahre und baute gefühlt an allem gleichzeitig, von Karnak bis Abu Simbel, also sei es ihm gegönnt. Weniger bekannt ist Djoser, jener Pharao, der mit seinem Baumeister Imhotep Schuld ist an all den Alientheorien. Wir sind in Sakkara, wo die erste Stufenpyramide als ewiger Prototyp thront. Zurück in der Zukunft wirfst du zum dritten Mal den Kopf in den Nacken, diesmal vor der Mohamed-Ali-Moschee. Und da Zukunft und Vergangenheit so nah beieinanderliegen, zieht es uns wieder in eines der ältesten Viertel von Kairo 2. In der El-Muizz-Straße dringt der Charme des mittelalterlichen Kairos aus jedem Stein, bis uns der Duft von Gewürzen auf einen quirligen Basar mit funkelnden Laternen zieht. Wer Feilschen mag, ist klar im Vorteil.
Station Nr. 3 (3. Tag)
Es gibt Momente im Leben, auf die man sich nicht wirklich vorbereiten kann, egal, wie viele Fotos und Dokumentarfilme man vorher gesehen haben mag. Dein Besuch bei den Pyramiden von Gizeh 3 ist so ein Moment. Cheops, Chephren und Mykerinos verschönern den Horizont. Riesig, präzise und uralt, und du stehst davor und denkst: Wie? Wer? Warum? Die Antworten füllen Bibliotheken, und trotzdem hast du das Gefühl, dass die alten Ägypter sich bis heute über ihre ungelüfteten Geheimnisse freuen. Die Sphinx hockt daneben mit einem Gesichtsausdruck, der sagt: Ich weiß es, aber ich verrate es nicht. Aber wir sind ja nicht blöd, also ab ins Große Ägyptische Museum, wo Ramses II. schon mit der nächsten gewaltigen Statue auf dich wartet. Angeber. Das größte archäologische Museum der Welt ist selbst schon Exponat genug, aber falls das nicht reicht, warten innen über 100.000 antike Artefakte.
Station Nr. 4 (4,5. Tag)
So viel Input musst du selbst am nächsten Morgen noch sacken lassen. Wie du sacken lässt, entscheidest du selbst: mit langem Frühstück, mit ein paar Bahnen im Pool oder mit noch mehr Eindrücken bis zu deinem Flug nach Assuan 4 am Nachmittag. Wo Assuan draufsteht, ist Abu Simbel 5 nicht weit. Abu Simbel? Da war doch was. Ja, Ramses, wir wissen Bescheid, du warst der Größte und der Beste. Er ließ im 13. Jahrhundert vor (!) Jesus den großen Felsentempel natürlich für sich selbst errichten, den kleineren für seine Frau Nefertari. Bescheidenheit war einfach nicht sein Ding. Und weil dieses UNESCO-Weltkulturerbe so kostbar ist, wurde es sicherheitshalber in über 1.000 Blöcke zersägt und 64 Meter höher wieder aufgebaut, damit es nicht vom Nassersee geschluckt wird. Superlative können sie jedenfalls, die Ägypter.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Endlich ein Bauwerk, womit er nichts zu tun hatte. Der unvollendete Obelisk von Assuan 6 liegt noch genau da, wo vor Jahrtausenden an ihm gearbeitet wurde. Der Plan war simpel: 42 Meter Granit per Schiff den Nil hinauf. Die Ägypter hatten eine sehr entspannte Definition von simpel. Heute machst du es dem Obelisken nach und begibst dich an Bord der traditionellen Dahabiya. Vier Tage auf dem Nil und zwar in genau dem richtigen Tempo: langsam. Palmenhaine, Felder und kleine Dörfer ziehen vorbei, als hätte jemand Ägypten auf Zeitlupe gestellt.
Station Nr. 6 (7. Tag)
Daraw macht den Anfang mit dem Kamelmarkt, wo die Tiere dich mit einer Gleichgültigkeit von jemandem anschauen, der im Leben schon alles gesehen hat. Kannst du auch? Trotzdem spürst du sofort, dass das nubische Leben hier einen ganz anderen Rhythmus hat als Kairo. Zwei Götter, ein Tempel. Klingt nach Kompromiss, war aber eher strategisches Kalkül. Sobek mit Krokodilkopf auf der einen Seite, Haroeris mit Falkenkopf auf der anderen: Um auf Nummer sicher zu gehen, betest du einfach an beiden Schaltern gleichzeitig. Der Doppeltempel von Kom Ombo 7 thront direkt am Nil und sieht aus, als wäre er sich seiner eigenen Dramatik sehr bewusst. Weniger dramatisch ist der Kettenberg, Gebel el-Silsila, im Grunde der Stoff, aus dem Ägypten gemacht wurde. Nicht metaphorisch, sondern buchstäblich. Ohne diesen Steinbruch kein Luxor, kein Karnak, kein Kom Ombo. Und wir müssten uns überlegen, wohin wir überhaupt schippern können.
Station Nr. 7 (8. Tag)
Kein Buffet heute Morgen, dafür Frühstück bei einer einheimischen Familie auf der Insel Bisaw. Falls der Fisch fehlt, kannst du auf dem Nil das Netz auswerfen, und wer sich traut, greift selbst zum Ruder. Sieht leicht aus. Ist es nicht. Bevor du eine Titanic-Szene nachstellst, geht es lieber schnell zurück auf die rettende Dahabiya. Leinen los Richtung Edfu 8, wo einer der besterhaltenen Tempel Ägyptens wartet. Geweiht war er Horus von Edfu, der bei den Griechen später als Apollon durchging. Könnte man als Identitätskrise sehen, oder als Karriereschritt. Immerhin war die Konkurrenz groß: In über 3.000 Jahren brachte Ägypten bis zu 2.000 Gottheiten hervor. Harter Markt.
Station Nr. 8 (9,10. Tag)
Der Abschied von der Dahabiya tut weh, aber Luxor 910 wartet, was kein schlechter Trost ist. Esna liegt auf dem Weg und du nutzt die Gelegenheit für ein kurzes Rendezvous. Die römischen Kaiser Tiberius, Claudius und Nero ließen sich hier im Chnum-Tempel kurzerhand als Pharaonen verewigen. Wenn schon Ägypten, warum nicht gleich ein Gott werden? Pragmatisch. Der Karnak-Tempel ist mit 30 Hektar weniger Tempel als Stadt aus Stein, groß genug, damit Amun-Re, der Götterkönig, und seine Gläubigen hier in angemessener Größe residieren konnten. Ramses II. hatte beim Bau natürlich auch seine Finger im Spiel. Wo denn nicht? Vielleicht beim Luxor-Tempel? Spoiler: auch da. Geweiht Amun, seiner Gemahlin Mut und Sohn Chons, die ganze Götterfamilie unter einem Dach. Hier wurde jährlich mit dem Opet-Fest die Königswürde erneuert und die Herrschenden mit der göttlichen Lebenskraft vereint. Gern auch mal 27 Tage lang, wohlgemerkt. Die aufwendigste Betriebsfeier der Geschichte.
Station Nr. 9 (. Tag)
Trommelwirbel! Das Grande Finale im Tal der Könige, voller Legenden, die epischer sind als jedes Geschichtsbuch. Davon zeugen auch die Kolosse von Memnon, zwei gewaltige Sitzer, die seit Jahrtausenden über die Ebene wachen und allein durch ihre Größe klarmachen, wie hier einst gedacht wurde. Groß. Sehr groß. Der Tempel der Hatschepsut wurde so elegant in den Fels geschnitten, dass man kurz vergisst, wie alt er ist. Dann fällt es einem wieder ein, und das Staunen fängt von vorne an. Weitergestaunt wird in Howard Carters altem Wohnhaus, wo 1922 mit der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun alles seinen Lauf nahm: Goldschätze, Fluch des Pharao, Weltschlagzeilen und Filme wie »Die Mumie«. Danke dafür. Oder auch nicht. Das Tal der Könige klingt wie ein Sehnsuchtsort, und genau da gehörst du hin. Stille Felseingänge, Wandmalereien, deren Farben nach Jahrtausenden noch immer leuchten, Hieroglyphen, die von der Reise ins Jenseits erzählen, von Prüfungen, Schutzformeln und allem, was man für diese Überfahrt dabeihaben wollte. Am Ende entschied aber Osiris. Nachdem du auf der Reise so vielen Göttern gehuldigt hast, wird er bestimmt gnädig mit dir sein.
Station Nr. 10 (11. Tag)
Zeit zu gehen. Leider. Wir ignorieren die Abschiedstränen, wenn wir uns von Luxor 11 auf den Weg Richtung Heimat machen. Zahlreiche Götter und Tempel ziehen durch unsere Gedanken und wir fliegen nach Hause mit dem Gefühl, gerade durch die längste Geschichte der Welt spaziert zu sein. Osiris war gnädig. Maʿa s-salāma, Ägypten. Friede sei mit dir.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
















