Tansania – Ruaha
Tansania Rundreise
Die Welt ist ungerecht. Alle reden von der Serengeti, dabei ist der Nyerere- Nationalpark, mit über 30.000 Quadratkilometern das größte Naturschutzrevier Tansanias, noch eine ganz andere Nummer. Unfassbar, was am Großen Afrikanischen Grabenbruch entlangmarschiert, direkt an de…
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Auf Wiedersehen, Heimat




Karibu – willkommen in Tansania




Ein Paradies für Büffel und Elefanten: der Mikumi-Nationalpark
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Auf Pirsch im Mikumi, der kleinen Serengeti des Südens
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Durch Dörfer und wuseliges Treiben an den Straßen zum Ruaha-Nationalpark
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Safari satt im Ruaha-Nationalpark
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Diesen Ausflug musst du bitte rechtzeitig vor Antritt deiner Reise vorbuchen.
Ruaha-Fluss: Krokodile und Flusspferde garantiert
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Iringa, das Tor zum südlichen Hochland
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Von Isimilia, einer steinzeitlichen Fundstätte, bis ins Udzungwa-Gebirge
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Wanderung im Udzungwa-Mountains-Nationalpark
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Dem Nyerere-Nationalpark immer näher
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Mit Spannung erwartet: Pirschfahrt und Bootsfahrt im Nyerere
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Nyerere-Nationalpark und Nachtsafari
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Goodbye Tansania
Frühstück



Zurück in der Heimat




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Ethiopian Airlines (Tarif U/Q) nach Daressalam und zurück, nach Verfügbarkeit
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Geländewagen mit Hubdach und garantiertem Fensterplatz
- 12 Übernachtungen in Lodges, Zeltcamps, Hotels und in einem Gästehaus
- Täglich Frühstück, 7 x Mittagessen, 4 x Picknick, 10 x Abendessen
- 6 Safaris im Geländewagen, 1 Safari zu Fuß, 1 Bootsafari und 1 Nachtsafari im Nyerere-NP; Wanderung im Udzungwa-Mountains-NP
- Werkstatt-Besuch von Neema Crafts
- Besuch der Msolwa Ujamaa Primary School
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 132 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Abflughafen: DE ab 200 € / AT ab 200 € / CH ab 300 €
- Zuschlag Business Class-Flüge
- Verlängerung Tansania Lazy Lagoon Island 4 Tage, ab
- Verlängerung Tansania - Sansibar 4 Tage, ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20262 Termine
Reisetermine im Januar 20272 Termine
Reisetermine im Februar 20272 Termine
Reisetermine im März 20272 Termine
Reisetermine im Juni 20271 Termine
Reisetermine im Juli 20272 Termine
Reisetermine im August 20272 Termine
Reisetermine im September 20274 Termine
Reisetermine im Oktober 20273 Termine
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- 6 Safaris im Geländewagen
- Boot- und Nachtsafari im Nyerere-Nationalpark
- Wanderung zum Sanje-Wasserfall
- Buschfrühstück im Ruaha-Nationalpark
- Einladung ins Dorf der Hehe
- Besuch der Werkstatt von Neema Crafts
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Hast du eigentlich eine Vorstellung davon, wo du landen wirst, wenn es am späten Abend in Frankfurt 1 endlich losgeht? Du landest im »Haus des Friedens«, wie die offizielle Übersetzung der inoffiziellen tansanischen Hauptstadt Daressalam 2 lautet. Aber das ist mit unserer Frage gar nicht gemeint. Hast du auch nur ansatzweise eine Ahnung, in welchen Traum du da hineinfliegst? Damit sich deine Sehnerven akklimatisieren können, haben wir die Halbinsel Msasani für dich ausgesucht, um auf der Beachsand-Terrasse des Slipway Hotels Tuchfühlung mit dem Spirit of Tanzania aufzunehmen. Von vorn kommt die süße Brise des Indischen Ozeans, neben dir prickelt ein Malawi Shandy und hinter dir die Serengeti des Südens. Die ist aber erst morgen dran, vielleicht möchtest du ja einen zweiten oder dritten Malawi Shandy trinken oder gar nicht mehr aufstehen.
Station Nr. 2 (3,4. Tag)
Weil Vegetation und Landschaft mit der weitaus berühmteren Serengeti vergleichbar sind, wird der Mikumi-Nationalpark 3 4 gern als deren kleine Schwester bezeichnet. Das Uluguru-Gebirge, wo die »Menschen von den hohen Bergen« leben, hat dabei die lobenswerte Aufgabe übernommen, vorbeifliegende Wolken abzufangen und sie ordentlich zur Ader zu lassen. Ergiebige Wasserlöcher und Flussläufe gehören daher zum gewohnten Bild der ausgedehnten Savanne. Den Büffelherden, Giraffen, Zebras, Impalas und wer hier noch seine Kreise zieht, braucht das nicht zweimal gesagt zu werden. Sie wittern das Lebenselixier meilenweit gegen den Wind, und wir? Wir wittern unsere Chance auf fette Kamerabeute bei einer ganztägigen Safari. Und wenn uns noch ein paar Wasserböcke und Warzenschweine ins Bild laufen, sind wir auch nicht böse. Für die wenigen Augenblicke, in denen der Boden gerade mal nicht von den Hufen der Herden bebt, entschädigt uns ein liebliches Geräusch in der Luft. Denn ein paar der 370 Vogelarten im Park trällern immer.
Station Nr. 3 (5,6. Tag)
Ein bisschen ungerecht ist das schon: Die Serengeti kennt jedes Kind, dabei ist der Ruaha-Nationalpark 5 6 noch viel größer, genau genommen mit über 20.000 Quadratkilometern der zweitgrößte Nationalpark Tansanias. Unfassbar, was am Großen Afrikanischen Grabenbruch entlangmarschiert. Mitten durch den Park zieht sich eine 260 Meter hohe Bruchkante, durch die in der Regenzeit das Wasser schießt. Dann bleiben die rund 10.000 Elefanten gern in großen Herden zusammen, um in den Flussrevieren die Anabäume kahl zu fressen. Erst wenn die Natur nicht mehr frei Haus liefert, setzen sie sich wieder in Bewegung und treten die 1.400 Pflanzenarten platt, die es in der Zwischenzeit gewagt haben, den Kopf aus dem trockenen Boden zu stecken. Schon klar, dass du den Dickhäutern am liebsten gleich entgegenrennen möchtest, aber schau doch erst mal, warum wir ausgerechnet die Ruaha Hilltop Lodge für dich ausgesucht haben.
Station Nr. 4 (7. Tag)
Auf einer Anhöhe mit einem Blick bis übermorgen stehen die afrikanischen Rundalows mit Aussichtsterrasse für die unwiederbringlichen Momente zwischen Tag und Traum. Von hier starten unsere ganztägigen Safaris in die Welt der Rappenantilopen, Löwen, Leoparden, Flusspferde, Büffel, Kudus, Giraffen und Zebras. Sollten wir an dieser Stelle ein paar Dutzend Wildarten vergessen haben, bitten wir um Nachsicht. Es sind einfach zu viele im Ruaha-Nationalpark 7, dabei war von den 450 Vogelarten noch gar nicht die Rede, vom Weißstorch, den Nektarvögeln, Eisvögeln oder den Dreifarben-Glanzstaren.
Station Nr. 5 (8. Tag)
Zahlenmäßig überschaubarer sind die Menschen, denen das Land einst gehörte und die sich ihre Lebensweise bis heute bewahrt haben. Die Hehe sind immer noch eins mit den Regeln, die ihnen die Natur und die überlieferten Traditionen ins Stammbuch geschrieben haben. Gastfreundschaft steht ziemlich weit oben, nicht zuletzt, um uns mit Stolz ihre Kultur zu zeigen. Und wenn wir schon mal da sind, kann auch ein bisschen Sprachunterricht nicht schaden. Wie wäre es mit einem Wort Heheisch? Mehr wirst du nirgends zum Besten geben können, aber in Iringa 8 kommst du damit durch. Zumindest bis zum Gerichtsgebäude aus deutscher Besatzungszeit. Gangilonga bedeutet nicht etwa schwerer Gang, was für ein Gericht durchaus plausibel wäre, sondern »sprechender Stein«. Da lässt sich eine gewisse Logik nicht leugnen. Iringa also liegt wie ein Schmuckstück in der Fassung grüner Berge und ist wie einst, diesmal allerdings in guten Händen. Die Markthalle ist dafür nur ein äußeres Zeichen. Viele Deutsche leisten im Auftrag des Bistums Münster oder im Amani Kinderdorf einen freiwilligen sozialen Dienst. Mit unserer Übernachtung im Neema Crafts Gästehaus tragen auch wir ein kleines bisschen dazu bei. Denn die Neema-Werkstatt gibt Menschen mit Behinderung einen Lebensinhalt. Das Gästehaus ist ein Teil davon.
Station Nr. 6 (9. Tag)
Als sich die Vegetation verabschiedet hatte und das Tal der Erosion ausgeliefert war, dauerte es ein paar Hunderttausend Jahre, bis die Winde die bedeutendste Fundstätte der Steinzeit freigeblasen hatten. Zwei-, drei-, vierhunderttausend? Was macht das für einen Unterschied, das Arsenal der gefundenen Werkzeuge belegt jedenfalls eine hoch entwickelte Kultur, die sich im Staub von Isimilia 9 verewigt hat. »A paradise for dreams« bezeichnet sich die Udzungwa Falls Lodge selbst, und wir sind geneigt, nicht zu widersprechen. Ob sich hinter den Träumen nun die herausragende Lage im Wald des Udzungwa-Gebirges, die schmucken Bungalows mit privater Aussichtsterrasse, die köstliche Küche oder der Pool »for a swim you will not forget« verbirgt, darüber urteile bitte nach eigenen Vorlieben. Vielleicht ist es ja alles zusammen.
Station Nr. 7 (10. Tag)
Berge in dieser Region haben es gut. Überwiegend von der Sonne verwöhnt, verfangen sich gelegentlich Wolken an ihren Hängen und lassen einen Urwald sprießen, in dessen Ökosystem der Teufel los ist. 200 Millionen Jahre hatten die Udzungwa Mountains Zeit, zu einer der artenreichsten Regionen der Erde zu werden, in deren Bergregenwald ein Viertel der Pflanzen endemisch sind. Wo ohne Machete ein Durchkommen ist, wandern wir im Udzungwa-Mountains-Nationalpark 10 durch das urzeitliche Dickicht zum Sanje-Wasserfall, der sich 170 Meter tief in den darunter liegenden Wald stürzt. Wie gesagt: Berge haben es in dieser Region gut. Du aber auch.
Station Nr. 8 (11. Tag)
Wenn du bitte einen kurzen Blick auf die Route dieser Reise wirfst, weißt du, wohin es heute geht. Das Finale, von allen Höhepunkten der höchste, der Nyerere-Nationalpark. 11. Der größte Nationalpark Tansanias ist ein gefährdetes Weltnaturerbe, weil die organisierte Jagd auf Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden und andere Trophäentiere hier immer noch als Wirtschaftszweig gilt. Das kleine, feine Selous Impala Camp liegt genau da, wo es hingehört, nämlich einerseits direkt am Rufiji-Fluss, damit du bewegungslos die Revierkämpfe der Hippos verfolgen kannst. Andererseits inmitten des Parks, wo eher wir bei Elefant und Co. zu Gast sind als umgekehrt.
Station Nr. 9 (12,13. Tag)
Wir widerstehen an dieser Stelle der Versuchung, mit einer Aufzählung all der Arten zu beginnen, die unsere Wege kreuzen werden, wenn wir mit Geländewagen und im Boot den Fährten und Stimmen folgen, die den Nyerere-Nationalpark 12 13 vibrieren lassen. Der Rest dieses Kataloges wäre voll damit. Nur so viel: Die letzte Zählung ergab 15.000 Elefanten, 120.000 Kaffernbüffel, 48.000 Streifengnus, 20.000 Lichtenstein-Antilopen, 27.000 Flusspferde, 4.000 Löwen, und so geht das weiter. Da sind wir zu jeder Tageszeit an der richtigen Stelle. Nach ungezählten Begegnungen mit dem Unbekannten, Überraschenden und Faszinierenden ist die vorletzte richtige Stelle noch einmal das Camp am Fluss, um mit hochgelegten Füßen die Bilder der vergangenen Abenteuer Revue passieren zu lassen. Nimm Platz zum fulminanten Abschiedsessen. Und die letzte richtige Stelle, ist doch schon dunkel? Genau deshalb geht es im Schummerlicht unter den Zaubersternen noch ein letztes Mal im offenen Geländewagen zurück zu den Tieren. Magisch!
Station Nr. 10 (14,15. Tag)
Nicht auszuschließen, dass dir beim Frühstück ein paar Augen aus dem Rufiji-Fluss zugucken, mit Sicherheit aber wird dir aus hundert bunten Kehlchen ein tansanisches »Muss i denn ?« gezwitschert. Sieh, es hat sich rumgesprochen: Abfahrt nach Daressalam 14, noch einmal einen Malawi Shandy, einen letzten Blick zurück, dann geht diesmal bei der Zwischenlandung die Sonne unter statt auf. Auf geht sie erst wieder in Frankfurt 15 und bescheint eine Szenerie, da möchtest du gleich wieder umkehren.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.







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