Frankreich – Bretagne
Frankreich Rundreise
Eine stolze Provinz, dieses Land am Meer. Und das Meer selbst? Mal smaragdgrün, mal azurblau. Hier sanft, dort dunkelgrau und tosend wild. In den alten Häfen beschreien kreischende Möwen das abendliche Löschen der Schiffsladungen. Die Dörfer im Hinterland wie gemalt, edles Gem…
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Nantes und Saint-Malo
Frühstück · Abendessen



Mont Saint-Michel und Cancale
Frühstück



Dinan und die spektakuläre Steilküste am Cap Fréhel
Frühstück



Die Blumeninsel Bréhat
Frühstück



Locronan und Quimper
Frühstück



Finistère – Das Ende der Welt und die bretonischen Fischer
Frühstück



L’Aven und die Megalithen von Carnac
Frühstück


Kenavo!
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Nantes und zurück (Buchungsklasse T/T)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 8 Übernachtungen in Hotels
- Täglich Frühstück, 2 x Picknick, 1 x Snack , 2 x Abendessen
- Wattwanderung zum Mont Saint-Michel mit privatem Naturführer
- Eintritt zur Abtei Mont Saint-Michel
- Ausflug mit dem Boot zur Insel Bréhat
- 4 leichte Wanderungen
- Austernverkostung in Cancale mit einem Glas Weißwein
- Geführte Tour durch die Menhire von Carnac
- Die faszinierende Welt der Fischer in Le Guilvinec
- Besuch einer Cidrefarm mit Verkostung
- Besichtigung einer Fayence-Keramik-Werkstatt
- Eintrittsgelder
- 17 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Mai 20271 Termine
Reisetermine im Juni 20272 Termine
Reisetermine im Juli 20271 Termine
Reisetermine im August 20271 Termine
Reisetermine im September 20272 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Wattwanderung zum UNESCO-Welterbe Mont Saint-Michel
- Mit dem Schiff zur Insel Bréhat
- Farbenpracht am Cap Fréhel
- Besuch einer Fayence-Keramik-Werkstatt
- Austern kosten im Hafen von Cancale
- Wanderung entlang der Flussmündung des Aven
Station Nr. 1 (1.. Tag)
Paris mag die Stadt der Liebe sein, aber Nantes ist die Heimat der Meerjungfrauen. Außerdem wurde Jules Verne hier geboren, der dich allerdings nicht am Flughafen empfangen wird. Begrüßt wirst du trotzdem, vermutlich mit einem herzlichen »Degemer mat«, dem bretonischen »Bienvenue«. Ob du noch spazieren gehst oder direkt die französische Küche unter die Geschmackslupe nimmst – die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du schon beim Einschlummern mit Leib und Seele in Nantes1 angekommen bist. Und während du schläfst, schwimmen in der Loire die Meerjungfrauen vorbei, die sich durch die wichtigste Hafenstadt vergangener Zeiten in die See schlängeln.
Station Nr. 2 (2.. Tag)
Nachdem du am Morgen am Herzogschloss von Nantes Anne de Bretagne gehuldigt hast, die sich hier gleich zweimal strategisch sehr günstig verheiratet hat, begegnen dir im gepflasterten Altstadtlabyrinth von Bouffay historische Schätze wie eine Wechselstube aus dem 15. Jahrhundert. Im Norden wartet da schon Saint-Malo2 auf dich. Vom Wehrgang auf der uralten Mauer, die vor dem Ozean und den Bösewichtern schützt, siehst du in drei Richtungen aufs Meer und schwelgst in nostalgischen Seefahrerträumen, bis sich dein Magen mit Träumen von einem bretonischen Abendessen einmischt.
Station Nr. 3 (3.. Tag)
Die UNESCO hat den Mont Saint-Michel3 wegen der Natur und der Historie in den Welterbe-Himmel gehoben. Deshalb drückst du beide Augen zu und wechselst noch einmal in die Normandie. Festes Schuhwerk hast du dabei? Weg damit, du wanderst barfuß durch das Watt zu der monumentalen Felsburg. Watt’ne Burg! Das einzigartige Ensemble mit Abtei auf der Spitze zaubert den Menschen schon seit Jahrhunderten Fragezeichen ins Gesicht: Wie kam der Felsen in diese flache Bucht? Warum hat der Bau über 1.000 Jahre gedauert? Große Fragen, tolle Antworten. Versprochen. Auch versprochen: der Abstecher nach Cancale lohnt sich, wo die Feinkostabteilung der UNESCO offenbar viel Freude hatte. Du fragst dich allerdings, was an den Austern »immaterielles« Weltkulturerbe sein soll, wenn du die Zuchttische der Austernfischer im Schlick stehen siehst und die schlüpfrigen Köstlichkeiten mit Pfeffer und Zitrone probiert hast: Scheint alles ziemlich materiell zu sein. Und herrlich unprätentiös dazu.
Station Nr. 4 (4.. Tag)
Unprätentiös ist auch dein Spaziergang durch Dinan. Du schlenderst über die steile Rue du Jerzual mit ihren schiefen Fachwerkhäusern durch das bretonische Mittelalter, wozu auch die Werkstätten der Glasbläser und Holzvergolder gehören. Und auf der Stadtmauer laufend genießt du die Aussicht auf die Basilika Saint-Sauveur und die Flussarme der Rance. Das ist aber nur der Apéritif für die Smaragdküste am windumtosten Cap Fréhel4 – tatsächlich schimmern und funkeln Küste und Wasser auch in sanftestem Grün, dazu das Azurblau des Himmels, weiße Schäfchenwolken und die Klippen aus Schiefer. Nur das Fort La Latte – schöner klingt natürlich Château de la Roche Goyon – dort draußen auf der Landzunge fällt ein bisschen aus dem Rahmen mit seinem rosafarbenen Sandstein.
Station Nr. 5 (5.. Tag)
Auf der Insel Bréhat5 ist man zu Fuß unterwegs. Um dorthin zu kommen, brauchst du allerdings ein Boot. Haben wir. Leinen los und ab dafür, einmal rundherum, bis du wieder festen Boden unter den Füßen hast. Dieser Boden verwandelt dank Golfstrom und mildem Klima das Eiland in ein Pflanzenparadies. Hortensien hier, Mimosen dort, Eukalyptus, Kamelien, Agapanthus und dazu eine zwitschernde Geräuschkulisse, die sich mit dem Meeresrauschen für immer in dein Audiogedächtnis prägt. Eigentlich fehlt nur noch ein Druide, der Misteln schneidend in den Baumwipfeln pfeift oder ein dicker Gallier, der mit seinem kleinen Freund römische Patrouillen verdrischt und Wildschweine jagt. Stattdessen finden wir in einer alten Zitadelle Glasbläser, die die Wunder der Natur in farbenfrohe Kunst übersetzen.
Station Nr. 6 (6.. Tag)
Was haben die Bretonen eigentlich nicht, fragst du dich spätestens in Locronan mit den südenglisch anmutenden Granithäusern mit Schieferdächern. Besonders Filmemacher schätzen die spektakulär historische Kulisse: keine baumelnden Stromkabel, keine Antennen, keine Ampeln. Wozu auch Ampeln, wenn hier keine Autos fahren? Finden wir gut, so hält man die Stadt alt und sich selbst jung. In Quimper6 lässt du dir Zeit auf dem Weg zur Cathédrale Saint-Corentin. »Gut Ding will Weile haben« scheint auch das Motto bei der Errichtung dieses gotischen Sakralbaus gewesen zu sein. Hat immerhin 600 Jahre gedauert. Spätestens nach dem Rundgang durch die alte Bischofsstadt bist du einverstanden mit ihrem Zweitnamen »Ville d’art et d’histoire« – Stadt von Kunst und Geschichte. Und falls dir auf dem Weg durch die mittelalterlichen Gassen ein Dudelsackspieler begegnet, ist das sicher kein verirrter Schotte. Die traditionellen Sackpfeifen-Orchester sind nämlich schon seit Jahrhunderten in der Bretagne.
Station Nr. 7 (7.. Tag)
Noch viel länger ragt der Pointe du Raz7 ins Meer mit seiner bis zu 70 Metern hohen, wahnwitzig zerklüfteten Steilküste. Ausblick gibt es auch, links und rechts und erst recht vorn, wo der berühmte Leuchtturm Phare de la Vieille standhaft den wilden Wellen trotzt. Hat ja schließlich auch ein paar Jahre gedauert, das Ding zu bauen. In Le Guilvinec, am südwestlichen Zipfel der armorikanischen Halbinsel, widerstehen die Granitfelsen seit jeher den Atlantikwellen. Mit ihrer 1.200 Kilometer langen Küste ist die westliche Bretagne das wichtigste Hochseefischereigebiet des Atlantiks. Ein Grund mehr, dir anzusehen, wie es auf einem Hochseetrawler zugeht, bevor du die kreischenden Möwen beobachtest, die das abendliche Löschen der Schiffsladungen beklagen. Schlecht für sie, gut für uns!
Station Nr. 8 (8.. Tag)
Auch gut für uns: das idyllische Pont-Aven und die Wunder der Natur auf dem Weg dorthin. Im Nordfinistère werden sie »Abers« genannt, im Süden »Rias«: die Flussmündungen, in denen das Salzige des Atlantiks auf das Süße der Flüsse trifft. Heißt übersetzt, dass es hier Flora und Fauna wie nirgends sonst gibt. In Le Hénan gibt es noch einmal Best of Bilder de Bretagne. Was ist dein Favorit? Gezeitenmühle oder Arboretum? Kapelle oder die drei Brunnen? Du knipst einfach alles. Oder du machst es wie Paul Gauguin und malst die Schönheiten ab. Bekommst du aber keine 300 Millionen Dollar für und hast eigentlich auch nicht genügend Zeit, weil du jetzt mit den Bio-Apfelbrüdern Yves und Francois verabredet bist: Apfel-Cidre, Apfelsaft, Apfelessig und ein Aperitif aus Apfelwein und Apfel-Schnaps. Ach so, und Äpfel gibt es auch. Viel Altes hast du schon gesehen: Gassen, Pflastersteinwege in Postkarten-Dörfern, Kirchen und Festungen. All dies ist aber hypermodern im Vergleich zu den tonnenschweren Megalithen in Carnac8, die hier seit 7.000 Jahren stehen. Wieso, weshalb, warum? Weiß man nicht so genau. Aber du hast dir eine Theorie ausgedacht, die du beim gallischen Abschiedsfestmahl teilen kannst, wenn wir gemeinsam la belle vie in der Bretagne feiern. Nur auf den gefesselten Barden verzichten wir.
Station Nr. 9 (9.. Tag)
Auf gar keinen Fall verzichten wir am nächsten Morgen auf ein hoffnungsvolles »Kenavo!«, das bretonische »Au revoir«, bevor wir uns leider von Nantes auf den Weg zurück in die Heimat9 machen.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.







Preishit!
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