Saudi-Arabien – Al-Ula
Saudi-Arabien Rundreise
Eine andere Welt? Zum Glück nicht, sonst bräuchten wir Raumschiffe. Doch anders ist es schon in Riad, wo der Ruf des Muezzins durch die Straßenschluchten der kleinen Gassen und blitzenden Wolkenkratzer schwebt. Wo nicht weit entfernt mit Medina und Mekka die heiligsten Pilgers…
Detaillierten Tagesablauf ansehen →
Auf ins Morgenland




Die neue Metropole Riad und die alte Diriyah
Frühstück · Abendessen



Flug von Riad nach Tabuk
Frühstück · Mittagessen



Wadi Disah
Frühstück · Abendessen



Elefantenfelsen
Frühstück · Mittagessen



Hegra und Al-Ula
Frühstück · Mittagessen



Medina
Frühstück · Mittagessen



Schnellzug von Medina nach Dschidda
Frühstück · Mittagessen · Abendessen



Dschidda und Flug von Dschidda nach Riad
Mittagessen · Frühstück



Abflug zurück ins Abendland




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Riad und zurück (Buchungsklasse K)
- Inlandsflüge mit Saudia von Riad nach Tabuk und von Dschidda nach Riad (Buchungsklasse V)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage bzw. an 2 Tagen im Geländewagen mit Klimaanlage
- 8 Übernachtungen in Hotels sowie in einem privaten Wüstencamp im Wadi Disah
- Täglich Frühstück, 8 x Mittagessen, 3 x Abendessen
- Geländeabenteuer in der Hisma-Wüste sowie in Wadi Disah mit einem 4x4-Geländewagen
- Schnellzug von Medina nach Dschidda
- Corniche-Erlebnis mit Softdrinks und lokalen Snacks in Dschidda
- Abendessen bei einer einheimischen Familie
- Zugang zur Lounge am Flughafen Riad am Abreisetag
- Eintrittsgelder
- 189 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Heißluftballonfahrt: ab
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab
- Sitzplatzreservierung: ab
- Premium Economy: (Buchungsklasse E) ab
- Business Class: (Buchungsklasse Z) ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Reisetermine im Oktober 20261 Termine
Reisetermine im November 20262 Termine
Reisetermine im Dezember 20262 Termine
Reisetermine im Januar 20273 Termine
Reisetermine im Februar 20272 Termine
Reisetermine im März 20273 Termine
Reisetermine im April 20271 Termine
Reisetermine im Oktober 20272 Termine
Reisetermine im November 20273 Termine
Reisetermine im Dezember 20272 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- UNESCO-Welterbe Hegra & Felsformation von AI-Ula
- Nacht im privaten Wüstencamp
- Heilige Stadt Medina
- Futuristisches Kunstzentrum Maraya
- Geländewagen-Tour durch das Wadi Disah
- Moderne und Tradition in Dschidda
Station Nr. 1 (1. Tag)
»Salam alaikum«, darauf bekommst du bestimmt schon am Flughafen Frankfurt eine passende Antwort, bevor du dich über den Wolken auf den Weg in das kleine Königreich der Familie Saud machst: das heilige Pilgerland aller Muslime und Muslimas. Ein herzwärmendes Land, das seine Pforten überhaupt erst seit ein paar Jahren für unsereiner geöffnet hat. Ein Ort mit scheinbar unendlichen Mitteln für wahnwitzige Architekturprojekte und historische Restaurierungen. Wo Kamelen für Schönheitswettbewerbe Botox gespritzt wird, während Tradition und schleierhafte Sitte den Alltag regeln. Und ganz nebenbei der perfekte Ort für eine Alkoholpause.
Station Nr. 2 (2,3. Tag)
Und was heißt hier eigentlich »kleines Königreich«? Saudi-Arabien ist sechsmal so groß wie Deutschland. In Riad 2 empfängt dich der Ruf des Muezzins, aber aus einer architektonisch sensationellen Struktur, die du wohl kaum für eine Moschee gehalten hättest. Von dort schallt der Gebetsgesang um die blinkenden Wolkenkratzer des King Abdullah Financial District. Fast um die Ecke schwebt er weiter über das alte Lehm-Fort Al-Masmak und die Basare aus alten Zeiten, wie der Souk Al-Zal und der Souk Bisht. Wir schweben auch hin und her zwischen den Zeiten: Futuristisches hier, dort jahrtausendealte Tradition und Kultur. Obwohl, es gibt auch noch einiges dazwischen, den Murabba-Palast etwa, der gar nicht so alt ist, aber das Alte darstellt. Das UNESCO-Tor in die Vergangenheit findest du in Ad Diriyah 3, der Geburtsstadt Saudi-Arabiens, genauer gesagt im Stadtteil At-Turaif. Wie die Zeit vergeht!
Station Nr. 3 (4. Tag)
Der Muezzin ist zeitlos, er ruft zum Himmel für alle, für immer und ist auch jetzt nah genug, um auch dich stilecht zu wecken. Tabuk 4 hingegen ist ziemlich weit weg, deshalb fliegst du hin, unter dir Hunderte Quadratkilometer wilder Wüste. In der Hisma hat das Universum dem nach Mekka pilgernden Volk und zahllosen Karawanen netterweise ein paar beeindruckende Felsen in die Mitte der Wüste gezaubert. Von denen lässt du dich heute beim Spaziergang gern beschatten, bevor wir uns am Abend gemeinsam mit der Symphonie aus Stein, Sand und Himmel vom Sonnenuntergang erleuchten lassen. Inschallah.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Du als Gast kannst in Saudi-Arabien tragen, was du willst. Na gut, fast. Und dass die langen Beinkleider der Herren und ihre Kopfbedeckungen keine Folklore, sondern ein verdammt gut durchdachtes Belüftungs- und Sonnenschutzsystem sind, ahnst du mittlerweile. Ganz genau weißt du es allerspätestens, wenn du im Nirgendwo aussteigst, um dir anzusehen, dass The Line – die Zukunftsstadt – in der Tat bei den Bergen von Neom gebaut wird. Weit sind sie zwar noch nicht gekommen, aber wie heißt es doch so schön: »Geduld und Humor sind zwei Kamele, die dich durch jede Wüste bringen.« In der kargen Schönheit von Wadi Disah 5, dem Tal der Palmen, gönnen wir uns einen kleinen Offroad-Trip über sandige Pisten, vorbei an den roten Felsen, in deren Schatten tagsüber – wie an vielen Orten mit ein bisschen Aussicht – spontan aussehende Picknicks abgehalten werden. Und die Nacht? Ist nicht allein zum Schlafen da, so viel ist klar. Erst recht nicht in dem privaten Beduinencamp unter dem tausendfach glitzernden Baldachin des Himmelzelts. Nomadisch romantisch.
Station Nr. 5 (6. Tag)
Romantisch nomadisch sind hier auch Sonnenaufgang und Lagerfeuerfrühstück. Warum wird bei uns zu Hause eigentlich nie am Morgen gegrillt, fragst du dich, als wir karawanenartig weiter ziehen bis nach Al-Ula 6: eine Oase mit mirakulösen Felsen und Sanddünen, dazu 6.000 Jahre alte, in Stein gehauene Kunst. Achtzig unterirdische Quellen füttern hier nicht nur Dattelpalmen, Zitrus- und Orangenbäume. Schauen wir uns morgen ganz genau an. Denn heute geht es vor allem erst einmal um die weltweit größte Hommage an den Ottifanten: der Elephant Rock. Maschallah!
Station Nr. 6 (7. Tag)
Hegra 7, könnte man sagen, ist eine Art Zwillingsschwester der jordanischen Felsenstadt Petra. Einst zogen auch hier die Karawanen vorbei, heute wir. Überall ragen riesige nabatäische Grabmale in den Himmel, oft hineingebaut in die honigfarbenen Felsen, welche einst das Stadtzentrum von Hegra umschlossen: »Guck mal, da drüben liegt Oma«, hieß es dann ganz bequem von der Terrasse mit Blick auf die kilometerweit entfernten Türme. So ging Statussymbol auf Altarabisch. Und du? Du genießt in Al-Ula noch fix dein Abbild in dem größten verspiegelten Gebäude der Welt, der Maraya-Konzerthalle und den Spaziergang durch die Altstadt. Du hast immer noch nicht genug? Dann empfehlen wir einen Kitsch-Fernsehabend: im Heißluftballon mit Blick bis zum Horizont.
Station Nr. 7 (8. Tag)
Hinterm Horizont geht es aber bekanntlich weiter, heute zum Beispiel mit Sanddünen, schwarzem Lavagestein und homöopathischem Vegetationsanteil. Bescheidenheit verströmt der Pilgerweg, der dich zur Oase bringt, einst Ziel von Mohammeds legendärem Zug nach Chaibar. Wir pilgern weiter zur zweitheiligsten Stadt des Islams. Für dich ist Medina 8 genau genommen sogar die heiligste, weil Mekka für dich tabu bleibt. In Medina kommst du immerhin ganz in die Nähe der Al-Masdschid an-Nabawi – die Prophetenmoschee. Früher stand hier Mohammeds bescheidene Behausung. Sie wurde ein klitzekleines bisschen ausgebaut, mit Platz für eine Million Menschen, zehn Minaretten und einer grünen Kuppel in der Mitte. Genau da liegt der Prophet begraben, wo ihn Aisha im Jahr 632 im Schlafzimmer in den Tod wiegte.»Es gibt keine Gottheit außer Allah und Mohammed ist sein Prophet.« Steht so jedenfalls auf der grünen Flagge Saudi-Arabiens, weshalb sie übrigens auch hier in Medina nie auf halbmast stehen darf. Man lernt nie aus. Lehrreich ist auch unser Besuch der einstigen Endhaltestelle der osmanischen Hedschasbahn und erst recht der Streifzug über den zentralen Souk von Medina. So viele verschiedene Arten von Datteln, Wahnsinn. Da kann sich dein heimischer Nahversorger mal eine Scheibe von abschneiden. Genauso wie die Deutsche Bahn von der Architektur des Bahnhofs in Medina und von dem Wüstenblitz, der uns in eine Stadt am Roten Meer bringt, die das wichtigste Tor für das nahe Mekka ist.
Station Nr. 8 (9,10. Tag)
Dschidda 9, stellst du fest, hat schon wieder alles auf einmal: das arabische Flair ehrwürdiger Baukunst, verwinkelte Altstadt und moderner Luxus am Meer. In den Gassen von Al-Balad können wir kaum glauben, dass ein paar Meter weiter die Irren mit ihren Formel-1-Schlitten langbrettern. Uns interessiert heute das Altehrwürdige ohnehin mehr: Beispiellose Gastfreundschaft, traditioneller Kaffee und süße Datteln machen den Anfang und werden dir mit familiärer Willkommensgeste gereicht, bevor wir mit einem festlichen Mahl nach den Rezepten aus alten Tagen ein letztes Mal unser Beisammensein feiern. »Dein ist nichts als die Stunde, in der du lebst.« Stimmt nicht ganz, denn dein sind auch die Erinnerungen an Saudi-Arabien und ein Flugticket zurück in die Heimat. Ma’as salama!









Preishit!
Preishit!



