Tunesien – Sahara
Tunesien Rundreise
Eine Fata Morgana ist das tausendfache Funkeln am Himmel über den geschwungenen Sanddünen der Sahara nicht. Dein Lagerfeuer und all die Welterbestempel auch nicht. Ganz anders könnte es inmitten des irrbildernden Salzwüstenzaubers von Chott el Djerid aussehen. In der Medina vo…
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Willkommen in Tunesien
Abendessen



Faszinierendes Tunis
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UNESCO-Welterbestätte Sousse und römisches Erbe El Jem
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Die engen Gassen von Kairouan
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Bergoasen der Sahara und Star Wars
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Sahara – Abenteuer und Tradition
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Berberwelt trifft auf Skywalker
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Chenini, Douiret und Djerba
Mittagessen · Frühstück · Abendessen



Abschied von Tunesien und Rückflug in die Heimat
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Tunis und zurück von Djerba mit Discover Airlines (Buchungsklasse T/S)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage sowie Geländewagen mit Klimaanlage
- 8 Übernachtungen in Hotels und einem komfortablen Wüstencamp
- Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen, 7 x Abendessen
- Abenteuer im Geländewagen zu den Oasen von Chebika, Tameghza und Mides, zu den Star-Wars-Drehorten sowie zum Wüstencamp
- E-Bike-Tour rund um die Ruinen von Karthago
- Kochkurs in Tunis
- Besuche bei einer Chechia- und Mosaik-Werkstatt sowie einer Makroud-Bekärei
- Wanderung zu den malerischen Wasserfällen von Chebika
- Brotback-Session in der Wüste
- Besuch der Fraueninitiative El Farch
- Eintrittsgelder
- 35 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
- Halbes Doppelzimmer
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
Reisetermine im März 20272 Termine
Reisetermine im April 20273 Termine
Reisetermine im September 20272 Termine
Reisetermine im Oktober 20274 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1. Tag)
Ein Flug nach Tunesien reicht höchstens für ein Nickerchen und einen kurzen Blick in den Reiseführer. Im Übrigen bist du zu Recht der Meinung, dass Karthago 1 auf jeden Fall besucht werden muss. Von hier hastete der heroische Hannibal einst hurtig in Richtung Alpen davon. Du sitzt zwar nicht auf einem Elefanten, geschweige denn auf 37, bist aber umso fixer mit deinem E-Bike unterwegs durch die legendären UNESCO-Ruinen des stolzen Karthagos und dessen Geschichte: als Mittelmeermacht, Handelskönige und Spielball von Griechen, Phöniziern und Römern. Nicht weit entfernt ragt wunderhübsch intakt Sidi Bou Said ins türkisblaue Meer, den Golf von Tunis genauer gesagt. Maurisch ist die Architektur, dominant die Farben Blau und Weiß. Auch auf den Treppen des viel beschriebenen Café des Nattes, wo die Einheimischen Tee trinken. Denen ist es ziemlich schnuppe, dass hier Sartre, de Beauvoir, Camus und Klee geschlürft, gemalt und geliebt haben.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Du wachst auf in der Medina von Tunis 2, nicht wegen deines bohemienhaften Verhaltens gestern Abend auf der Treppe, sondern weil deine Unterkunft genau hier liegt, mitten im Weltkulturerbe der UNESCO. In den verknoteten Gässchen lässt du dich durch die mittelalterlichen Marktstraßen treiben, wo schon seit Jahrhunderten die bunten Tücher als Schattenspender von Balkon zu Balkon gespannt werden. Oder als Spuckschutz? Wo jedenfalls gefeilscht wird, gelacht und geschlendert. Du hältst dich an jemanden, der oder die sich auskennt, vor allem mit den Essbarkeiten und deren Verarbeitung zu tunesischen Köstlichkeiten. Voller Magen hin oder her: Genauso viel Sorgfalt wie beim Kochen brauchst du in der Werkstatt für den Schöpfungsakt der runden, typisch tunesischen Kappe – der Chechia. Du weißt jetzt außerdem, warum tunesische Schafe zu lockig sind für die hauchsanfte Weichheit dieser Kopfbedeckungsikone. Nahezu unbedeckt hingegen ist die Nereide, die zum Schutz der Schiffbrüchigen auf einem Seepferdchen dahergeritten kommt. Nein, kein Fiebertraum, sondern das Motiv eines der weltberühmten Mosaike im Nationalmuseum von Bardo, wo du die ebenfalls mosaikartige Kultur hier am »Weißen Meer« kennenlernst, wie es auf Arabisch genannt wird.
Station Nr. 3 (3. Tag)
Das Museum gestern war der Aufgalopp, heute willst du gefälligst wissen, wie sich jenes Geschichtsträchtige mit dem tunesischen Alltag verbindet. Dafür eignet sich die Medina, also die Altstadt von Sousse 3 am Golf von Hammamet allerbestens. Dann geht es doch noch einmal ein paar Jahre zurück, weil du wissen willst, wie die Reichen und die Schönen einst gelebt, gegessen, gebadet und über das Wetter geflucht haben. Oder darüber sinnierten, ob sie am Wochenende einen Ausflug nach El Jem machen sollten, um sich eines der besterhaltenen römischen Amphitheater anzusehen, einen Mosaik-Kurs zu belegen oder sogar eine Übernachtung in Kairouan dranzuhängen – immerhin die viertheiligste Stadt des Islam.
Station Nr. 4 (4. Tag)
Alles, was die Reichen und Schönen nur gedacht haben mögen, hast du gemacht und erwachst folgerichtig zu dem durch die Medina von Kairouan 4 schwebenden Ruf des Muezzins. Vielleicht kommt er sogar aus der Großen Okba-Moschee, für deren Bau in vorbildlicher Nachhaltigkeitsantizipation zahlreiche Säulen aus dem zerstörten Karthago recycelt wurden. Das ist aber nur ein Randphänomen bei der riesigen Bedeutung dieses Gotteshauses für den Islam und für die islamische Architektur seiner Moscheen auf der ganzen Welt. Eine ganz andere Art der Tradition findet sich in den Makroud, dem uralten Grießgebäck mit Dattelfüllung. Uralt meint natürlich nur das Rezept, deine angeleiteten Eigenkreationen sind frisch wie ein Frühlingsmorgen. Die Wegzehrung reicht locker bis nach Tozeur, wo jene Datteln ihre Heimat auf den Palmen haben. Mit Regen haben sie es hier nicht so, aber die fossilen Wasservorräte reichen schon seit einigen Jahrhunderten für die Palmenoase am Tor zur Sahara. Ganz unabhängig vom Wasser und deutlich sichtbar sind die Farben des Himmels zum Sonnenuntergang.
Station Nr. 5 (5. Tag)
Du denkst hoffentlich nicht, dass die Sahara nur aus schnödem Sand besteht. Nein, rund um Tozeur 5 gibt es auch malerische Felsen und sogar Berge. Alles trocken und unbewachsen, wie es sich für eine Wüste gehört, aber richtig schön wird es hier an den Ausläufern des Atlasgebirges durch den Kontrast der Ödnis mit der Bergoase von Chebika. Wie hingezaubert stehen die sattgrünen Himmelsfächer vor den kahlen Bergen, dazu gibt es einen leidenschaftlich bequakten Wasserfall. Noch dramatischer geht es in den Schluchten von Tamerza und Mides zu. Nach Mos Espa du kommst. Sehen du wirst Untergang von Sonne bei Lars Homestead. Macht wird sein mit dir.
Station Nr. 6 (6. Tag)
Der Chott el Djerid ist die Heimat von Morgana – Fata Morgana. Selbst wenn sich noch so schöne Bilder am Horizont zeigen sollten: Wer mit dem Gedanken spielt, in diesen Salzwüstenzauber zu rennen, sollte es lassen. Selbst Karl May fand mahnende Worte: »Wehe dem, der auch nur eine Hand breit von dem schmalen Pfade abweicht! Die Kruste gibt nach, und der Abgrund verschlingt augenblicklich sein Opfer.« Also nimmst du diese Wahnsinnskulisse in dich auf – oder dein Bilddatenspeichergerät – und schlenderst durch die Souks von Douz. Ziegenbabys werden hier umhergetragen, Dromedare und Pferde könnte es auch geben. Auf jeden Fall gilt auch hier die Verhandlungsregel Nummer 1: Beim erstgenannten Preis für das Tuch oder das Gewürz laut, aber gewinnend und sympathisch lachen. Das Lachen wird dir jedoch gleich vergehen, weil man nicht lachend staunen kann. Die endlosen Sanddünen der Sahara-Wüste 6 würden ja schon reichen, aber mit einem Geländewagen dort entlangzubrausen, wo weit und breit kein Asphalt zu sehen ist, wird in die Geschichte eingehen. Und zwar in deine! Schon lange in die Geschichte eingegangen ist hier in der Sandwüste die nomadische Kunst des Brotbackens. Kannst du jetzt auch. Wo wir übernachten? Dort hinter der Düne in den Zelten des Camp Abdelmoula, aber keinesfalls ohne ein gemütliches Lagerfeuer und den dankbaren Blick in die unzählbaren Funken des Wüstenhimmels, der alles schon immer gesehen hat.
Station Nr. 7 (7. Tag)
Selbst wenn du dich gestern Abend noch zu lange in die Sterne verguckt hast, bist du allerspätestens nach der morgendlichen Offroad-Sanddünenfahrt nach Douz knallwach. Aber heiß könnte es sein. Nicht zum ersten Mal fragst du dich, wie man hier existieren konnte – unter der Erde, oder was?! Jap, genauso ist es, wie du in den Höhlenhäusern von Matmata 7 feststellst, wo die nomadischen Berber sich gegen den glühenden Feuerball am Himmel zu schützen wussten. Glühende Feuerbälle spielen bekanntlich auch bei Star Wars eine prominente Rolle und so findest du hier in der Gegend die eine oder andere Kulisse der Saga.
Station Nr. 8 (8,9. Tag)
Transhumanz hat nichts mit Übermenschlichkeit zu tun. Im Gegenteil. So wurde die halbnomadische Lebensweise genannt, bei der je nach Saison mit Sack und Pack dorthin gegangen wurde, wo das Vieh weiden konnte. Dabei kann man sich kaum vorstellen, dass die Berber gern aus Chenini 8 wegwollten. Du genießt die Ausblicke (Dahar-Bergland) und Einblicke (in den Alltag und die Traditionen), bevor du über die Moschee der Sieben Schläfer staunst. Dahinter steckt eigentlich eine christliche Legende, die aber nur im Koran steht und gegen die der Dornröschenschlaf ein kleines Nickerchen ist. Was es nicht alles gibt! Das könnte auch die Überschrift für Djerba sein, der größten Insel Nordafrikas. Abgesehen von den 150 Straßenkunstwerken in Erriadh hat die UNESCO hier sieben Gebiete und 24 Denkmäler in ihren Weltkulturerbe-Kanon aufgenommen. Die vielen Marktgassen mit ihren Weberinnen, Kupferstechern, Schneiderinnen, Juwelieren, Gerberinnen und Händlern für Leder, Teppiche und Parfüm sind kein Zufall: Endeten in Djerba 9 doch einst die Sahara-Karawanen, deren Waren dann kreuz und quer über das Mittelmeer verschifft wurden. Und auch dein Weg endet hier, allerdings wesentlich opulenter mit einem Abschiedsessen, das schon ein bisschen mit Wehmut gewürzt ist, falls du nicht klugerweise vorher entschieden hast, noch ein paar Tage voller Mittelmeerfreuden nachzuträumen.











Preishit!
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