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Reiseverlauf

Frankreich – Provence

Frankreich Rundreise

Na klar, Pastis und vorzügliche Weine wird es auch geben. Nachhaltiger berauschend sind jedoch die in Ockerfarben getauchten Städtchen der Provence, die mediterranen Lichtspiele an der Küste und blauen Stunden mit Blick auf Papstpaläste und Burgruinen. Ganz zu schweigen vom Ta…

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Marseille
1. Tag

Willkommen in der Provence!

Frühstück
Marseille
Marseille · ©istockphoto/Nikada
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In Frankreich sagt man »on y va« – los geht’s! Mit gepackten Koffern begibst du dich zum Flughafen, von wo aus du in die Provence startest. Vielleicht kannst du schon aus dem Flugzeug heraus einen kurzen Blick auf das tiefblaue Mittelmeer erhaschen, bevor du am Flughafen von Marseille landest. Hier wirst du abgeholt und in deine Unterkunft im Herzen der Stadt gebracht. Der Rest des Tages steht zu deiner freien Verfügung. Wie wäre es schon mal mit einem Spaziergang entlang des Vieux Port – dem alten Hafen –, an dem das Leben nur so pulsiert?   Escale Oceania Marseille Vieux Port: Das Escale Oceania Marseille Vieux Port liegt im Herzen von Marseille direkt am alten Hafen. Viele Sehenswürdigkeiten dieser wunderbaren Stadt, wie das quirlige Altstadtviertel Panier, sind nur einen Katzensprung entfernt und bequem zu Fuß erreichbar. Die prächtige Fassade des Hotels erinnert an Zeiten, in denen der alte Hafen noch in vollem Gange war. Drinnen erwarten dich modern eingerichtete Zimmer mit einem französischen Balkon und seitlichem Blick auf den Hafen und die imposante Notre-Dame de la Garde in der Ferne. Beginne den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück. In direkter Umgebung finden sich viele Cafés und Restaurants. Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.
2. Tag

Marseille – die älteste Stadt Frankreichs

Frühstück · Abendessen
Altstadt
Altstadt · © kristina rütten/adobestock
Viertel Le Panier mit Museum
Viertel Le Panier mit Museum · © Francesco Bonino/adobestock
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Nutze die Gelegenheit und stärke dich beim Frühstück, denn der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Erkundung Frankreichs ältester und zweitgrößter Stadt. Bereits im Jahre 600 v. Chr. landeten hier griechische Siedler und gründeten den Handelsposten Massalia. Bis heute ist der Hafen das pulsierende Herz der Stadt. Eine markante Erscheinung, die dir sicherlich bereits aufgefallen ist, ist die Basilika Notre-Dame de la Garde, die hoch über der Stadt thront und nahezu immer im Blickfeld ist. Ein Spaziergang zu diesem Hügel wird dich zweifellos mit einem beeindruckenden Panoramablick belohnen, vielleicht sogar mit Sicht bis zur Frioul-Insel. Als nächstes führt dich dein Weg in das nahe gelegene Altstadtviertel, das unter dem Namen Le Panier bekannt ist. Dieses geschichtsträchtige Viertel wird dich mit seinen verwinkelten Gassen und Ateliers verzaubern, in denen verschiedenste Kunsthandwerke hergestellt und verkauft werden. FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag. Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert.
3. Tag

Cassis, die malerischen Calanques und die Alpillen

Frühstück · Abendessen
Marseille
Marseille · ©istockphoto/Nikada
Route des Cretes
Route des Cretes · © Daniel/adobestock
Buten Boote am Hafen
Buten Boote am Hafen · © mehdi33300/adobestock
Panoramablick
Panoramablick · ©Suzanne Plumette/adobestock
Nach dem Frühstück fährst du nach Cassis und unternimmst einen kleinen Rundgang durch den malerischen mediterranen Fischereihafen. Heute ist Cassis besonders für seine Calanques bekannt: fjordähnliche Buchten mit glasklarem Wasser, eingebettet zwischen beeindruckenden Felsklippen. Im Jahr 2012 wurde hier Frankreichs jüngster Nationalpark gegründet, der knapp 88.000 Hektar Land sowie 141.000 Hektar Meeresgebiet umfasst. Auf einer Bootstour bewunderst du die schönsten dieser Buchten. Bevor wir die Küste am Nachmittag verlassen, wirst du auf dem Weingut der Familie Genovesi einige der köstlichen lokalen Tropfen verkosten. Lavendelfelder, Weinberge, Pinienwälder, zerklüftete Felsen und hier und da ein pittoreskes Örtchen prägen das Landschaftsbild auf unserem Weg ins Landesinnere, genauer in den Naturpark Alpillen. In den nächsten Tagen wirst du mehr von dieser postkartenreifen Region erkunden. Wir halten auf der Ziegenfarm von Florent und seiner Familie mit angeschlossener Käserei. Bei einer Führung über den Hof erfährst du mehr über die Ziegenkäsetradition der Region und die Herstellung der Köstlichkeiten. Probieren ist ausdrücklich erwünscht! Sobald du in Saint-Rémy-de-Provence angekommen bist, wirst du bei einem kleinen Spaziergang den Ort erkunden. Mas des Amandiers: Das Mas des Amandiers liegt in Gravseon am Fuße des Montagnette-Massivs im Herzen des Val de Provence. Die Landschaft in der Umgebung ist geprägt vom Oliven- und Weinanbau. Deine Gastgeberin Alexandrine und Gastgeber Jean-Marc heißen dich im Haus mit den roten Fensterläden herzlich willkommen. Die freundlichen und hellen Zimmer verfügen über eine Klimaanlage und manche sogar über eine private Terrasse. Nach dem Tagesprogramm kannst du dich im Pool erfrischen oder bei einer Partie Pétanque (eine Boule-Spielart) die lauen Abendstunden vertreiben. Das Abendessen wird mit Liebe von deiner Gastgeberin zubereitet und auf der Terrasse serviert.  Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inklusive. Die Fahrstrecke umfasst ca. 170 km.
4. Tag

Saint-Rémy de Provence und Avignon

Frühstück · Abendessen
Avignon am Abend
Avignon am Abend · ©Bogdan Lazar /adobestock
Glockenturm
Glockenturm · ©Great Brut Here /adobestock
Avignon
Avignon · ©istockphoto/Dontsov
Altstadt
Altstadt · ©Sergey Novikov /adobestock
Heute bummeln wir zunächst über den lebhaften Wochenmarkt in Saint-Rémy-de-Provence. Lass? dich von den Gerüchen, Farben und Geräuschen verzaubern und genieße dieses typisch provenzalische Markttreiben – genau hier wird das französische savoir-vivre spürbar, wenn zwischen Oliven, Kräutern und Käse der Alltag kurz Pause macht und der Genuss den Takt angibt. Anschließend besuchen wir das eindrucksvolle ehemalige Kloster Saint-Paul-de-Mausole, welches seit Jahrhunderten als Sanatorium genutzt wird. Vincent Van Gogh lebte hier als Patient von 1889 bis 1890 und schuf in dieser Zeit einige seiner berühmtesten Werke. Du verlässt die östliche Provence und fährst nach Avignon, wo dich ein gigantisches Kulturgut erwartet. Das Ensemble aus Altstadt, Papstpalast und der berühmten Pont Saint-Bénézet – besser bekannt als Pont d’Avignon – steht heute unter dem Schutz der UNESCO. Im Jahr 1309 verlegte Papst Clemens V. seine Residenz nach Avignon, um den politischen Wirren in Rom den Rücken zu kehren. In den kommenden 70 Jahren residierten und regierten insgesamt sieben französische Päpste aus Avignon. FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert. Die Fahrstrecke umfasst ca. 50 km.
5. Tag

Camargue-Wind und Lavendelkultur

Frühstück · Abendessen
Winter in der Camargue
Winter in der Camargue · ©Volker Loche /adobestock
Zwei junge weiße Pferde aus der Camargue
Zwei junge weiße Pferde aus der Camargue · © lucaar /adobestock
Flamingos in der Camargue
Flamingos in der Camargue · ©Pat on stock /adobestock
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Der Vormittag ist der wilden Seite der Provence gewidmet. Die Camargue ist in zwei aneinandergrenzende Naturschutzgebiete geteilt. Der etwas größere Teil im Osten steht unter dem Schutz des Parc naturel régional de Camargue. Im Westen liegt das kleinere Réserve naturelle nationale de Camargue, das bereits 1927 ausgewiesen wurde. Das gesamte Rhône-Delta ist Heimat für über 500 Vogelarten. Besonders bekannt sind die rosa Flamingos, die sogar im Winter in den ausgedehnten Sumpfgebieten zu finden sind. Ebenso heimisch sind die weißen und als besonders sanftmütig geltenden Camargue-Pferde. Mit dem Reiseminibus fährst du zunächst nach Le Grau du Roi. Hier wechselst du das Gefährt und sattelst um auf E-Bikes, um anschließend die wilde Camargue zu entdecken. Genieße die Freiheit und die frische Luft, während du mit einem Helm sicher durch die faszinierende Landschaft radelst. Wer an die Provence denkt, hat vor allem eines im Sinn: Lavendel. Die Blütezeit des Lavendels erstreckt sich von Mitte Juni bis Mitte August, doch auch in den restlichen Monaten dreht sich hier alles um das wohlriechende Kraut. Wir besuchen die von Gaël und seiner Familie in vierter Generation betriebene ökologische Farm und Destillerie. Während der Erkundung des Betriebs erfährst du allerhand Wissenswertes über die Welt der Aroma- und Heilpflanzen.FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag. Verpflegung: Das Frühstück, ein Snack während der Fahrradtour und das Abendessen sind heute inkludiert. Die Fahrstrecke mit dem Bus umfasst ca. 160 km. Die Fahrstrecke mit dem E-Bike umfasst ca. 40 km.
6. Tag

Römische Monumente

Frühstück · Abendessen
Blick auf die Stadt
Blick auf die Stadt · ©Agnieszka Glowala/istock
Katherale Saint Theodorit
Katherale Saint Theodorit · © lamax /adobestock
Arles Altstadt
Arles Altstadt · ©Sina Ettmer /adobestock
Platz der Republik
Platz der Republik · ©tichr/istock
Am Vormittag besuchst du die alte Römerstadt Arles. Deine Erkundungstour durch die Altstadt führt dich vorbei an der erstaunlich gut erhaltenen Arena, die Platz für über 20.000 Zuschauer bietet. Zu Römerzeiten wurden hier vor allem Gladiatorenspiele ausgerichtet, im Mittelalter hingegen diente die Arena als Festung. Kannst du dir vorstellen, dass im Innenraum über 200 Häuser und zwei Kirchen gestanden haben sollen? Ebenso gut erhalten ist das antike Amphitheater, in dem seit jeher Konzerte und Theaterstücke aufgeführt werden. Das bilderbuchschöne Städtchen Uzès ist einer dieser Orte, die man schnell in sein Herz schließt: Der runde Marktplatz, die hellen Steinfassaden, Türme über den Dächern und die mittelalterlichen Gassen mit ihren zahlreichen Geschäften sind ein Sinnbild südfranzösischen Flairs. Am Nachmittag wartet noch ein weiteres römisches Monument auf dich: der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Pont du Gard. Die oberste Etage des dreistöckigen Aquäduktes ist 275 Meter lang und besteht aus 35 Arkaden, die sich in 50 Metern Höhe über den Fluss spannen. Nutze die Zeit, um dir etwas die Beine zu vertreten und das Bauwerk auf dich wirken zu lassen. FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag. Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert. Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km. 
7. Tag

Über das Luberon nach Aix en Provence

Frühstück
Aix en provence
Aix en provence · © rh2010 /adobestock
Alte Häuser
Alte Häuser · © Irina Schmidt/adobestock
Aix en provence
Aix en provence · ©dudlajzov /adobestock
Aix en provence
Aix en provence · ©LAFORET Aurélien /adobestock
Heute fährst du durch die malerischen Straßen der Provence in das Luberon. Schau aus dem Fenster und genieße den Anblick der kleinen Dörfer und der Landschaft, bevor du in Roussillon ankommst. Wir lassen uns von den Farben der berühmten Ockersteinbrüche verzaubern: Vom strahlenden Sonnengelb bis hin zum leuchtenden Feuerrot erstreckt sich das gesamte Farbspektrum warmer Töne. Besonders im Kontrast zur grünen Vegetation und im Spiel von Licht und Schatten kommen die Vielfalt und Intensität der Farbtöne gut zur Geltung. Traditionell dient Ocker übrigens als Pigment zum Färben von Gefäßen und Gebäuden. Heute sind die Steinbrüche stillgelegt, doch vor gut hundert Jahren, zur Blütezeit der Ockerindustrie, wurden bis zu 40.000 Tonnen Ocker pro Jahr abgebaut. Weiter geht es nach Gordes. Das auf einem Felsen gebaute Dorf besticht durch seine kleinen Gassen, die von der Burg und Kirche überthront werden, und die weiten Blicke auf die Wiesen und Felder im Tal. Anschließend besuchen wir eine der drei provenzalischen Schwestern: die Abtei Notre-Dame de Senanque, unweit von Gordes. Hier leben immer noch Mönche, die Honig produzieren und Lavendel anbauen. Der Zisterzienserorden folgt einer typischen asketischen Strenge, die nicht nur in ihren Klosterregeln, sondern auch in der schmucklosen und schlichten Architektur konsequent umgesetzt wird. Sobald du in Aix-en-Provence angekommen bist, erkundest du die Stadt bei einem kleinen Spaziergang. Am Abend genießt du ein letztes Mal das provenzalische Savoir-Vivre und lässt die Eindrücke der vergangenen Tage mit deinen Mitreisenden bei einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant Revue passieren. Hôtel des Augustins: Das Hôtel des Augustins liegt im Herzen von Aix-en-Provence, nur wenige Schritte vom berühmten Cours Mirabeau und Place de la Rotonde entfernt. Das Hotel bietet eine einzigartige Kombination aus Geschichte und Moderne, denn das Hotel wurde in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kapelle eines Augustinerklosters erbaut. Insbesondere in der Lobby sind die Relikte aus dieser anderen Episode, wie die Gewölbedecke und die bunten Kirchenfenster, erhalten geblieben. Kombiniert mit klassisch-modernem Mobiliar, das sich auch in den Zimmern fortführt, ergibt sich somit ein ganz besonderer Charme. Verpflegung: Das Frühstück und das Abschiedsabendessen sind inkludiert. Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.
8. Tag

Heimreise

Frühstück
Aix en provence
Aix en provence · © Claude Dallaire /adobestock
Altstadt
Altstadt · ©neirfy/adobestock
Aix en provence
Aix en provence · ©Marina /adobestock
Fontain de la Rotonde
Fontain de la Rotonde · ©rh2010/adobestock
Heute heißt es Abschied nehmen. Au Revoir France! Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wirst du von Aix-en-Provence zum Flughafen von Marseille gebracht und fliegst zurück in Richtung Heimat.Verpflegung: Das Frühstück ist inklusive. Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)

Diese Leistungen sind enthalten

Inklusive

  • Linienflug mit Lufthansa nach Marseille und zurück (Buchungsklasse K)
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück 
  • Transfers im Reiseland
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • 7 Übernachtungen in Hotels
  • Täglich Frühstück, 1 x Picknick, 6 x Abendessen
  • Bootsfahrt in den Calanques de Cassis
  • E-Bike-Tour in der Camargue
  • Weinprobe
  • Besichtigung der Abtei Notre-Dame de Sénanque
  • Spaziergang durch die Ockersteinbrüche von Roussillon
  • Einblicke in den ökologischen Lavendelanbau
  • Besuch einer Ziegenkäserei mit Verkostung
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Kauf und Schutz von 17 m² Regenwald in deinem Namen

Nicht inklusive

  • persönliche Ausgaben
  • nicht genannte Mahlzeiten
  • fakultative Ausflüge

Zubuchbare Leistungen

  • Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €

Termine und Preise

Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.

Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.

BuchbarAuf AnfrageAusgebucht
Reisetermine im Mai 20271 Termine
23.05.2027 – 30.05.2027Buchbar
3.699 €p. P. im DZEZ 4.349 €
Auswählen →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa
Reisetermine im Juni 20272 Termine
06.06.2027 – 13.06.2027Ausgebucht
3.699 €p. P. im DZEZ 4.349 €
Warteliste →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa
20.06.2027 – 27.06.2027Ausgebucht
3.599 €p. P. im DZEZ 4.299 €
Warteliste →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa
Reisetermine im Juli 20272 Termine
04.07.2027 – 11.07.2027Ausgebucht
3.699 €p. P. im DZEZ 4.399 €
Warteliste →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa
18.07.2027 – 25.07.2027Buchbar
3.699 €p. P. im DZEZ 4.399 €
Auswählen →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa
Reisetermine im September 20272 Termine
05.09.2027 – 12.09.2027Buchbar
3.699 €p. P. im DZEZ 4.449 €
Auswählen →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa
19.09.2027 – 26.09.2027Ausgebucht
3.699 €p. P. im DZEZ 4.399 €
Warteliste →
Abflughafen
Flug mit Lufthansa

Bewertungen unserer Gäste

3,5★★★★★von 5

Zusätzliche Informationen

Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.

Highlights dieser Reise


Reisestationen:
Station Nr. 1 (1.,2.. Tag)
Du hast ja recht, ist verdammt kurz, so ein Flug zum Aéroport Marseille12. Reicht jedenfalls hinten und vorne nicht, um sich die Geschichte der ältesten Stadt Frankreichs draufzupacken, mit all ihren griechischen Seefahrern, Keltenstämmen, Römern, Westgoten, Ostgoten und Franken. Also entspanne einfach, genieße beim Anflug den Blick auf das funkelnde, saphirblaue Mittelmeer und sage »Bonjour« zu Südfrankreich. Dem Sog des alten Hafens Vieux Port zu widerstehen, ist dann so unmöglich wie unsinnig. Schon allein dieses einzigartige Licht, das es nur an den Hafenstädten des Mittelmeers zu geben scheint. Der Geruch von Salzwasser. Das fröhliche französische Gemurmel in den Cafés und alten Gassen. Und in den verführerischen kleinen Restaurants warten Seeteufel, Drachenköpfe und andere Meeresungeheuer, während die Sonne hinter der über allem thronenden Basilika Notre-Dame de la Garde untergeht, den Himmel und die Stadt in prächtiges Orange tauchend. Im Morgenlicht sieht die Basilika schon wieder ganz anders aus. Wie fit du bist, findest du beim Besteigen des Hügels heraus. Oder du schummelst und nimmst den kleinen Zug. Womit du auf jeden Fall belohnt wirst: der Rundumblick auf die ockerfarbene Altstadt, den Hafen und das Meer. In Le Panier, dem Altstadtbezirk, herrscht eine seltsam dörfliche Idylle. Während du auf dem Kopfsteinpflaster der engen Gassen und Treppenwege spazierst, füllen sich auf den kleinen Plätzen zaghaft die Cafés, ein Maler zeichnet die Fassade eines alten Hauses und die Akkordeonspielerin haucht »Je ne regrette rien«.

Station Nr. 2 (3.. Tag)
Cassis, ein verträumter Fischerhafen mit bunten Booten und alten Fassaden, wo die Natur hinter den Stadtmauern selbst den Mitteilungsbedürftigsten die Sprache verschlägt. Fjordartige Buchten zwischen Felsklippen und kristallklares Wasser, das beinahe zum Trinken verleitet, gehören seit 2012 zu Frankreichs jüngstem Nationalpark: Calanques de Cassis3. Zum Trinken ist es dann doch zu salzig, aber eine kleine Seefahrt, die ist lustig. Machen wir also, während wir uns den Durst für das Weingut der Familie Genovesi aufheben. Ein, zwei Gläschen mit oder ohne Umdrehungen und dann geht es beschwingt in den Naturpark Alpilles, wo Lavendelfelder, Pinienwälder und zerklüftete Felsen an uns vorbeizischen und du endlich weißt, wo diese Postkartenmotive immer geknipst werden. Was passt zu Wein im Magen? Richtig: Käse, und zwar – Gouda war gestern – typisch französisch, also intensiv für alle Sinne. Florent, seine Familie und seine Ziegen erklären uns, wie es dazu kommt.

Station Nr. 3 (4.. Tag)
Mehr Südfrankreich geht nicht? Falsch gedacht: In Saint-Rémy-de-Provence schlendern wir durch die Gassen der Altstadt und versuchen vergeblich, den Verführungen des Marktes zu widerstehen. Weniger Verführungen erwarten dich naturgemäß in dem alten Kloster, das seit Jahrhunderten als Sanatorium genutzt wird. Die Mauern von Saint-Paul-de-Mausole flüstern vom Jahr 1889, als ein vom Geiste geplagter Mann in dem schönen, stillen Garten mit seinen Pinseln die Leinwände streichelte und seine Bilder »Sternennacht«, »Schwertlilien« oder auch »Blühender Mandelzweig« nannte. Und weil er sich kurz zuvor das linke Ohrläppchen abgeschnitten hatte, können wir getrost von Genie und Wahnsinn sprechen. Wir sind von beidem weit entfernt und wahren unser seelisches Gleichgewicht beim Flanieren durch die Gartenpracht. Flanieren ist auch das Stichwort für Avignon4. Die UNESCO hat hier keine Haare gespalten und kurzerhand das ganze Ensemble aus märchenhafter Altstadt, Pont d’Avignon und Papstpalast unter ihre Weltkulturerbe-Fittiche genommen. Aber Moment mal: Papstpalast? Der gehört doch nach Rom. Stimmt schon, nur nicht, wenn die Päpste Franzosen sind. Und so entstand hier auf dem Fundament gottesfürchtiger Bescheidenheit eines der größten gotischen Bauwerke der Welt: monumental, wehrhaft, majestätisch. Die weltliche Leichtigkeit holst du dir dann am besten, wie Generationen vor dir, mit einem traditionellen Brücken-Tänzchen zurück: Sur le pont d’Avignon.

Station Nr. 4 (5.. Tag)
So viel gebaute Schönheit hält ja keiner aus. Du brauchst jetzt was Wildes. Also auf in die Camargue5 und in den Sattel eines temperamentvollen Gauls. Na gut, ein leichter zu reitendes E-Bike taugt auch, um die Seen und Sümpfe, Salzfelder und Sanddünen, freilaufende Pferdeherden, schwarze Stiere und Flamingos zu bestaunen. Äh, Flamingos?! Ja, keine Fake News. Außerdem flattern in diesem Biosphärenreservat noch fünfhundert weniger angeberische Vogelarten umher. Zeit für l?amour de la lavande: Seit vier Generationen wird in dem Familienbetrieb von Gaël am Rande Okzitaniens schon mit Lavendelblüten destilliert. Sieht aus wie Bio, riecht wie Bio, heilt wie Bio. Die Farm ist ein eigenes Universum aus Aroma- und Heilpflanzen, und zur richtigen Jahreszeit leuchtet die Gegend so violett, dass du schnell aufhörst, Fotos zu machen, weil zu Hause sowieso alle denken, dass das KI ist.

Station Nr. 5 (6.. Tag)
Van Gogh hat sein Herz nicht nur im Garten seiner Heilanstalt gelassen, sondern vorher schon in Arles6. Die Stadt zeigt dir schon beim Ankommen, warum. Ach so, und besagtes Ohrläppchen soll er hier seinem bevorzugten Freudenmädchen Rachel geschenkt haben, gemäß dem Motto: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Der alte Charmeur. Schwamm drüber: Arles hat aber auch ohne impressionistische Krisen einiges zu bieten. Die Arena etwa, erstaunlich gut erhalten, mit Platz für über 20.000 Zuschauer und einer Geschichte, die sich gewaschen hat: Gladiatorenkämpfe zu Römerzeiten, dann mittelalterliche Festung, und einst sollen im Innenraum über 200 Häuser und zwei Kirchen gestanden haben. Wer baut Häuser in eine Arena? Gleich daneben wartet das antike Amphitheater für Konzerte und Theaterkunst und der Beweis für die beispielhafte Langlebigkeit römischer Infrastrukturprojekte. Die UNESCO sieht das übrigens auch so und hat gleich mehrere Orte der Stadt zum Weltkulturerbe erklärt. Premier duché de France, das ist Uzès. Nein, nicht die erste Dusche gab es hier, sondern die erste Herzogstadt. Mit Herzogschloss, versteht sich. Es bleibt ein Rätsel, warum die UNESCO hier so zurückhaltend war, zumal die Architektur eine Blaupause für all die charmanten südfranzösischen Städtchen zu sein scheint: runder Marktplatz, mittelalterliche Kopfsteingassen, Kathedrale und helle Backsteinfassaden. Szenenwechsel: Wer hat nicht schon immer davon geträumt, sich irgendwo im Nirgendwo eine alte Wasserleitung anzusehen? Ach, du? Dann wird sich das heute ändern, wenn du siehst, mit welcher Erhabenheit sich der dreistöckige Aquädukt Pont du Gard in die provenzalische Landschaft über den Gardon wölbt. Von wegen: »Die spinnen, die Römer!« Und wenn dein Handwerker das nächste Mal darüber lamentiert, wie schwierig das mit dem Siphon sei, zeigst du ihm ein Bild des 50 Meter hohen Pont du Gard.

Station Nr. 6 (7.,8.. Tag)
Auf der Fahrt ins Luberon schauen wir aus dem Fenster. Und zwar sehr gern. Wir verstehen langsam, warum die Gegend so viele Maler in den Wahnsinn getrieben hat. Wie gemalt sind auch die vielen provenzalischen Gebäude, die in ihren hellen Farbtönen von Sonnengelb bis Feuerrot erstrahlen. Schuld daran sind die Ockersteinbrüche von Roussillon7. Die Pigmentversorger der Region bauten noch vor hundert Jahren bis zu 40.000 Tonnen Ocker pro Jahr ab. Heute null. Egal, dafür ist es jetzt umso schöner. Und leiser. Lavendel und Provence – das ist wie Asterix & Obelix, Laurel & Hardy, Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer: Das eine ist ohne das andere einfach nicht denkbar. Wenn die Extrakte dieses lila Wunderkrauts tatsächlich auch als Stimmungsaufheller wirken, liegt der Verdacht nahe, dass der Eigenverbrauch des Honigs in Gordes sehr hoch ist, genauer gesagt in der ansonsten asketisch strengen Abtei Notre-Dame de Sénanque. Erfragen wir bei den Honigkuchenpferden des Zisterzienserordens. Sobald alle Mitreisenden davon überzeugt werden konnten, dass es noch besser werden kann, geht es wieder in Richtung Süden. Auf dem Weg wirst du endgültig zugeben müssen, dass das Wort »Klischee« zu Recht französische Wurzeln hat. Denn hier wechseln sich Lavendelfelder und üppige Weinberge mit verschlafenen Dörfern ab, die in den unverwechselbaren Ockertönen (siehe oben) schimmern. Am Horizont thront der Grand Site Sainte-Victoire, jener Gebirgszug, für den Paul Cézanne seinem geliebten Paris dauerhaft und ohne jede Reue untreu geworden ist. Reuelos reiten auch wir in die berühmte Hauptstadt der Provence ein. In Aix-en-Provence8 studiert und spaziert es sich außerordentlich gut. Weil du das Studieren gern der jüngeren Generation überlässt, gesellst du dich zu der heimischen Bourgeoisie und flanierst, wo Cézannes Augen diesen ganz besonderen Blick für Farben entwickelt haben müssen. Hach verdammt, Provence, sie hat es geschafft. Wir haben uns verliebt. Noch ein letztes Abendessen, eine letzte Nacht, und auf dem Weg zum Flughafen überlegst du schon sehnsüchtig, wohin du zuerst zurückkehren wirst.
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Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.

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Länderinfo
Frankreich (FR)MarseilleCassisSaint-Rémy-de-ProvenceAvignonSaint-Rémy-de-ProvenceArlesUzèsAix-en-ProvenceGordesRoussillonAix-en-ProvenceMarseille
Frankreich gilt als eines der beliebtesten Ferienziele der Welt. Da das Land sowohl Kultur als auch Natur en masse zu bieten hat verwundert das nicht. Hinzu kommen das angenehme Klima und natürlich die traumhaften Strände des Landes.

Doch natürlich sollte während eines Aufenthalts in Frankreich nicht nur gebadet werden, denn das Land bietet unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten. Somit sind Rundreisen durch Frankreich, besonders solche im Mietwagen, immer gefragter.

Allein die Hauptstadt Paris ist voll von viel besuchten Highlights. Allen voran selbstverständlich der Eiffelturm, das Wahrzeichen Frankreichs. Aber auch andere bemerkenswerte Bauten wie das Louvre, die Basilica Sacre Coeur, der Triumphbogen, das Notre Dame, das Centre Pompidou, der Invalidendom, das Moulin Rouge, das Champs-Elysees oder auch das Pantheon muss man einfach gesehen haben.

Weitere Touristenattraktionen sind: das Chateau d’If auf der Insel d’If vor der Küste Marseilles, die Kathedrale Saint-André in Bordeaux, das Liebfrauenmünster in Straßburg und die Basilika Saint-Sernin in Toulouse. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die unglaublich beeindruckende Felseninsel Mont Saint Michel. Ihre Felsen tragen ein imposantes Kloster, dessen Anblick uns in eine Märchenwelt entführt.

Neben den kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, bietet Frankreich auch eine Menge an landschaftlichen Schönheiten. So die Alabasterküste, Teile der Alpen, die Bretagne, die Côte d’Azur, den Mont Blanc oder die Provence, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ein Badeurlaub lässt sich in Frankreich also perfekt mit Ausflügen in die spektakulären Landschaften, pulsierenden Städte oder zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten kombinieren.

Gut zu wissen für Ihre Reise

Einreise

Personalausweis reicht. Für deutsche Staatsangehörige besteht keine Visumpflicht.

Impfungen

Für diese Reise gelten Impfvorgaben. Bitte prüfen Sie die aktuellen Einreisehinweise.

Datenstand

08.07.2026 11:17 · Passolution (Lizenz Reisenonline Fernweh)

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