Türkei – Kappadokien
Türkei Rundreise
Alles beginnt, wo Europa und Asien zusammentreffen: In Istanbul fliegt der Gebetsruf von der Hagia Sophia durch die orientalischen Basare des byzantinischen Konstantinopels. Bis nach Troja kommt er nicht – aber du. Und hier an der Ägäis ist Griechenland nur einen Steinwurf ent…
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Auf in die Türkei!




Bezauberndes Istanbul
Frühstück



Paläste aus Gold
Frühstück · Abendessen



Troja – zwischen Mythos und Geschichte
Frühstück



Pergamon
Frühstück · Abendessen



Ephesus
Frühstück · Abendessen



Charmantes Sirince und »liebliches« Aphrodisias
Frühstück · Abendessen



Pamukkale und Hierapolis
Frühstück



Kas – Ruhezeit am Meer
Frühstück



Insel Kekova
Frühstück · Mittagessen



Schöne Theater auf dem Weg nach Konya
Frühstück · Abendessen



Von Konya nach Kappadokien
Frühstück · Abendessen



Das Freilichtmuseum Kappadokien
Frühstück · Abendessen



Göreme
Frühstück · Abendessen



Abflug und Ankunft zu Hause
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Turkish Airlines nach Istanbul und zurück
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Inlandsflug von Kayseri nach Istanbul
- Transfers im Reiseland
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- 14 Übernachtungen in Hotels
- Täglich Frühstück, 1 x Mittagessen, 8 x Abendessen
- Bootsfahrt zur Insel Kekova
- Besuch einer Töpferei in Avanos
- Besuch einer Olivenölfabrik
- Kochkurs in Kappadokien
- Eintrittsgelder
- Kauf und Schutz von 46 m² Regenwald in deinem Namen
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- ab/bis weitere Flughäfen (Bitte Flughafen mit angeben)
- Halbes Doppelzimmer
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
Reisetermine im November 20261 Termine
Reisetermine im April 20272 Termine
Reisetermine im Mai 20272 Termine
Reisetermine im Juni 20271 Termine
Reisetermine im September 20272 Termine
Reisetermine im Oktober 20272 Termine
Reisetermine im November 20271 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Bereit? »Getrost, das Morgenlicht brach an. Im neuen Lichte weht unsre Fahn?.« Eine Fahne hast du vermutlich nicht dabei, aber das Abendlicht in Istanbul 1 2 ist neu, wo der hübsch geschwungene Arm des Meeres zwei Kontinente teilt. Das Tempo auf der europäischen Seite des Bosporus ist nicht hektisch, eher zielgerichtet. Du hast auch Ziele, wenn der neue Tag anbricht. Los geht es mit einem Trinkwasserbehälter. Anders gesagt: Willkommen in der sagenhaften Binbirdirek-Zisterne des byzantinischen Konstantinopels. Ein Palast, denkst du, aber plötzlich nur ein Kellerchen im Vergleich zur Hagia Sophia, der Kathedrale allen Glaubens. Falls du vom Flug noch etwas hüftsteif bist, hilft die weinende Säule. Die Blaue Moschee ist nicht nur der Olymp für jeden Fliesenleger. Selbst der Papst hat hier aus Versehen zwei Minuten gen Mekka gebetet. Laut offizieller Pressemitteilung war es dann doch nur eine Meditation. Von der ästhetisch-mystischen Wucht erholen sich unsere Synapsen mit irdischem Allerlei auf dem Großen Basar. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Ja, der große Teppich ist wunderschön. Nein, du kannst ihn leider nicht mitnehmen.
Station Nr. 2 (3. Tag)
Es war nur eine Nacht. Die anderen 1.000 träumen wir uns dazu und sind – inşallah – im Topkapı-Palast der Sultane mit einer Vorliebe für Perlmutt, Gold und Marmor. Für diamantenbesetzte Kerzenständer und venezianisches Kristall. Für schöne Aussichten, prunkvolle Festsäle, große Harems und sehr viel Platz. Schon die Mutter des Sultans konnte in vierzig Zimmern mit ihrem Augenstern Verstecken spielen. Und wie es sich für einen orientalischen Traum gehört, gibt es auch eine Schatzkammer. Neben glitzerndem Klimbim in allen Farben, Formen und Größen gibt es hier auch den Wanderstab von Moses und Mohammeds Mantel. Beides brauchst du nicht für die Überfahrt nach Asien, denn Çanakkale 3 ist mit der Fähre nur zehn Minuten entfernt.
Station Nr. 3 (4. Tag)
»Wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts«, sagt Homer. Nicht Simpson, der andere. Ob dessen Troja tatsächlich hier ist, darüber streiten sich die Gelehrten in den Elfenbeintürmen. Wir streiten nicht, halten uns an das Weltkulturerbe-Team und glauben an Achilles und Hektor, an die Schönheit Helenas und die Verderbtheit der Götter. Weniger Zwietracht herrscht in den Elfenbeintürmen über das, was Alexander der Große und Atatürk auf der Halbinsel Gelibolu getrieben haben. Der Gründer der Republik fasst es auf dem Soldatenfriedhof für alle schön zusammen: kein Unterschied zwischen den Johnnies und den Mehmets. Gar keinen Grund zu streiten, gibt es im schnuckeligen Ayvalik 4 und auf der Insel Cunda beim Meeresfrüchte-Schnabulieren und Sonnenuntergang zum Nachtisch.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Genügend Zeit, um auf dem Weg nach Bergama die Olivenbäume zu zählen, haben wir nicht. Es sind zwei Millionen. Auch sonst ist alles ziemlich griechisch hier, selbst für eine Akropolis musst du nicht das Land wechseln. Bergama war nämlich früher unter dem Namen Pergamon 5 bekannt, natürlich Weltkulturerbe, wo auch das Asklepieion als Vorbild aller Halbgötter in Weiß, Schwarzwaldkliniken und Kuraufenthalte zur Vorsorge und zum Erhalt der Gesundheit steht, Kurkapelle und Provinztheater inklusive.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Ob die Mutter von Jesus wirklich in der Nähe von Selçuk ihre Himmelfahrt angetreten hat? Das ist eine Frage des Glaubens. Offensichtlich gibt es jede Menge Pilgernde, die genau dieser Überzeugung sind. Du gehst auf Nummer sicher und klemmst auch einen kleinen Zettel mit dem wichtigsten Wunsch in die Mauer. Und – zack – ist er schon erfüllt. Du bist in Ephesus 6, einst die ehrgeizige Nummer 2 hinter Rom, heute das größte antike Ruinenfeld der Welt. Man sieht und ahnt die Prachtstraßen, Theater und das dritte antike Weltwunder: den Artemis-Tempel.
Station Nr. 6 (7. Tag)
Sirince 7 hat nicht nur eine wilde Namensgeschichte, es ist auch sonst eine wilde Mischung aus griechischer und türkischer Kultur. Faustregel: von außen eher griechisch, von innen türkisch. An der außergewöhnlichen Qualität und dem Geschmack von Olivenöl und Feigen hat sich wenig geändert. Das Kopfsteinpflaster scheint auch schon ein paar Jahrhunderte alt zu sein, Stöckelschuhe heben wir uns für später auf. Wem einst die Städte und Tempel von Aphrodisias gewidmet waren, kannst du dir denken. Warum aber ausgerechnet hier über Jahrhunderte die besten Bildhauer herkamen, wird dir erst klar, als du von den Marmorbergwerken hörst, in denen sich all die schönen Figuren versteckten.
Station Nr. 7 (8. Tag)
Noch einen zweiten Tag ohne Weltkulturerbe halten wir nicht aus, also ab nach Pamukkale 8. Dein blaues Wunder erlebst du nicht, es ist ganz eindeutig weiß. Hier, wo die alten Römer und die noch älteren Griechen schon auf der Suche nach Kurschatten waren, obwohl sie sich eigentlich um Kreislauf, Rheuma und Herz kümmern sollten. Wir halten uns fern von den Schatten und staunen über das kalziumreiche Thermalwasser, das in bester Fußbadtemperatur aus dem Gestein blubbert. Ein bisschen weiter oben, in der »Heiligen Stadt« Hierapolis, blubbert der tödliche Atem des Höllenhunds Kerberos aus der Unterwelt hinauf.
Station Nr. 8 (9. Tag)
Von dem Blick in die Hölle musst du dich erholen, wofür wir das Küstenstädtchen Kas 9 ausgesucht haben. Wie lange du schläfst, ob du im Unterwassermuseum vorbeischaust, am Hafen spazieren gehst oder dich die drei Kilometer von der Fähre nach Griechenland schippern lässt, entscheidest du.
Station Nr. 9 (10,11. Tag)
Lykische Felsengräber von oben ansehen? Klingt interessant, zumal du dafür weder in die Luft noch den Berg hinaufgehen musst. Es reicht die gemütliche Bootstour über das Meer zur Insel Kekova 10, um sich die versunkene Stadt unter der Wasseroberfläche anzusehen. Kurz danach sind wir in Burgdorf, allerdings nicht im beschaulichen Niedersachsen, deshalb heißt es hier auch Kaleköy. Und nachdem wir beim Nikolaus noch die Wünsche für später abgegeben haben, sind wir in Antalya 11.
Station Nr. 10 (12. Tag)
Pamphylien. Klingt nicht schön, ist es aber. Ganz besonders in Aspendos, wo Pavarotti ausprobiert hat, wie es sich in einem antiken Theater singt – es singt sich gut, wenn man gut singen kann. Dschelaleddin Rumi hat nicht nur einen auf der Zunge tanzenden Vornamen, er ist auch der persisch dichtende Wegweiser: »Liebe ist frei von der Enge der Gebetsnische und des Kreuzes.« Kein Wunder, dass die kreiseltanzenden Derwische sich den guten Mann zum Meister erkoren und ihm ein Mausoleum in Konya 12 gebaut haben: Mit Tanz und Musik das ekstatische Stadium universeller Liebe erreichen, hört sich überhaupt nicht vernünftig an. Ein Grund mehr, es auszuprobieren!
Station Nr. 11 (13,14,15. Tag)
Vielleicht dreht sich noch alles, wenn du die alte Seidenstraße kreuzt, und doch kommst du in der Sultanhani-Karawanserei in deutlich besserer Verfassung an als einst die ziehenden Händler. Dann findest du dich in einer skurrilen Märchenlandschaft wieder. Säulen mit spitzen Hüten oder Kapuzen, Stalaktitenfelder, Wälder aus Kegeln und Pfeilen, Felsdschungel und mystische Weißglut – eine Hommage an Gaudí: Willkommen in der vulkanischen Tuffsteinwelt von Kappadokien 13 14 15, wo man nicht nur das Selime-Kloster in den Stein gehauen hat, sondern ganze Städte. Anfangs waren es vor allem menschenflüchtende Geistliche, die sich in die wenig gastlichen Felshöhlen zurückzogen, um fernab der Verführungen eins zu werden mit dem Allerhöchsten. Im Ihlara-Tal hat der Melendiz für dich eine langgestreckte Oase hingezaubert. Das weiße Tal lässt dich erblassen, die Schamesröte kommt im Liebestal zurück. Aus den Feenkaminen steigt kein Rauch, aber aus dem roten Schlick des Kizilirmak-Flusses werden immer noch Tontöpfe geformt. Das lässt du dir zeigen und probierst es selbst.
Station Nr. 12 (15. Tag)
Das Märchen geht auch unter Tage weiter, wo ganze Städte wie Kaymakli in den weichen Stein gegraben wurden, mit Wohn-, Schlaf- und Lagerräumen, Kirchen, Ställen, Küchen und sogar Friedhöfen. Der ungleiche Zwilling ist der Burgfelsen von Uçhisar, als kolossaler Termitenbau in die Höhe ragend. Und damit wir nichts vergessen, wurde alles noch einmal in Göreme an einem Ort zusammengefasst. Hach, die Welt ist vergänglich, der Tag neigt sich zum Abend und hinter der funkelnden Nacht verbirgt sich schon der Anfang vom Ende. Der Morgen bringt den Tag, an dem du mit einer Träne im Augenwinkel und einem »Güle Güle« auf den Lippen zurück in die Heimat fliegst.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.





























