Italien – Sizilien
Italien Rundreise
Das macht dieser Wunderinsel gar nichts, dass sie seit Ewigkeiten von der italienischen Stiefelspitze gekickt wird. Hier, wo die Zitronen blühen und der Ätna so emotional ist, wie die kulinarischen Kunststücke des Vulkanbodens köstlich sind. Wo Tempel von Herakles und Zeus dic…
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Willkommen in Bella Sicilia!




Monreale und Palermo
Frühstück



Die Westküste
Frühstück · Abendessen



Relais Antiche Saline:
Das Relais Antiche Saline liegt in Paceco, mitten im Naturreservat der Salinen von Trapani, und nur wenige Meter vom Meer entfernt. Je nach Lage eröffnet sich der Blick über die Salinen bis hin zu den Ägadischen Inseln. Untergebracht ist das Haus in einem sorgfältig restaurierten, traditionellen sizilianischen Baglio, in dem einst die Familie Culcasi lebte – so bleibt der historische Charakter bis heute bewahrt. Die klimatisierten, individuell geschnittenen Zimmer sind schlicht, angenehm und funktional eingerichtet. Zur Anlage gehören ein mediterraner Garten mit Ruhebereichen sowie ein Außenpool. Seit Generationen führt die Familie Culcasi die Anlage, das Salzmuseum und das Restaurant „Museo del Sale“, in dem auch eine alte Windmühle zu bewundern ist. Sie ist mit dem Territorium so tief verbunden, dass sie deshalb als „die Salzfamilie“ bekannt ist.
Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 km
Entlang der Südwestküste
Frühstück · Abendessen



Scala dei Turchi Resort
Das Scala dei Turchi Resort verzaubert dich an einem der beeindruckendsten Küstenabschnitte Siziliens mit seinem mediterranen Stil. Das Anwesen ist etwa 300 m vom Scala dei Turchi, der "Treppe der Türken" entfernt. Der strahlend weiße monumentale Felsen aus Mergel ähnelt bizarren Stufen. Die eleganten Zimmer sind in hellen Farbtönen gestaltet und haben klassisch blaue Fensterläden. Sie reihen sich um den großzügigen Außenpool, dem Herzstück der Anlage. Im hauseigenen Restaurant wird dein Gaumen mit sizilianischen und internationalen Köstlichkeiten verwöhnt. In der Lounge Bar kannst du bei einem erfrischenden Getränk den Blick über das blaue Meer und die weißen Klippen schweifen lassen.
Verpflegung: Das Frühstück und Abendessen sind inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km..
Das Tal der Tempel
Frühstück · Mittagessen · Abendessen



Poggio del Sole Hotel:
Das Hotel Poggio del Sole in Ragusa zeichnet sich durch seine idyllische Lage aus, die von malerischen Hügeln und üppiger Natur umgeben ist. Die weitläufige Anlage besticht mit eleganten Gärten, einem charmanten Poolbereich und einem atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und bieten einen Rückzugsort der Ruhe und Entspannung. Die stilvollen Räumlichkeiten sind mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet und beeindrucken mit ihrer Kombination aus Komfort und Authentizität. Das hauseigene Restaurant verwöhnt dich mit einer Auswahl an exquisiten sizilianischen Gerichten, die aus frischen, regionalen Zutaten zubereitet werden.
Verpflegung:Das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen sind heute inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.
Die Südostküste
Frühstück · Abendessen



Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 200 km.
Auf den Spuren des Barocks und der Antike
Frühstück



Der Ätna und Taormina
Frühstück · Mittagessen



Heimreise
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa (Buchungsklasse T/L) nach Palermo und zurück von Catania
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 8 Übernachtungen in Hotels
- Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen und 4 x Abendessen
- 1 Weinprobe
- Besichtigung einer Keramik-Werkstatt
- Ausflug zum Ätna mit Blick in den Krater
- Anti-Mafia-Tour in Palermo
- Kochkurs
- Eintrittsgelder
- 45 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Abflughafen: DE ab 200 € / AT ab 200 € / CH ab 200 €
- Sitzplatzreservierung auf dem Mittelstreckenflug: ab 50 €
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
Reisetermine im Mai 20275 Termine
Reisetermine im Juni 20271 Termine
Reisetermine im September 20274 Termine
Reisetermine im Oktober 20273 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
Station Nr. 1 (1. Tag)
Das sollte schon mit dem Diavolo zugehen, wenn du gegenüber der Stiefelspitze in Palermo 1 nicht von strahlend mediterranem Insellicht empfangen wirst. Vorschlag: Du nutzt deine sizilianische Eröffnung am Abend für die ersten bewusstseinserweiternden Begegnungen mit lokalem Küchenzauber und vulkanischen Rebensäften. Antipasti, primi, secondi, dolci! Molto bene.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Am Morgen stellst du fest, dass es außerhalb von Palermo ziemlich prunkvoll zugeht, zum Beispiel mit den byzantinischen Goldmosaiken auf über 6.400 Quadratmetern an den Wänden in der Kathedrale Santa Maria Nuova von Monreale 2. Bling-Bling auf Normannisch-Arabisch, inklusive Jesus als über allen schwebender Pantokrator mit Bibelseite in der Hand. Moment mal, wo hat er die denn her? Es bleibt überirdisch, denn zurück in Palermo gibt es nonnenheilige Cannoli Siciliani und wir fragen uns beim Verzehr der köstlichen Teigrollen, was nun eigentlich mit der sizilianischen Mafia ist. Nirgends zu sehen, die speckfingrigen, dicken Männer mit Anzügen und kratzig verrauchten Hollywood-Stimmen. Aber die »Cosa Nostra« ist doch überall? Oder war? Das lassen wir uns von jemandem erzählen, der es wissen muss.
Station Nr. 3 (3.. Tag)
An der Westküste der Insel thront auf einem Hügel das mittelalterliche Erice mit allem, was dazugehört: uraltes Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gässchen und dann das normannische Castello di Venere aus dem 12. Jahrhundert. Ungefähr genauso alt sind die Genovesi, göttliche Gebäckschöpfung der Ordensschwestern. Essen wir, lieben wir. Der Hauptgang folgt in Trapani, auch schön! Die Stadt zwischen den zwei Meeren wurde sogar schon von Homer und Vergil besungen, letzterer allerdings hatte auch was zu meckern. Frechheit! Die Dolci erlauben wir uns heute jedenfalls im unverschämt schönen Marsala 3, wo es nicht nur allerlei Piazze und Palazzi gibt, sondern auch noch den köstlichen Wein gleichen Namens und den Blick auf den unverschämt kitschigen Sonnenuntergang dazu.
Station Nr. 4 (4.. Tag)
Weiter geht es entlang der malerischen Südwestküste, wo in Mazara del Vallo 4 das alte orientalische Sizilien für uns zum Leben erweckt wird. In der Kasbah von Mazara del Vallo spürst du über 1.000 Jahre alte arabische Kultur. Die hat auch einiges zur Keramikkunst beigetragen, was wir uns genauer zeigen lassen und auch selbst ausprobieren. Von der Kunst zurück zur größten Künstlerin von allen: Die Natur höchstpersönlich hat für uns die bizarren Stufenformationen der Scala dei Turchi in weiß leuchtende Kalksteinfelsen gearbeitet, die hier sanft in das türkisblaue Meer gleiten. Hach, schön.
Station Nr. 5 (5.. Tag)
In Agrigento 5 erschrickst du dich. Bist du plötzlich auf der falschen Reise? Keine Sorge, wir sind weder in Griechenland noch in Rom, das ist immer noch Bella Sicilia, trotz all der Tempel für Zeus, Hera und Co. Als hier die zuständigen Göttinnen und Götter der UNESCO mit ihren Klemmbrettern von einem Tempel zum nächsten tingelten, haben die überforderten Beamten kurzerhand das ganze Tal unter Welterbe-Schutz gestellt. Und mit was? Mit Recht! Umweht wird alles vom Duft der Zitronenbäume und der mediterranen Blumenpracht. Im Hintergrund zwitschert es fröhlich, während du beim Kochkurs lernst, wie man Pasta alla Norma, Arancini oder Cannoli macht und schon Pläne schmiedest, wie du in deinem italienischen Lieblingsrestaurant zu Hause die Rezepte erklären kannst, ohne anmaßend zu wirken.
Station Nr. 6 (6.. Tag)
In Ragusa – bekannt als Insel auf der Insel – staunst du am Vormittag über die barocke Schönheit von Ibla. Nicht weniger beeindruckend ist der Büffelmozzarella der Geschwister Carmelo und Giuseppe Dinatale. Wie genau die ihre Tiere zu qualitativen Höchstleistungen streicheln, interessiert uns genauso wie die aztekischen Wurzeln der Schokoladenfabrik in Modica 6. Dort stellen wir fest, dass die Damen und Herren der UNESCO auch allerhand zu tun hatten und nicht darum herumkamen, ihre Weltkulturerbehäkchen mit allerlei Ausrufezeichen zu versehen: Sizilianische Baukunst, wohin das Auge blickt – an den Wänden die Masken und Putten, schmiedeeiserne Balkongeländer und Relieffassaden mit Laubwerk, Fischschuppen, Muscheln oder sogar Süßigkeiten. Im idyllischen Noto kommt dann auch noch einmal Barock dazu.
Station Nr. 7 (7.. Tag)
Was dir davon am besten gefallen hat, darüber kannst du zum Abschluss des Tages ganz in Ruhe vor den Toren von Catania nachsinnen. Kein Wunder, dass Griechenland, Rom, Byzanz und diverse andere Völker über Jahrhunderte darüber gestritten haben, wer hier der Klippenboss sein darf. Lassen wir sie streiten. Gestritten wurde auch jede Menge im Parco Archeologico della Neapolis, nämlich auf der Bühne des Teatro Greco, wo einst die letzten Tragödien von Aischylos aufgeführt wurden, oder im Teatro Romano, wo Gladiatoren und Pferde nach Gewinnern suchten. Beim Spaziergang auf der Altstadtinsel von Syrakus 7 schweift dein Blick über all das, was diese Stadt einst zur reichsten Stadt des Mittelmeerraums gemacht hat.
Station Nr. 8 (8.. Tag)
Kein Streit gibt es über die Chefrolle des Ätna 8. Immer wieder hast du ihn in der Ferne über allem thronen sehen. Auf Sizilien nennen sie ihn mit liebevoller Zurückhaltung einfach nur »Mongibello« – Berg, die ältere Generation bevorzugt »Madre« – Mutter. Wer hier wohnt, weiß jedenfalls, dass Ätna kein Chef, sondern die Chefin von allem ist. Zu Fuß und auf vier Rädern geht es fast bis an den Kraterrand, falls die Mutter nicht gerade vor Wut brodelt. Kann sie sich erlauben, denn ohne den größten Vulkan Europas würden auch die sizilianischen Orangen, Zitronen und Mandarinen, die Oliven, der Wein und der Honig nicht so fantastisch schmecken. Den letzten Spaziergang schenkst du der Hügelstadt Taormina, oder besser gesagt dir. Damit befindest du dich in bester historischer Reisegesellschaft. Goethe war zum Beispiel so hingerissen, dass er allein dem antiken Theater eine begeisterte Beschreibung in seinem Tagebuch widmete. Kein Wunder, so einen dampfenden Feuerberg als Kulisse findet man nicht überall. Das haben sich auch Wilhelm II., Oscar Wilde und Marlene Dietrich gedacht.
Station Nr. 9 (9.. Tag)
Es hilft nichts. Auf den Abschied stoßen wir am Morgen ein letztes Mal mit einem Espresso an, bevor du den wartenden Eisenvogel am Flughafen Catania 9 besteigst, der dich wieder in die Heimat bringt, wo sich das italienische Restaurant schon auf deine Inspirationen freut. Arrivederci Sicilia, bis zum nächsten Mal.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.













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