Portugal – Douro
Portugal Rundreise
Seele mit Tiefgang, so ließe es sich nennen, dieses Unbeschreibliche, was auf Portugiesisch »Saudade« heißt. Es ist Wurzel und Essenz eines Lebensgefühls, eine melancholisch-liebevolle Huldigung des Gestrigen und zukünftig Vergangenen, die wichtigste Zutat für so vieles hier a…
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Bem-vindos a Portugal!




Porto hautnah
Frühstück



Douro-Tal
Frühstück · Abendessen



Viseu und Coimbra
Frühstück



Coimbra und Umgebung
Frühstück



Über Tomar, Alcobaca und Obidos in die Stadt der sieben Hügel
Frühstück



Lissabon
Frühstück · Abendessen



Jenseits des Tejo
Frühstück · Abendessen



Von Évora an die Algarve
Frühstück



Eine Seefahrt, die ist lustig...
Abendessen · Frühstück



Zurück nach Hause
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Porto und zurück von Faro (Buchungsklasse L/S)
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Rail&Fly in der 1. Klasse der Deutschen Bahn zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 10 Übernachtungen in Hotels
- Täglich Frühstück, 4 x Abendessen
- Portweinverkostung in Porto
- Bootsfahrt auf dem Douro-Fluss
- Wein- und Olivenölverkostung auf einem Landgut
- Kochkurs und Besuch einer Fado-Vorführung in Lissabon
- Azulejos-Workshop
- Katamaranfahrt entlang der Algarve
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 32 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
- Verlängerung an der Algarve 2 Tage, ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
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Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Wo Portugal seinen Namen herhat, ist für dich genau der richtige Ort, um die Entdeckerseele zu erkunden. Dein Flug von Frankfurt nach Porto 1 2 ist kaum mehr als ein Katzensprung, besonders im Vergleich zu den weltverändernden Expeditionen, die hier ihren Anfang nahmen. Auf den ersten Blick ist alles nur Fassade. Und zwar eine knallbunte. Diese ersten Eindrücke verarbeitest du am besten ganz in Ruhe bei einer kleinen Kaffeepause oder einem dieser berühmten Blätterteigtörtchen. Falls du dir dafür das mondäne Café Majestic in der Rua de Santa Catarina aussuchst, pass um Himmels willen auf, dass du hier nicht aus Versehen anfängst, ein Buch zu schreiben – so wie J. K. Rowling. Glaube nicht, dass ihr bei über viertausend Seiten Harry Potter noch Zeit blieb, um treppauf, treppab durch die verschlungenen Gässchen des Ribeira-Viertels zu spazieren, den prunkvollen Börsenpalast und die Markthalle zu bestaunen oder sich gar in einer Portweinkellerei bewirten zu lassen. Saúde!
Station Nr. 2 (3. Tag)
Vermutlich würdest du sogar am nächsten Morgen die Abfahrt ins Douro-Tal 3 verpassen, was nun wirklich ein Jammer wäre. Hier wird seit 250 Jahren Wein gemacht, getrunken und gelebt, und zwar inmitten einer Kulisse von fast schon unanständiger Schönheit. Auf dem Familienweingut Quinta da Aveleda wandelst du in einem verwunschenen Zaubergarten mit efeubewachsenen Bauwerken, einem aus Felsstein gemauerten Turm für Ziegen, während ein Pfau still und vornehm den auf dem Teich dahingleitenden Schwänen zusieht. Kurzum: Harmonie, wohin du blickst und schmeckst. Und das bleibt auch so, wenn du auf einem Rabelo – einer schlanke Holzbarke zum Weinfasstransport – auf dem Rio Douro weiter flussaufwärts schipperst. Deine Augen werden selbst in der Unterkunft weiter leuchtend in die Weite des Tals schauen, wo sich der Fluss gemächlich zwischen wundergrünen Weinbergen hindurchschlängelt.
Station Nr. 3 (4. Tag)
Hoffentlich hat dir keiner dieser herzlichen Hotelangestellten den Floh ins Ohr gesetzt, dass du zum Sonnenaufgang aus dem Fenster sehen solltest. Für solche kitschigen Farbspiele der Weinbergsflusshimmelgötter gibt es doch Postkarten. Ach, was solls, steh ruhig auf. Hauptsache, dir bleibt genügend Kraft, darüber zu staunen, was sich alles miteinander vermischen lässt: Bei der Kathedrale von Viseu sind es erst mal nur ein paar Stilepochen: Romantik, Spätgotik, Renaissance und Barock. Etwas weiter südlich, bei deiner kleinen Wanderung durch den Nationalwald Mata do Bussaco , sind es dann schon Hunderte heimische und exotische Pflanzenarten, von barfüßigen Karmeliten gebauten Einsiedeleien und eine historische Schlacht gegen napoleonische Truppen. Nicht weniger episch verläuft dann deine Fahrt nach Coimbra 4, der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Wie Natur und Kultur sich perfekt ergänzen, stellst du in der Biblioteca Joanina in Coimbra 5 fest: Hier schützen Fledermäuse die wertvollen Bücher, indem sie buchstabenhungrige Läuse vertilgen. Wo wir gerade vom Vertilgen sprechen: Genau damit geht dein Tag weiter, nachdem du durch die Altstadt getingelt bist und diesmal dem lieben Gott in der Kathedrale von Coimbra einen guten Tag gewünscht hast. Denn auf dem Ausflug in die beschauliche Umgebung landest du zielgenau auf einem familienbetriebenen Landgut mit herrlichen Olivenhainen und Weinreben. Was du dann dort verkostest, kannst du dir vermutlich selbst zusammenreimen.
Station Nr. 5 (6,7. Tag)
Deutlich weniger komfortabel, als du es gestern Nacht in Coimbra hattest, erging es den Tempelrittern, die vor 800 Jahren aus Jerusalem nach Portugal eilten, um dem König zu helfen. Und wo sie schon mal da waren, bauten sie in Tomar die Christusritterburg auf, heute Weltkulturerbe. Demut und Bescheidenheit bleiben das Motto, auch im Kloster der Zisterziensermönche von Alcobaca. Eins der wenigen Schlupflöcher für das weitverzweigte Regelwerk der Zurückhaltung: der heilige Kloster-Süßkram. Bevor du kauend allzu ernsthaft über ein Leben im Dienste des Herrn meditierst, sind wir schon auf dem Weg zu deiner ersten Nacht in Lissabon 67. Falls du gestern trotz der Euphorie über die lebendige Großstadt maßvoll mit den Kirschlikören geblieben bist, erwachst du frisch und munter in der sagenhaften Stadt des Lichts; dem einstmaligen Fixpunkt eines Weltreiches, von wo aus noch waghalsigere Entdeckerinnen und Entdecker als du die weiten Wege ins Unvorstellbare antraten. Hierüber wirst du schon jede Menge erfahren haben, bevor du am Mittag etwas für das Leben lernst. Nach dem kleinen Kochkurs kannst du nämlich die Pasteis de Nata kredenzen, diese berühmten Puddingtörtchen mit Blätterteig, für die die Einheimischen gern schon mal am frühen Morgen Schlange stehen. Und du weißt jetzt, dass hier schon wieder ein Mönch seine weltlichen Gelüste kanalisiert und karamellisiert hat. Auf deinen Süßspeisen-Lorbeeren kannst du dich nicht lange ausruhen, denn am Abend blickst und hörst du dem portugiesischen Gemüt tief in die Seele, wenn die Molltöne des sehnsuchtsvollen Fado dich im Restaurant Pateo de Alfama seufzend anhauchen.
Station Nr. 6 (8,9,10,11. Tag)
»Tchau!« So viel Portugiesisch kannst du jetzt bestimmt schon. Das kannst du gern zur Verabschiedung rufen, wenn du heute Lissabon über die Brücke des 25. April verlässt. Auf der mehr als 2.000 Meter langen Hängebrücke bliebe sogar genügend Zeit, »California Dreaming« zu trällern. Wäre gar nicht so abwegig, weil hier deutlich sichtbar die gleiche Firma am Werk war wie bei der Golden Gate Bridge. Bevor du heiser und die Dame oder der Herr am Lenkrad nervös werden, wechseln wir die Kunstform. In einer traditionellen Kachelmanufaktur verzierst du, den Pinsel schwingend, deinen ganz persönlichen Azulejo. Zur Not hast du danach wenigstens ein Mitbringsel für den Nachbarn mit dem nervenden Laubbläser. In Évora 8 geht es gelassener zu als in den großen Küstenstädten. Das liegt mitnichten daran, dass es hier nichts zu sehen gibt. Schließlich hat die UNESCO ohne großes Federlesen das gesamte Stadtzentrum zum Weltkulturerbe erklärt: ein römischer Tempel aus dem ersten Jahrhundert, die imposante Kathedrale Basílica Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção und, nicht zu vergessen, die schaurige Knochenkapelle Capela dos Ossos mit Unmengen sichtbar in die Architektur integrierten menschlichen Gebeinen. Am Haupteingang wirst du mit der einladenden Inschrift begrüßt: »Wir, die Knochen, die hier liegen, warten auf Eure.« Da können sie lange warten. Denn wir sind schon auf dem Weg an die Algarve, wo bereits am Nachmittag die erfrischende Meeresluft und herzliche Gastfreundschaft der Hafenstadt Lagos 9 10 11 die düstere Begegnung mit der Vergänglichkeit des Seins ins Reich der Erinnerung verbannt. Die Algarve ist viel mehr als eine der schönsten Badewannen Europas. Das weißt du allerspätestens nach dem Besuch in Portimao. Einst wichtiger Seehafen der portugiesischen Entdeckungsreisen und Handelsrouten – und anno dazumal mit ähnlich erfolgreichen Schmugglerbanden und Piratenhorden ausgestattet. Heute schippern wir genauso geräuschlos wie zu alten Zeiten an der zerklüfteten Küste vorbei. Nicht mit Windenergie und altehrwürdigen Segeln, sondern via solarbetriebenen Katamaran. Tempus fugit. Oder doch nicht? Denn die Höhlen und Grotten geben sich völlig unbeeindruckt von Spitzfindigkeiten der Zeit. Ob sich dort noch ein alter Schatz finden lässt? Delfine, die ein neugieriges Hallo dalassen, wissen vermutlich mehr – behalten es aber erfahrungsgemäß für sich. Macht nix: Lassen wir uns die Schätze der Region eben bei einem letzten gemeinsamen Abendessen servieren. Und dann spürst du dieses urportugiesische Gefühl, die trostreiche Melancholie, wenn du nach deiner letzten Nacht am Flughafen Faro wieder in den Flieger nach Hause steigst.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.















Preishit!




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