Costa Rica – Volcano
Costa Rica Rundreise
Aus der Ferne betrachtet, ist alles grün und manchmal so dicht, dass kein Lichtstrahl in die dampfenden Urwälder der Nationalparks dringt. Wer sich aber hinein begibt, entdeckt ein Paradies voll mit Lebewesen und Pflanzen vom letzten Tag der Schöpfung, als alle übrig geblieben…
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Es geht los!




Die Glubschaugen heißen dich willkommen!
Frühstück · Abendessen



Das Glück am Fuße des Arenals
Frühstück



Guter Kaffee ist Vorschrift
Frühstück · Abendessen



Hoch hinaus bis in die Wolken
Frühstück



Orchideen und Krokodile am Rio Tárcoles
Frühstück · Abendessen



Manuel-Antonio-Nationalpark
Frühstück



Wandern und Baden im Naturschutzgebiet Hacienda Barú
Frühstück



Ins Hochgebirge zum Cerro de la Muerte und Eichenwälder
Frühstück · Abendessen



Quetzal überall, im Savegre-Tal und im Paradies
Frühstück



Vulkan Irazú
Frühstück



Willkommen im Tortuguero-Nationalpark
Mittagessen · Frühstück · Abendessen



Bootsfahrt im Tortuguero-Nationalpark
Frühstück · Abendessen



Zurück nach San José
Frühstück · Abendessen



San José und adiós Costa Rica
Frühstück



Wieder daheim




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach San José und zurück
- Rail&Fly in der 1. Klasse der Deutschen Bahn zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 14 Übernachtungen in Hotels und Lodges
- Täglich Frühstück, 5 x Mittagessen, 2 x Snack, 7 x Abendessen
- Bootsfahrt im Tortuguero-Nationalpark
- Besuch der Thermalquellen am Vulkan Arenal
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 229m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab
- Verlängerung 6 Tage Karbikstrände: ab
- Verlängerung 3 Tage Karbikstrände: ab
- Verlängerung 6 Tage Pazifikstrände: ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Reisetermine im Oktober 20262 Termine
Reisetermine im November 20264 Termine
Reisetermine im Dezember 20263 Termine
Reisetermine im Januar 20274 Termine
Reisetermine im Februar 20274 Termine
Reisetermine im März 20275 Termine
Reisetermine im April 20274 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Naturerlebnis Tortuguero-Nationalpark
- Dem Quetzal auf der Spur im Naturparadies Savegre-Tal
- Blick vom Kraterrand des Irazú
- Spaziergang im Nebelwald von Monteverde
- Tiere und Strand im Manuel-Antonio-Nationalpark
- Schokoladen-Workshop
Station Nr. 1 (1. Tag)
Die Idee, in Costa Rica eine Reise für die Sinne zu planen, kommt nicht von uns. Das ist praktisch die logische Konsequenz einer staatlich verordneten Lebenseinstellung. Was in Bhutan das Bruttonationalglück, ist in Costa Rica »Pura Vida«, reines Leben. Stressfrei, sorglos, immer froh und glücklich, das ist hier erste Bürgerpflicht. Du denkst bestimmt, das haben wir uns ausgedacht. Aber nein, um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat Costa Rica 1983 das Militär abgeschafft und gilt seither als Musterland, wahlweise als die Schweiz Mittelamerikas, nur eben grüner. Das willst du sehen? Wirst du, versprochen! Heute übernachtest du jedoch in San José 1.
Station Nr. 2 (2,3. Tag)
Gut gefrühstückt? Schön, denn die Hauptstadt warten darauf, lebhaft von uns bestaunt zu werden. Wie wäre es zur Einstimmung mit präkolumbianischem Gold im unterirdischen Museo del Oro, bevor es im Mercado Central wieder ordentlich bunt wird. 1880 gegründet und seither zu einem ganzen Häuserblock angewachsen. Mehr als 200 Geschäfte füllen die engen Gassen, und wenn du sogar einen Cowboy-Sattel brauchst, bist du hier am richtigen Platz. Genauso originell geht es weiter im Frogs Heaven, wo der Biologe José aus dem Landwirtschaftsbetrieb seiner Familie ein Biotop gezaubert hat, in dem du nicht nur von Erdbeerfrosch, Baumsteiger oder Blue-Jeans-Frosch glubschäugig bestaunt wirst, sondern auch von Woodpeckern, Shrikes und Faultieren. Der Arenal 2 3 ist übrigens auch so eine Art Faultier, vielleicht weil er der jüngste Vulkan Costa Ricas ist? Zwischendurch schreckt er jedoch immer wieder mal auf, um zu zeigen, was in ihm steckt. Bis es wieder so weit ist, macht er die Bäche des Regenwaldes zu fließenden Thermalquellen und füllt nicht nur den Pool deiner Unterkunft mit einem Wasser, das an der Seele Wunder wirkt.
Station Nr. 3 (4,5. Tag)
Der Kaffee ist fertig. Das ist insoweit noch nichts Besonderes, aber es ist dein zweites Frühstück und der Kaffee eine erlesene Spezialität. Von der ökologischen Kaffeefarm 4 frisch auf den Tisch. Oma Bello hat ihn gekocht. Biokaffee ist ihre Leidenschaft. In dritter Generation schon und immer ohne Chemie zur Reife gebracht, denn schon Urgroßvater Bello kannte all die Kräuter, die als natürliche Feinde von Schädlingen den gleichen Dienst tun. Was bleibt, ist Kaffee in seiner reinsten Form. Derart beschwingt fällt uns der Rest der heutigen Etappe leicht, wobei das Ziel eine zusätzliche Sogwirkung erzeugt: das Monteverde-Naturreservat 5. Nebelwald bedeutet ja nicht, dass du vor lauter Nebel nichts siehst. Im Gegenteil. Hier brummt die Vegetation, hier kannst du die Bäume wachsen hören, und die Tierarten, denen es hier am besten gefällt, gehen in die Tausende. Fledermäuse gehören auch dazu. Wie die unfallfrei durch diesen Dschungel düsen, zeigt dir deine Reiseleitung, dann darfst du auch mal. 30 oder 40 Meter hoch durch die Baumkronen über ein Meer von Grün, das sprachlos macht. Hast du etwas Bammel? Nicht nötig, du brauchst nicht selbst zu fliegen, wir haben Hängebrücken spannen lassen. Quer durch die Wipfel des Nebelwaldes, Auge in Auge mit allen, die sich in schwindelnder Höhe wundern, wie sie dahin kommen.
Station Nr. 4 (6,7,8. Tag)
Auch Paradiese fangen mal klein an, was kaum eindrucksvoller belegt ist als im Orchideengarten Monteverde, wo du für die kleinsten ihrer Art eine Lupe dabeihaben solltest. Ein Makroobjektiv tut’s auch. Für die Krokodile am Río Tárcoles wäre ein Tele besser, schließlich weißt du nie, ob sie schon satt sind. Solche Gedanken sind im Manuel-Antonio-Nationalpark678 völlig abwegig. Alle heimischen Affenarten turnen hier durch die Bäume. Nasenbären, Leguane und Faultiere lassen sich auch von Wandergästen nicht aus der Ruhe bringen, und wenn du den Wunsch verspürst, Gleicher unter Gleichen zu sein, sind es nur ein paar Schritte an den sehr stillen Ozean, wo kein Handtuch den Liegestuhl blockiert und wir uns einfach in den warmen Sand fallen lassen. Das gefällt dir, gell? Oder auch nicht, falls du jemand bist, der sich schnell mal zum Wassersport verlocken lässt. Wir vermuten, dass die Erdanziehungskraft am Ende gewonnen hat. Das Gewissen braucht dich darüber nicht zu plagen, denn heute wird aktiv gewandert. Dampfende Wälder, Bachläufe, Feuchtgebiete, Sekundärregenwald, Schmetterlingsgarten und vom Gelbkopfgecko bis zur Blattschneiderameise alles auf einem Fleck, das ist das Naturschutzgebiet Barú.
Station Nr. 5 (9. Tag)
Das war ein schönes Warm-up für unsere Zeit im Savegre-Tal9, das selbst von Einheimischen als Paradies im Paradies bezeichnet wird, was dann die Trogon Lodge wohl zum Paradies im Paradies im Paradies werden ließe. Jedenfalls hat sich seit dem Moment, als Gott den Auftrag gab, »es sollen wimmeln die Gewässer von Lebewesen und Vögel am Himmelsgewölbe fliegen über die Erde« praktisch nichts getan. In den Wildbächen wimmeln die Lachsforellen, und die Bäume sind voll von den ungewöhnlichsten Piepmätzen.
Station Nr. 6 (10. Tag)
Der bunteste aber – und schon den Maya und Azteken heilig – ist der Göttervogel Quetzal. Das Problem: Wir sehen ihn nicht. Ein Versteckkünstler trotz seiner ein Meter langen Schwanzfedern, die den Priesterinnen und Priestern der präkolumbianischen Kulturen schon als Kopfschmuck dienten. Auch im Savegre-Tal10. Aber Vorsicht war geboten. Wer einen Quetzal tötete, wurde selbst mit dem Tode bestraft. Es ist früh am Morgen, wenn wir uns auf die Suche machen, und das hat einen einleuchtenden Grund. Wilde Avocados sind des Quetzals Lieblingsfrühstück. Damit schlägt er sich den Bauch so voll, dass er eine halbe Stunde nicht mehr hochkommt. Unsere Chance auf ein ganz seltenes Erlebnis.
Station Nr. 7 (11. Tag)
Wie eingangs schon erwähnt, gehört der Irazú 11 zur eher faulen Sorte, obwohl sein indigener Name »grollender Berg« bedeutet. Das macht er etwa alle 25 Jahre ein bisschen und legt sich anschließend wieder in sein giftgrünes Bett. Säuresee sagt die Wissenschaft dazu, und wenn du es an den Kraterrand geschafft hast, widerstehe bitte der Verlockung, ein Bad in dem verzauberten Spucknapf des Vulkans zu nehmen. Bei einem pH-Wert unter 1 erreichst du das rettende Ufer bestenfalls als Skelett. Schokolade essen können alle, aber wenn die Cacaoteros der Nortico Cacao Farm fertig sind, kannst du ganz allein aus frisch gerösteten Bohnen die Nahrung der Götter herstellen.
Station Nr. 8 (12,13. Tag)
Viele Jahrtausende war der unberührte Strand den Meeresschildkröten vorbehalten, die Jahr für Jahr an die immer gleiche Stelle zurückkehrten, um ihre Eier im warmen Sand zu vergraben. 1930 entdeckt von kolumbianischen Siedlerinnen und Siedlern, begann ihre zweifelhafte Karriere als Schildkrötensuppe. Immerhin blieb der Name »Platz, an den die Schildkröten kommen«, und das tun sie nun wieder, seit ihr Revier zum geschützten Tortuguero-Nationalpark1213 erklärt wurde. Mittendrin und nur mit dem Boot erreichbar liegt die Mawamba Lodge. Als hättest du mit Hängematte und Schaukelstuhl im Zoo Platz genommen, so schön. Und zauberhafte Sonnenuntergänge sind genauso selbstverständlich wie ein Pool, denn an den Kanälen und Lagunen des Nationalparks lauert neben dem Pfeilgiftfrosch das Spitzkrokodil. Im Pool eher nicht.
Station Nr. 9 (14,15. Tag)
Die Stunden bis zu unserem Eintreffen in der Hauptstadt San José14 15 fühlen sich an wie eine Entziehungskur. Wie sollte es auch anders sein, nachdem du längst vergessen hast, dass es auch andere Farben als Grün gibt. Wie wäre es übergangsweise mit einem bunten Abschiedsessen, bevor du am nächsten Morgen noch ein letztes Mal mit allen Sinnen Pura Vida genießen kannst.
Station Nr. 10 (16. Tag)
Dann gibt es kein Zurück vom Zurück, es sei denn, du denkst darüber nach, auszuwandern. Es wäre nach dem legendären Rauswurf damals die erste reelle Chance, ins Paradies zurückzukehren. Zauberhafte Grundstücke gibt es noch reichlich. Hier wie da, will heißen: an den flüsternden Stränden von Karibik und Pazifik. Oder was hast du gedacht, zu welchem Zweck wir unsere Anschlussprogramme »Nachträumen« erfunden haben? Du magst trotzdem nach Hause? In diesem unbegreiflichen Fall startet am späten Nachmittag dein Flug in die Heimat 16. Aber der Gedanke, du könntest, wenn du wolltest, wieder hierher zurück, geht dir nicht mehr aus dem Kopf.















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