Kuba – Baracoa
Kuba Rundreise
Manchmal muss man die Augen schließen, damit es nicht zu doll wird. Denn in dem Punkt hatte Kolumbus absolut recht: »Das herrlichste Land, das menschliche Augen je erblickten«. Aber man kann ja nicht jeden Tag zwischen den kolonialen Gemäuern herumlungern und auf die Königinne…
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Auf nach Kuba!




Willkommen in Havanna
Frühstück



Von Havanna zum Viales-Tal
Frühstück · Mittagessen



Grüne Weite und Kalksteinfelsen im Viñales-Tal
Abendessen · Frühstück



Zentralkuba beginnt mit Cienfuegos
Frühstück · Mittagessen



Von Cienfuegos über die Sierra del Escambray nach Trinidad
Mittagessen · Frühstück



Trinidad und Nationalpark El Cubano in der Sierra del Escambray
Mittagessen · Frühstück



Von Trinidad über Santci Spiritus nach Camagüey
Frühstück



Auf dem Weg nach Santiago de Cuba im »wilden Osten«
Frühstück · Abendessen



Die karibischste aller kubanischen Städte: Santiago de Cuba
Mittagessen · Frühstück



Von Santiago de Cuba über Guantánamo nach Baracoa an der Honigbucht
Frühstück



Baracoa
Mittagessen · Frühstück



Baracoa - Humboldt Nationalpark - Holguin
Frühstück



Tag 14:
Frühstück



Strandtag auf Cayo Cruz




Cayo Cruz - Remedios – Santa Clara
Mittagessen · Frühstück



Santa Clara - Matanzas - Havanna
Frühstück · Abendessen



Adios Cuba! Rückflug von Havanna
Frühstück



Wieder zu Hause




Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Air Europa ab Frankfurt über Madrid nach Havanna und zurück, nach Verfügbarkeit
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 17 Übernachtungen in Hotels, Resorts und Casas Particulares
- Täglich Frühstück, 7 x Mittagessen, 1 x Snack, 2x Lunchbox, 3 x Abendessen, 2x all-inclusive, ein Verzehrgutschein im Beachclub
- Oldtimerfahrt in Havanna
- Fahrt mit dem Fahrradtaxi in Camagüey
- Beachclub in Playa Ancon bei Trinidad
- Bootsausflug Rio Toa bei Baracoa
- Besuch diverser lokaler Organisationen & Projekte, u.a. El Patio Peregrin, Camaquito in Santiago
- Wanderungen in Viñales, El Cubano bei Trinidad, "El Balcon de Iberia" zum Humboldt Nationalpark
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 152 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Verlängerung 4 Tage Vardero: ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.
Reisetermine im Oktober 20262 Termine
Reisetermine im November 20264 Termine
Reisetermine im Dezember 20261 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- Havanna im Oldtimer erkunden
- Wanderung im Viñales-Tal
- Projektbesuch in Santiago de Cuba
- das grüne Baracoa entdecken per Boot und Wanderung
- Entspannung am Strand von Cayo Cruz
Station Nr. 1 (1. Tag)
Neunzehn Tage, du bist wirklich zu beneiden. Denn bei allem, was Kuba viel zu lange geheim gehalten hat, wirst du Zeit genug haben, im Charme einer stehen gebliebenen Epoche Platz zu nehmen. Das Schöne an deinem Flug von Frankfurt nach Havanna 1 ist die Ankunftszeit, nämlich gerade noch rechtzeitig für ein paar Häppchen auf der Dachterrasse mit Weitblick über die Stadt, in der die Post abgeht.
Station Nr. 2 (2. Tag)
Bei Licht besehen, kannst du dich glücklich schätzen, mitten im historischen Zentrum von Havanna 23 untergekommen zu sein. Einmal um die eigene Achse gedreht, siehst du nichts als Weltkulturerben. Quietschend bunt, aber durch die abblätternde Farbe schimmert die Pracht einer Zeit, als Gold zu Bauwerken wurde. Von da an ging’s bergab, allerdings auf die denkbar angenehmste Weise. Mit Hemingway, der in der Bar La Bodeguita seinem Grundsatz frönte, dass ein echter Kerl spätestens um drei besoffen sein muss, bis zu den klapprigen Dinos, die mit blubbernden Achtzylindern darauf warten, uns über den Malecón zu schaukeln. Viva Havanna.
Station Nr. 3 (3,4. Tag)
Grün. Grüner. Pinar del Río. Die bunten Punkte dazwischen kommen von den über 800 Orchideenarten in der Orquideario de Soroa. Kichernd googelst du, woher Orchideen angeblich ihren Namen haben, aber das vergisst du schnell wieder bei den Ausblicken auf die zarten Blütenwunder und das satte Grün des Regenwalds. Der Pfad führt uns tiefer hinein in den Dschungel, vorbei an ehrfürchtigen 35 Meter hohen Baumriesen, 279 Stufen hinauf – eine Zahl, die in der Numerologie für das Festhalten an einem wichtigen Ziel steht. Zufall? Egal, sie erfüllen ihren Zweck und bringen uns zum Salto de Soroa. Hat nix mit Zirkus zu tun. Dein Herz schlägt hier trotzdem Salti vor Freude. Auf die kreative Schöpfung der Natur folgt die kreative Schöpfung des Menschen: Das Kunstprojekt von Mario Pelegrín – bestaunen wir auf dem Weg ins Viñales-Tal3.Das bleibt auch so, wenn wir zu Fuß durch das Viñales-Tal4 wandern. Seufzer tiefen Glücks sind hier normal, handelt es sich doch um die offiziell ausgezeichnete »Kulturlandschaft der Menschheit« in der Sierra de los Órganos. Besonders schön: Die Mogoten, jene reich bewachsenen Kegelfelsen, die wie riesige Elefanten in der Landschaft stehen. Man muss kein Connaisseur sein und auch keine Connaisseuse, um bei Cohiba, Magnum oder Montecristo ein Bild im Kopf zu haben. Man denkt an hoch betagte señoras und señores, die ihre Stumpen nicht aus dem Mund nehmen, während sie mit flinken Fingern das grüne Gold Kubas rollen. Eine Kunst für sich, wie auch das 160 Meter breite Wandbild am Kalksteinfelsen im Dos Hermanas-Tal und erst recht wie die Piña Colada am Abend. Mit oder ohne Alkohol, aber immer mit Musik.
Station Nr. 4 (5. Tag)
Heute lernen wir, dass man auf einer Finca in Richtung Zentralkuba fantastisch brunchen kann, und dass ein Stadtspaziergang in Cienfuegos5 immer am Parque Martí endet und beginnt. Dort, wo einst Caruso im Teatro Tomas Terry für die Zuckerbarone trällerte, freust du dich zu Recht schon auf die Halbinsel Punta Gorda. Hier hat ein Architekt alles, was ihm jemals gefallen hat, in ein Gebäude gepackt hat: romanisch, gotisch, barock, indisch, arabisch.
Station Nr. 5 (6,7. Tag)
Mit den Palästen der Zuckerelite wartet die am schönsten restaurierte Stadt auf uns: Trinidad67. Straße für Straße ein Fassadentraum, doch leider gehörte auch der Menschenhandel dazu: Glück und Leid, dicht beieinander. Das Glück war zumindest auf den ersten Blick im ehemaligen Brunet-Palast zu Hause, wo wir sehen, wie die gute Stube früher aussah. Doch wirkliches Glück ist da draußen, wo die Menschen sich des Lebens freuen. Wie in der Casa de la Música, wo die Cubanos lebenshungrig tanzen und der Rhythmus die Zeit im Arm hält. Was das für ein Gefühl ist, spürst du, wenn du magst, beim Salsa-Tanzkurs an deinen eigenen Füßen. Beschwingte Salsa-Schritte helfen dir auch bei der Wanderung. Und zwar an den Hängen der Sierra del Escambray im Naturpark Elo Cubano. »Natur« meint hier vor allem Tropen, noch mal schöner von den Hängebrücken aus. Rumhängen ist dann ein gutes Stichwort für den Naturpool am Javira-Wasserfall. Wenn du mehr davon willst, die Playa Ancón ist nur einen Katzenwurf entfernt und damit auch der Beach Club Mansión Alameda. Da baumelt die Strandseele zufrieden im Sommerwind.
Station Nr. 6 (8. Tag)
Nachdem sie mehrfach von Piraten überfallen wurden, hatten es die Einwohnerinnen und Einwohner von Camagüey8 dicke und haben sich ins Hinterland verdrückt. Nicht die schlechteste Entscheidung, denn dort konnten sie in Ruhe einen wunderschönen Stadtkern bauen, der heute zu den besterhaltenen zählt. Überall liegen riesige Tontöpfe rum, Tinajones mit Platz für tausend Liter. Wir nehmen die, die noch da sind, als Wegweiser auf unserer Fahrradtaxitour durch das Weltkulturerbe.
Station Nr. 7 (9,10. Tag)
So geht es auch: Um die Stadt vor der feindlichen Übernahme zu bewahren, haben die Einheimischen sie kurzerhand abgefackelt. Mit diesem rebellischen Geist wurde Bayamo zur »Wiege der kubanischen Nation« und Keimzelle des Freiheitskampfes gegen die spanische Besatzung. Ein wundervoll gepflegtes Stück Geschichte. Berufsbedingt gesitteter ging es bei der »Barmherzigen Jungfrau von Cobre« zu, die von einem zehnjährigen Sklaven in der Bucht von Nipe gefunden und von Papst Benedikt XV. zur kubanischen Schutzpatronin erklärt wurde. Ihr bezeugen wir in der Wallfahrtskirche El Cobre unsere Ergebenheit und erhalten im Gegenzug ihren stillen Segen für die letzte Etappe des Tages in die kubanischste aller kubanischen Städte: Santiago910.Korrekt heißt sie natürlich Santiago de Cuba, die Wiege des Son Cubano aus afrikanischen Trommelrhythmen und spanischen Gitarrenklängen. Der Schmuggel von Rum und Tabak hat sie groß gemacht. Der Schmuggel hat ausgedient, der Reichtum ist geblieben und wird gehütet wie ein Augapfel. Nirgendwo sonst als im Museum des ersten spanischen Gouverneurs, Diego Velázquez, ist die Lebensweise der reichen Damen und Herren besser dokumentiert. Und nachdem wir im Rum-Museum eine gute Grundlage geschaffen haben, kontern wir mit kreolischen Biomenü und Kaffee, der in Sichtweite geröstet, gebrüht und passiert wird.
Station Nr. 8 (11,12. Tag)
Nachdem wir Napoleons Leibarzt, Fidel Castro und Co. auf dem Friedhof Santa Ifigenia besucht haben, kommen wir nach Guantánamo. Um das Gefängnis machen wir allerdings einen Bogen und fahren weiter bis nach Baracoa11. Das zeigt sich von seiner Schokoladenseite. Und wer schon immer mal wissen wollte, warum ein Kügelchen aus 99 % Kakao kubanisches Doping genannt wird, ist in der Finca Duaba genau richtig! Davon wusste Kolumbus noch nichts, als er in Baracoa12 landete. Aber schön fand er es. Wirst du ähnlich sehen, wenn wir auf dem Toa schippernd die Stadt vom Fluss aus ansehen. Das ist aber nur die Ouvertüre für den Parque Nacional Alejandro de Humboldt. Mandarinen, Orangen, Kokosnüsse wachsen hier, Papageien und Spechte erkennen wir auch noch. Cartacubas, Tocorororos und Zunzuncitos sind die Zugabe, wenn wir uns vom Majá-Wasserfall die Schultern massieren lassen.
Station Nr. 9 (13,14,15. Tag)
Die Nacht in Holguín13 reicht auch nicht ganz zur Erholung. Den Rest holen wir uns auf dem karibischen Inselchen Cayo Cruz1415, umspült von unverschämt türkisgrünem Wasser. Was du hier im Palmenpark des all-inclusive Iberostar Coral Esmeralda tust, ist nicht schwer zu erraten. Rasenmähen ist es nicht. Und Babysitten erst recht nicht.
Station Nr. 10 (16,17. Tag)
Hemingway lehrt uns, dass ein Idealist derjenige ist, der glaubt, weil eine Rose besser als Kohl rieche, eine Suppe aus Rosen auch besser schmecke als eine aus Kohl. Das rufen wir uns in Erinnerung, hat aber nichts mit dem Zuckerrohrmuseum zu tun. Aber in Santa Clara16 können wir am Mausoleum für Ernesto Che Guevara eine Brücke schlagen, dem radikalsten aller Idealisten. ?Hasta Siempre, Commandante? tönt es leise, bevor wir zurück in Havanna17 noch einmal wehmütig bei einer kulinarisch-kubanischen Abschiedsfeier die karibischen Rhythmen inhalieren. Dem kannst du dann auf dem Weg nach Hause 18 nachträumen, falls du nicht noch ein paar Strandtage ranhängst.
Zuletzt übernommener Preis- und Terminstand. Die aktuelle Verfügbarkeit wird bei der Anfrage nochmals verbindlich geprüft.













Preishit!
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Preishit!
Preishit!
Preishit!
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