Bolivien – Uyuni
Bolivien Rundreise
Wo Lama und Alpaka sich »Gute Nacht« sagen, kommst du erst nach ein paar Tagen vorbei. Da hast du schon die Nebelberge der Anden und die ersten Inka-Wunder intus. Und du hast dich in der weißen Welterbe-Stadt auf 2.700 Metern in das Web- und Schokoladenhandwerk verliebt. Dabei…
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Los geht’s nach Bolivien!




Bienvenidos a Santa Cruz!
Abendessen



Die Ruinen von Samaipata und der Riesenfarnenwald
Frühstück · Mittagessen



Koloniales Sucre
Frühstück



Traditionen in Candelaria erleben
Mittagessen · Frühstück



Potosí
Frühstück · Mittagessen · Abendessen



Auf Silber folgt Salz
Frühstück · Abendessen



Durch das Altiplano
Frühstück · Mittagessen · Abendessen



Lagunen und Geysire im Eduardo Abaroa Nationalpark
Frühstück · Abendessen



Magische Salzwüste von Uyuni
Frühstück · Abendessen



Nach La Paz und Tiahuanaco
Frühstück · Mittagessen



La Paz mit anderen Augen
Frühstück · Mittagessen



Von La Paz nach Copacabana und zur Sonneninsel
Frühstück · Abendessen



Auf der Sonneninsel
Frühstück · Abendessen



Mondinsel und Rückkehr nach La Paz
Frühstück



Abschiednehmen
Frühstück



Willkommen Zuhause!




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Air Europa nach Santa Cruz und zurück (Buchungsklasse P)
- Regionalflüge von Santa Cruz nach Sucre, von Uyuni nach La Paz und von La Paz nach Santa Cruz
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage bzw. Geländewagen an den Tagen 8, 9 und 10
- 14 Übernachtungen in Hotels und Lodges
- Täglich Frühstück, 10 x Mittagessen, 2 x Picknick, 9 x Abendessen
- Bootsfahrten auf dem Titicaca-See
- Erkundung von La Paz durch die Augen eines Schuhputzers
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 157 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- ab/bis weitere Flughäfen (Bitte Flughafen mit angeben)
- Rundreise ohne Flug
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
Reisetermine im November 20261 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- UNESCO-Welterbe in Samaipata, Tiahuanaco, Sucre & Potosí
- Unendlicher Salzsee von Uyuni
- Mit den Schuhputzern durch La Paz
- Bunte Lagunen und Flamingos im Altiplano
- Sonnen- und Mondinsel im Titicacasee
- Zu Gast bei den Webern von Candelaria
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Vamos! Aber nicht a la playa, sondern in das Land zwischen Himmel und Erde, mit surrealen Naturkulissen, schamanischen Heilkräften und 200 Kartoffelsorten. Wenn du aus Frankfurt 1 kommend am Flughafen Viru Virugelandet bist, ist das historische Zentrum von Santa Cruz de la Sierra 2 nur eine Spritztour entfernt durch den wilden Verkehr der Ringstraßen. So tief wirst du nicht wieder sinken. Mit nur 500 Meter über dem Meeresspiegel kommen wir gut klar und erfreuen uns an den Tauben auf dem sonnigen Platz des 24. September. Denen ist die Kathedrale schnuppe, das schöne hölzerne Gewölbe und die Malereien im Inneren erst recht. Sie interessiert auch nicht, dass das Gotteshaus dem heiligen St. Lorenz gewidmet ist. Kurz darauf siehst du fern, in die Amazonas-Tiefebene bis zu den Ausläufern der Gebirgskette.
Station Nr. 2 (3. Tag)
Wach wirst du oberhalb von Samaipata 3, wo die Nebelberge der Anden über allem ragen. Im spirituellen Sinn übernehmen das die Ruinen von El Fuerte. Als die gebaut wurden, hat vermutlich noch nicht einmal Gott was von Jesus geahnt. Ob nun in den ehrwürdigen Tempelresten Startrampen für Ufos zu erkennen sind oder nicht: Irgendetwas ist seltsam, was dir die tanzende Nadel deines Kompasses beweist. Für kompasslose Realisten unter uns haben die Inkas immerhin beeindruckende Felsgravierungen hinterlassen und das Rätsel, wie man das alles ohne schweres Gerät gebaut hat.
Station Nr. 3 (4. Tag)
Der Flug von Santa Cruz nach Sucre 4 ist noch schneller vorbei, weil der Landeanflug kurz ist. Kein Wunder, wir landen auf 2.700 Metern. Dir bleibt also kaum Zeit, dich auf die weiße Welterbe-Altstadt vorzubereiten, wo in der Casa de la Libertad die Unabhängigkeit Boliviens in Stein gemeißelt wurde. Wo sich vorher die Aristokraten im Bolivar-Park einen kleinen Eiffelturm hingestellt haben und – damit der nicht so einsam ist – gleich noch einen Arc de Triomphe dazu. Wo Zebras den Verkehr regeln. Wo der Weg ins Kloster La Recoleta nicht weit ist, nur ein bisschen hoch. Dafür schweift dein Blick von hier über Sucre und die umliegenden Berge. Wer keine Kinder mehr bekommen möchte, bringt eine Puppe zur Jungfrau Maria. Bei Kinderwunsch nimmst du dir eine mit. Wenn der Tag vorbei ist, wissen unsere Hände und Zungen, dass man sich in Bolivien auch mit Webkunst und vor allem mit Schokolade auskennt.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Nach der Panoramafahrt – das kann man nicht jedes Mal dazusagen – und dem bunten Boxenstopp in Tarabuco ist Candelaria 5 nur noch einen Katzenwurf entfernt. Auf der Hacienda webt sich nicht nur das Andenglück endgültig in dein Herz, sondern auch die traditionelle Textilkunst der Frauen. Am liebsten würdest du bleiben, aber es geht noch einmal zurück in die weiße Stadt. Am nächsten Morgen führt die Reise vorbei an Lehmhütten mit Wellblechdächern hinaus in die weite Ebene, wo Lama und Alpaka sich »Gute Nacht« sagen.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Oder »Guten Tag«. Roter Sand und schroffes Gestein wechseln sich ab, der weite Himmel ist nicht weit weg, weil du im Welterbe Potosí 6 auf 4.000 Metern angekommen bist. Puuh. Ziemlich dünn die Luft. Bergauf rennen verschiebst du besser. Ohnehin lauten die drei Höhenregeln: Langsam laufen, wenig essen und allein schlafen. Der Chef von Potosí ist der Silberberg Cerro Rico. Der Chef des Berges aber ist El Tío, ein Kokablätter kauender Teufel, der aufpasst, dass der ausgehöhlte Berg nicht über denen zusammenkracht, die heute noch nach den letzten Silberresten suchen und sich dafür morgens am Kiosk Dynamitstangen kaufen. Das lässt du schön bleiben und schaust dir lieber den Palast an, wo früher der spanische König Münzen prägen ließ. El Mascarón grinst den vertriebenen Kolonialisten hinterher. Und dir, als du dich auf den Weg in das Hotel Museo Cayara machst, Museum und Unterkunft für die Nacht.
Station Nr. 6 (7, 8, 9. Tag)
Molkerei bleibt Molkerei, auch in Bolivien. Eine Kuh macht Muh. Viele Kühe machen Mühe. Und Joghurt. Und Käse. Dann flüstert der Fahrtwind Geschichten durch die Stille des bolivianischen Altiplanos – von Urvölkern und Eroberern, von Minenarbeitern und Nomaden. Noch älter ist nur das wettergegerbte Antlitz des Gebirges, das auf dem Weg nach Uyuni 7 an dir vorbeifliegt. Lange nicht so alt, aber in deutlich schlechterer Verfassung sind die Eisenbahnen auf dem Zugfriedhof. Ein Fort und eine Höhlenmalereisammlung später streitest du dich, ob die verrückte Felsformation eher aussieht wie ein Stabmixer, ein Kamel oder wie der Weltmeisterpokal. Denn du bist im Valle de Rocas 8, wo dir das himmelsnahe Mallku Cueva in Villa Mar felsige Ruhe schenkt. Himmelsnah, weil wir wieder auf 4.000 Metern sind, felsig, weil die Unterkunft tatsächlich in das Bergmassiv gehauen wurde. Höhenluft belebt die Fantasie, also raten wir Wolkenformen und knipsen einige spektakuläre Fotos, aber das ist nur das Vorprogramm. In den Lagunen Colorada und Verde 9 wunderst du dich rot und grün. Die Flamingos bevorzugen die rote Variante. Als wäre das alles nicht schon surreal genug, sausen wir in der Pampa de Dalí durch ein Bild der schnauzbärtigen Malerlegende. Träume und Halluzinationen als Wirklichkeit.
Station Nr. 7 (10. Tag)
Wie die Kristalle aus einem Salzsee in deinen Streuer für das Sonntagsfrühstück kommen, erfährst du nebenbei in Colchani. Welcher Salzsee? DER Salzsee, die Salar de Uyuni 10. Alles weiß, wohin das Auge blickt, fünfzehnmal so groß wie der Bodensee. Wenn du Glück hast, hat es geregnet. Wieso Glück? Dann wird die weiße Wüste zum größten Spiegel der Welt. Falls du vor lauter Liebe zur Welt plötzlich Bäume umarmen willst, ist Vorsicht angesagt: Die meisten hier sind Kakteen.
Station Nr. 8 (11. Tag)
Garantiert keine Kakteen sind im Flieger, der dich nach La Paz bringt. Nicht weit weg in Tiahuanaco 11 hat die höchste Inka-Gottheit Wiraqucha mit einem großen Knall die Welt geschaffen. Er hat Sonne und Mond auf die Bahn geschickt, Menschen, Tiere und Riesen erfunden. Weil die Riesen sich nicht benehmen konnten, wurden sie in Stein verwandelt, heute noch als große Felsen zu bestaunen. Staunenswert ist der heilige Tempel von Kalasasaya allemal, das Sonnentor und deine Nacht im La Casona Hotel von La Paz.
Station Nr. 9 (12. Tag)
Wie sich urbanes Tohuwabohu anfühlt und anhört, hattest du schon fast vergessen, als du dich auf Entdeckungstour in La Paz 12 machst. Auf dem Hexenmarkt findest du Pülverchen für die Manneskraft, Kräutermischungen gegen Kinderlosigkeit und Zauber gegen den Nebenbuhler. Ist aber auch nicht der einzige Markt, der uns auf dem Weg zur San-Franciso-Kirche, zur Plaza Murillo und beim Blick auf die Berg-und-Tal-Stadt aus den Gondeln der Seilbahn begegnet. Die ist nicht so beliebt bei allen, in deren Schlafzimmer man jetzt schauen kann. Aber der Blick ist göttlich, wenn du über den Dächern, Fußballplätzen und bunten Wandbilder der wuseligen Stadt schwebend dem Straßenstau die Zunge rausstreckst.
Station Nr. 10 (13,14. Tag)
Zurück zur Natur: Weitgehend haus- und menschenlos sind die Ausblicke auf dem Altiplano, als du dich dem heiligen Titicaca-See 13 näherst. Der Name der Stadt am See hat auch einen klangvollen Namen: Copacabana, wo die dunkle Jungfrau seit dem 16. Jahrhundert Wunder vollbringt. Dass deine Augen leuchten, ist kein Wunder, sondern die logische Folge deiner Ankunft auf der Isla del Sol. Kein Auto, kein Motorrad, nur ein Vogel hier und das Grunzen eines zufriedenen Esels dort hinten in den Terrassenfeldern am Berghang. Wenn du auf das Spiegelgebirge im See, die langsam dahinziehenden Wolken und den Sonnenuntergang in der La Estancia Ecolodge blickst, scheinen hupende Städte mindestens tausend Jahre entfernt zu sein. Alles schön genug, um einen Tag lang beim Spaziergang auf der Sonneninsel dem Titicacasee 14 und den schneebedeckten Bergspitzen aus immer neuen Perspektiven zu huldigen. Und du wirst es trotz Muskelkaters am nächsten Morgen rechtzeitig aus dem Bett schaffen wollen, um dir anzusehen, wie die Sonne mit ähnlicher Geschwindigkeit aus dem See kriecht.
Station Nr. 11 (15,16,17. Tag)
Damit alles in der Balance bleibt, schaust du auch noch beim Mond vorbei auf dem Weg nach La Paz 15. Mama Killa war nämlich für die Inkas genauso wichtig. Ihr, der Frau der Sonne, haben sie den Tempel auf der Mondinsel gewidmet, wo der Himmelskörper geschaffen wurde. Wie das alles zusammenhängt, besprechen wir in aller Ruhe beim großen Abschiedsdinner in La Paz 16. Abschied? Ja, es hilft nichts, denn es wartet schon der Flieger nach Santa Cruz, wo der nächste Eisenvogel dich durch Sonnen- und Mondschein zurück nach Hause 17 bringt.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.














Preishit!
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