Mongolei – Gobi
Mongolei Rundreise
Was weiß man schon über die Mongolei? Gottverlassenes Land in Zentralasien. Unwirtlich. Rau. Kalt. Und dann öffnet sich das Buch mit sieben Siegeln: Unbeschreiblich schöne Landschaften, uralte Klöster, ein einzigartiges Pferdeparadies, »brennende Klippen« im Sonnenuntergang, »…
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Ab in Dschingis Khans Heimat




Willkommen in Ulaanbaatar
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Ulaanbaatar und der Hustai-Nationalpark
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Gurvanbulag im Khogno-Khan-Naturreservat
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Das Leben der Nomadinnen und Nomaden
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Auf nach Karakorum
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Weltkulturerbe Orchon-Tal
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Ongi-Kloster
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Rot glühende Felsen von Bajandsag
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Singende Sanddünen von Khongoryn Els
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Zu Hause bei einer Kamelzucht
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Geierschlucht Jolyn Am
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Baga Gasrin Tschuluu
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Zurück nach Ulaanbaatar
Frühstück



Abschied vom Land des blauen Himmels
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit MIAT Mongolian Airlines (Tarif G) nach Ulaanbaatar und zurück, nach Verfügbarkeit
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Allrad-Kleinbus aus japanischer oder koreanischer Produktion
- 13 Übernachtungen in traditionellen Jurtencamps mit gemeinschaftlichen Sanitärzelten sowie in einem Hotel
- Early Check-in am Ankunftstag
- Täglich Frühstück, 11 x Mittagessen, 13 x Abendessen
- Nomadenleben hautnah in Gurvanbulag
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 13 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Mai 20271 Termine
Reisetermine im Juni 20274 Termine
Reisetermine im Juli 20275 Termine
Reisetermine im August 20274 Termine
Reisetermine im September 20272 Termine
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Kloster Gandan in Ulaanbaatar
- Nomadenleben und Jurtencamps hautnah erleben
- Kehlkopfgesang & Pferdekopfgeige
- Wildtiere im Hustai-Nationalpark
- UNESCO-Welterbe in Karakorum
- Singende Sanddünen von Khongoryn Els
Station Nr. 1 (1,2. Tag)
Die Sache wird spannend. Denn der Legende nach hielt Dschingis Khan bei seiner Geburt einen Blutklumpen in der rechten Faust, das prophetische Zeichen für Stärke und Willenskraft. Und so kam, was kommen musste: Er einigte die mongolischen Großfamilien und unterwarf die Steppenvölker. Besiegte die Tataren, Keraiten, Naimanen und nahm Peking ein. Eroberte Buchara, Samarkand und schickte seine Truppen bis weit nach Europa. Dann fiel er vom Pferd und starb daran. Da hatte sein Reich die Größe von 19 Millionen Quadratkilometern erreicht, doppelt so groß wie China heute. Gestartet am Nachmittag in Frankfurt 1, landest du zum Beginn des neuen Tages in Ulaanbaatar 2, nicht weit weg von der Quelle des Onon, wo der Stammbaum Dschingis Khans aus der Verbindung eines Wolfes mit einer Hirschkuh hervorging. Wir sagten ja, es wird spannend.
Station Nr. 2 (3. Tag)
Nach dem Zerfall des Mongolischen Reiches führten die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wieder ein nomadisches Leben und machten Platz für die Ausbreitung des Buddhismus. So wurde das Gandan-Kloster zum zentralen Heiligtum der Mongolei, in typisch chinesischer Architektur zwar, aber durch das goldene Dach mit unverkennbaren Stilelementen mongolischer Baukunst. Mit dem ersten Sonnenstrahl werden wahre Kunstwerke von Gebetsmühlen gedreht, unablässig von allen, die noch einen Wunsch auf der Seele haben. Wir halten uns an die Zeremonie der Mönche, denn sie haben den besten Draht zum Dalai Lama, dem eigentlichen Oberhaupt des Klosters. Das Tachi gilt als die einzige Wildpferdart, die in ihrer Urform überlebt hat. In freier Wildbahn galten sie schon als ausgestorben, da gelang in der Einsamkeit des Hustai-Nationalparks 3 der Erhalt ihrer natürlichen Population. Nun brauchst du auf unserer Wanderung durch das mongolische Birkengebirge nur noch viel Glück und vielleicht ein Tele.
Station Nr. 3 (4,5. Tag)
Die Motive sind faszinierend. Über den sattgrünen Hochebenen liegt die Ruhe wie ein schützendes Tuch. Jahrhunderte hat sich nicht viel getan. Nomadinnen und Nomaden kamen, stellten ihre Jurten auf und ließen ihre Herden das saftige Gras mähen. An besonderen Tagen gab es Chorchog, einen frisch geschlachteten Hammel mit Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten in einer verschlossenen Milchkanne über dem Lagerfeuer gekocht. Dann zogen sie weiter. Schneehasen, Wildziegen, das Altai-Königshuhn, die Steppenadler, der kleine Gobi-Bär, das Yak und die Baktrischen Kamele aber blieben. Wir auch. Am Rande des Khogno-Khan-Naturreservats in Gurvanbulag 4 5 auf Einladung einer Nomadenfamilie mit überraschenden Einblicken in ein grundlegend anderes Leben voller Fröhlichkeit und Gastfreundschaft. Da sagen wir am Abend nicht Tschüss, sondern bleiben, bis im Jurtencamp die Betten für Gastnomaden gerichtet sind. Nachdem du nun schon halb eingelebt bist, kannst du dich auch ein bisschen nützlich machen: Die Pferde müssen noch gezähmt werden und der Milchschnaps ist alle. Käse geht auch zur Neige und die Flitzebogen müssen neu justiert werden. Bist du dabei? Tatkräftig oder nur gucken? Wie auch immer, von deinem Tag als Nomadin oder Nomade wirst du noch lange erzählen.
Station Nr. 4 (6. Tag)
Nun hast du so viele Schauergeschichten über Dschingis Khan gelesen, da wird es Zeit für eine persönliche Begegnung. Also nicht unter vier Augen, aber doch als greifbare Geschichte, denn Karakorum 6 war im 13. Jahrhundert der Sitz seines mongolischen Weltreiches und ein Zentrum für Kunst und Handel. Geschichtlich gesehen währte die Freude daran nur kurz, nachdem China zum Gegenschlag ausgeholt und Karakorum plattgemacht hatte. Im 16. Jahrhundert wurden die Reste der Stadt dann endgültig zum Steinbruch für das buddhistische Kloster Erdene Dsuu. Mit einem Grundriss von 400 mal 400 Metern, 300 Jahren Bauzeit und 100 schneeweißen Stupas auf der Klostermauer. Das hätte selbst Dschingis Khan beeindruckt.
Station Nr. 5 (7. Tag)
Auch wenn sie noch so traumhaft sind, musst du die ganzen 1.124 Kilometer des Orchon-Tales 7 nicht ablaufen. Es reichen bereits wenige, um glücklich zu sein. Der einzigartige Zauber dieser endlosen Landschaft, durch die sich der tintenblaue Orchon windet, hat aus der Kulturlandschaft ein Welterbe werden lassen. Nimm darin Platz, und das meinen wir wörtlich, denn eine Nomadenfamilie, die uns aus Kilometern Entfernung schon kommen sah, hat den Schnupftabak bereits gerichtet. So empfangen sie hier liebe Gäste. Vergorene Stutenmilch gibt’s auch. Was von beidem schlimmer ist, weißt du erst hinterher.
Station Nr. 6 (8,9. Tag)
Das Schicksal aller mongolischen Klöster war gleich: Sie wurden zerstört. Nur ein Stupa mit den Namen der gefallenen Mönche erinnerte in den Ruinen des Ongi-Klosters 8 an seine glorreiche Vergangenheit als Zentrum der buddhistischen Bildung in Medizin, Philosophie und Astrologie. Das darf es nicht gewesen sein, sagten sich ein paar hartnäckige Mönche und errichteten einen neuen Tempel, um wieder zu praktizieren. Also: Wenn du ungeklärte Fragen zu den Wirren des Lebens hast – nur zu, näher wirst du der Erleuchtung vermutlich nicht kommen. Sollte Rot deine Lieblingsfarbe sein, wird das heute dein Tag. Denn die Felsen von Bajandsag 9 verwandeln sich in der Abendsonne in die berühmten »brennenden Klippen«. Noch ist es nicht so weit. Seit hier erstmals Dinosaurier-Eier gefunden wurden, werden ständig neue Nester freigelegt. Also Obacht, wenn es bei deiner Wanderung durch den Saxaulwald zu den rot glühenden Klippen unerwartet quieken sollte. Dennoch kein Grund zur Panik. Der Raubdinosaurier Velociraptor wurde nicht größer als ein Truthahn.
Station Nr. 7 (10,11. Tag)
Im Gobi-Gurwan-Saichan-Nationalpark, was übersetzt »die drei Schönheiten der Gobi« bedeutet, gibt es wesentlich mehr als drei Schönheiten zu entdecken. Da marschieren kilometerlange, mehr als hundert Meter hohe Wanderdünen zwischen den Gebirgszügen des Gobi-Altai, da sind die sibirischen Steinböcke, Kropfgazellen und Schneeleoparden zu Hause und auf dem Gurwan-Saichan-Berg pfeift der Wind ein Ständchen. Ganz so hoch hinaus wollen wir nicht, aber der Aufstieg auf die Dünen von Khongoryn Els 10 11 belohnt uns ebenso musikalisch. »Singende Düne« sagen die Einheimischen, wenn uns die Sandkörner auf dem Kamm geheimnisvoll eine kleine Nachtmusik brummen.
Station Nr. 8 (12,13. Tag)
In der Geierschlucht Jolyn Am 12 wird nicht gebrummt, da klopft der Bach vom Tal kommend an die Felsen und verschwindet selbst im Sommer unter einem fetten Schneefeld auf Nimmerwiedersehen. Geier, Steppenbussarde und Falken allein wissen, ob und wo er wieder zum Vorschein kommt. Wir aber können sicher sein, dass uns am Abend das Jurtencamp gastfreundlich aufnehmen wird. Wir haben lange nichts mehr von Dschingis Khan vernommen, bis auf die vielen Legenden natürlich, wo er sich zwischen den Raubzügen mit seinen Kriegern versteckt haben könnte. So ein Ort sollen die Felsen von Baga Gasrin Tschuluu 13 gewesen sein. Es könnte sich auch um sein Sommercamp gehandelt haben, denn die traumhafte Landschaft mit ihren Mineralquellen ist wie geschaffen für eine Phase der Ruhe und Erholung, wo nicht alle naselang ein Kopf rollen muss.
Station Nr. 9 (14,15. Tag)
Noch eine Nacht im Jurtencamp. Noch einmal authentisches Mongolei-Feeling, dann heißt es Abschied nehmen von den malerischen Landschaften und ihrer geheimnisvollen Einsamkeit. Am Nachmittag sind wir zurück in Ulaanbaatar 14. Hier schließt sich der Kreis deiner Reise durch das Land eines gnadenlosen Herrschers. Der Himmel schickt noch einmal sein schönstes Blau, wenn das Ende naht. Nur fallen wir nicht vom Pferd, sondern heben ab in Richtung Europa 15, wo ein anderer Wind weht.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.

















Preishit!

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