Japan – Nagano
Japan Rundreise
Ja, Regeln gibt es für alles: wie man die Stäbchen auf keinen Fall in den Reis steckt, wie viele Schlucke man bei einer Teezeremonie nimmt, welche Gradzahl die Verbeugung für welchen Anlass hat. All das hilft dir, im Moment anzukommen und ihn voll zu genießen. Ob in Nara, wo d…
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Abflug nach Japan




Tempel und Hirsche in Nara
Abendessen



Die Fahrstrecke umfasst ca. 120 km mit dem Bus.
Kyoto erleben
Frühstück · Abendessen



Beliebte Fotomotive: der Fushimi-Inari-Schrein und die Burg Himeji
Frühstück



Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.Verpflegung: Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen. Die Fahrstrecke umfasst ca. 270 km mit dem Bus. Info: Für deinen Reisekomfort reist du morgen im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nur mit leichtem Gepäck. Dein Hauptgepäckstück wird von einem zuverlässigen Zustellservice von Kyoto nach Kawaguchi innerhalb von 2 Tagen (1 Nacht) befördert. Bitte packe heute eine kleine Tasche oder einen kleinen Rucksack für die nächsten beiden Tage und die dazwischen liegende Übernachtung.
Fahrt durch das malerische Kiso-Tal
Abendessen · Frühstück



Spirituelle Erfahrung in Nagano und weiter Richtung Fuji-san
Frühstück · Abendessen



Prachtvolles Nikko
Frühstück



Matsushima – eine der drei schönsten Landschaften Japans
Frühstück · Abendessen



Konnichiwa Tokio!
Frühstück



Odaiba und Shibuya
Mittagessen · Frühstück



Tokio zwischen Tradition und Moderne
Abendessen · Frühstück



Sayonara
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa (Tarif S) nach Osaka und zurück von Tokio, nach Verfügbarkeit
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Fahrten im Bus und Zug sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Separater Gepäcktransport von Kyoto nach Kawaguchi, von Kawaguchi nach Sendai sowie von Sendai nach Tokio
- 10 Übernachtungen in Hotels sowie in einer Tempelherberge
- Täglich Frühstück, 6 x Abendessen
- Bootsfahrten in der Bucht von Matsushima und auf dem Fluss Sumida in Tokio
- Traditionelle Tanzdarbietung mit Live-Musik und Dinner in Kyoto
- Morgendliche Andacht in einem Tempel
- Teilnahme an einer japanischen Teezeremonie
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 126 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende Reiseleitung
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab p.P. €
- Individuelle Verlängerung (Bitte Wünsche mit angeben)
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20263 Termine
Reisetermine im November 20262 Termine
Reisetermine im März 20273 Termine
Reisetermine im April 20273 Termine
Reisetermine im Mai 20272 Termine
Reisetermine im Juli 20271 Termine
Reisetermine im August 20271 Termine
Reisetermine im September 20274 Termine
Reisetermine im Oktober 20274 Termine
Reisetermine im November 20272 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Ichi-go ichi-e – jede Begegnung im Leben ist einzigartig, kein Moment lässt sich wiederholen. Erst recht nicht der Moment, wenn du nach dem Flug 1 in Osaka begrüßt wirst. Von wem? Deiner Reiseleitung natürlich, deren Verbeugung 5, 15 oder 30 Grad tief ausfällt und die dich direkt nach Nara 2 entführt. Am Todai-ji-Tempel reicht für die freilaufenden Sika-Hirsche eine 5-Grad-Verbeugung, sie verbeugen sich zurück. Kein Witz. Dass in Japan immer und überall Zurückhaltung an vorderster Stelle steht, scheint ein Mythos zu sein: Für den über 15 Meter großen Buddha, der im weltweit größten freistehenden Holzgebäude haust, waren 87.000 Menschen als Zimmerleute und Metallschmiede unterwegs. Weltkulturerbe, klar.
Station Nr. 2 (3. Tag)
Du wachst in Kyoto 3 auf. Wer schon japanisiert ist, trinkt statt Kaffee lauwarmes Wasser. Dann rauschelt der Wind durch den Bambuswald von Arashiyama, wo sich der Zen-Tempel Tenryu-ji mit den unaufdringlich exakt gestalteten Bächen, Hügeln und Teehäusern den Weltkulturerbe-Stempel mehr als verdient hat. Entworfen hat ihn derselbe Zen-Meister, der die Teezeremonie entwickelt hat: Schon das bewundernde Durchschreiten eines kleinen Gartens gehört dazu, der Übergang in eine besinnlichere Welt. Weniger besinnlich, aber beeindruckend: Goldener Pavillon, Kaiserpalast Gosho und erst recht der Nishiki-Markt.
Station Nr. 3 (4. Tag)
Der Shinto-Schrein Fushimi Inari-Taisha ist gar nicht weit weg von Kyoto 4 und dem Fuchsgott gewidmet. Du gehst durch Hunderte der knallorangefarbenen Torii – Schreintore, die dich jedes Mal dem Heiligen ein Stück näher bringen. Zurück zum Profanen: Was haben Ananas, Nelken, Vanille und Eiche gemeinsam? Kannst du alles schmecken während deiner Verkostung bei Suntory Yamazaki. Du hast die Sorgfalt der Teezeremonie noch im Kopf und wunderst dich nicht, dass es regelmäßig japanische Whiskey-Weltmeister gibt. Und Burgen können sie auch: Himeji ist zum Beispiel genauso wehrhaft wie die klobigen europäischen Pendants, dabei aber fast grazil und natürlich umgarnt von einem wunderschönen Garten.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Als der Schaffner des Shinkansen zu dir kommt, suchst du hektisch nach deiner Fahrkarte, bis du begreifst, dass er sich für die 37 Sekunden Verspätung entschuldigt, mit der wir in Nagoya ankommen. Wunderst du dich immer noch drüber bei deinem mittelalterlichen Spaziergang in Tsumago, wo früher die Postkutschen von Tokio nach Kyoto Rast machten. Bis auf die Postkutschen hat sich in dieser Bergstadt im Kiso-Tal nichts verändert. Die Berge reichen bis ins ehemals olympische Nagano 5, wo du beim Abendmahl in der typisch japanischen Tempelherberge eins auf keinen Fall tust: die Essstäbchen senkrecht in den Reis stecken, denn so stellt man hier nur die Räucherstäbchen für die Toten auf.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Die Morgenzeremonie im Zenko-ji-Tempel beginnt früh. Sehr früh. Und weil so eine Segnung durch einen Mönch nicht schaden kann, bist du auch schon dort. Warum sie ihre Buddha-Statue seit mehr als 1.000 Jahren verstecken, kann uns keiner sagen. Zuletzt hat sie vor 300 Jahren ein Priester angesehen. Und ja, wir machen vieles möglich, aber auch du wirst auf den Anblick verzichten müssen. Was für ein Affentheater? Stimmt: Im Jigokudani-Park gibt es jede Menge Makaken, die sich im Winter mit Eiszapfen auf dem Kopf in den heißen Quellen wärmen. Schön warm ist es auch im Bus nach Süden bis zur schwarzen Matsumoto-Burg. Spieglein, Spieglein in dem See, wer ist der Größte und hat auch Schnee? Genau, das ist der heilige Fuji-san 6. Besonders schön ist er vom kleinen Kachi-Kachi-Berg gegenüber. Der Aufstieg ist eine echte körperliche Herausforderung. Deshalb nimmst du die Seilbahn und bist in drei Minuten oben.
Station Nr. 6 (7. Tag)
Die 398 Stufen hinauf zur legendären Chureito-Pagode gehst du aber zu Fuß und willst danach nichts mehr hören, sehen, sagen. Das trifft sich gut, weil wir die drei berühmten Affen in der Sonnenschein-Stadt Nikko 7 besuchen. Unter den 100 Welterbe-Tempeln und Schreinen den richtigen zu finden, ist gar nicht so leicht. Glück gehabt: Die Affen sind gleich bei dem Toshogu-Schrein.
Station Nr. 7 (8. Tag)
Ob man das Leben lachend oder weinend verbringt, es ist dieselbe Zeitspanne. Also lächelst du selig, wenn du in Sendai 8 nach dem Frühstück mit dem Zug nach Matsushima fährst. Schon wieder sieben Sekunden zu spät – in Japan ist auch nicht mehr alles, wie es mal war. Auf der Bootstour zu den 260 mit Kiefern bewachsenen Mini-Inseln solltest du an Deck vorsichtig sein. Die Möwen sind hier noch frecher als zu Hause und scheinbar sehr an Mobiltelefonen interessiert. Weil wir es eilig haben, machen wir einen Umweg zum Zen-Tempel Zuigan-ji, bevor wir uns in Sendai auf die Suche nach dem einäugigen Drachen machen, dessen Rüstung die Vorlage für Darth Vader war. Klingt komisch, ist aber so.
Station Nr. 8 (9. Tag)
Der Shinkansen bringt dich am Morgen pünktlich in ein kleines japanisches Fischerdorf, wo heute allerdings 14 Millionen Menschen wohnen. In Tokio 9 erscheint die Besinnlichkeit von in die Natur eingewebten Teehäuschen und Tempeln wie aus einer anderen Zeit. Aber von der Plattform des Fernsehturms in 350 Metern Höhe sieht das alles schon wieder idyllischer aus. Beim Sumida-Fluss wimmeln menschliche Ameisen umher, dort drüben strahlt das blaue Meer und in der anderen Richtung versucht der Fuji sich hinter den Wolken zu verstecken. In Asakusa finden wir trotz aller Betriebsamkeit das alte Japan. Beim Eingang zum Senso-ji-Tempel weißt du schon Bescheid: Erst das Wasser mit der Schöpfkelle über die linke, dann über die rechte Hand und dann etwas Wasser wieder in die linke Hand, das dann – zumindest andeutungsweise – in den Mund kommt, was die innere Reinigung symbolisiert. Kontemplative Reinigung, Ordnung von außen nach innen.
Station Nr. 9 (10. Tag)
Zur Reinigung eignet sich das Wasser des Sumida nicht, aber für einen Perspektivwechsel auf die niedliche Freiheitsstatue, die doppelstöckige Rainbow-Bridge und die Skyline von Tokio 10. Letzteres schaust du dir dann auch mit der Yurikamome-Bahn an, aber wenn du dich beim Lokführer bedanken willst, wirst du kein Führerhäuschen finden. Verwirrend ist auch die berühmte Kreuzung in Shibuya. Warte einfach, bis die anderen 2.000 Menschen losziehen. Wenn man dabei ist, ist es nur halb so verrückt, wie es von oben aussieht. Und den treuesten Hund der Welt lernst du heute auch noch kennen.
Station Nr. 10 (11,12. Tag)
Ups, wo kommt denn dieser riesige Wald mitten in Tokio 11 plötzlich her? Schön, dass du fragst. Die mehr als 100.000 Bäume sind Spenden aus dem ganzen Land und umgeben den vielleicht wichtigsten Shinto-Schrein Japans. Mittlerweile haben wir uns eine Eselsbrücke gebaut: Shinto kümmert sich ums Jenseits, Buddha ums Diesseits. Der Meiji-Schrein ist jedenfalls noch einmal ein stiller Ort, in dem es um Kaiser, Götter, Geister geht. In genau dem Gegenteil von meditativer Besinnlichkeit findest du dich direkt hinter dem Schrein wieder, wo die buntschrille Takeshita-Straße auch die eine oder andere neonfarbene Haartracht zeigt. Noch bunter wird dir im Kopf bei der wahnwitzig schönen Lichtkunst im teamLab Borderless. Und der Tokyo Tower erstrahlt in melancholischem Rot-Weiß zu unserem Abschiedsessen, bei dem wir noch einmal auseinanderklamüsern, wo sich Shintoismus und Buddhismus überschneiden. Und weil du damit garantiert nicht fertig wirst, kannst du diese Diskussion auf dem Flug in die Heimat 12 fortsetzen, wo auch jede Begegnung einzigartig sein könnte, wenn du willst. Ichi-go ichi-e!
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.




















Preishit!



