Estland – Baltikum
Litauen/Lettland/Estland Rundreise
Ob hier, im Nordosten, Europa beginnt oder aufhört? Kannst du so oder so sehen. Weltkulturerbe und Kulturhauptstädte, einzigartige Moorlandschaften und kilometerlange Wanderdünen, Thomas Mann auf Sommerfrische und Richard Wagner auf der Flucht, der Geburtsort von Skype und 700…
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Willkommen in Litauen!




Vilnius – »Jerusalem des Ostens«
Frühstück · Abendessen



Von Vilnius über die Wasserburg Trakai bis zum Kurischen Haff
Frühstück · Mittagessen



Sanddünen, Haff und Meer
Frühstück · Abendessen



Eindrucksvoll: Berg der Kreuze und Schloss Rundale
Frühstück · Abendessen



Riga – Lettlands Hauptstadt und Jugendstil-Metropole
Frühstück



Durch die Wälder des Gauja-Nationalparks bis in den Laheema-Nationalpark
Frühstück · Mittagessen



Strände, Buchten, Wälder und Moore im Lahemaa-Nationalpark
Frühstück



Tallinn – Mittelalter und Moderne in Estlands Hauptstadt
Frühstück · Abendessen



Auf Wiedersehen im Baltikum!
Frühstück



Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Diese Leistungen sind enthalten
Inklusive
- Linienflug mit Lufthansa nach Vilnius und zurück von Tallinn
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- Fährüberfahrt von Klaipeda auf die Kurische Nehrung und zurück
- 9 Übernachtungen in Hotels und auf einem Gutshof
- Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen, 3 x Abendessen
- Verkostung in den Markthallen von Riga
- Brot backen über dem Feuer auf einem Bauernhof in Lettland
- Besichtigung einer Bierbrauerei inklusive Verkostung in Litauen
- Besuch einer Apotheke inklusive Verkostung von Klarett in Estland
- Wanderung durch die Sanddünen im Nationalpark Kurische Nehrung
- Wanderung im Gauja-Nationalpark
- Waldwanderung im Lahemaa-Nationalpark
- Moorwanderung im Lahemaa-Nationalpark
- Bootsfahrt vor der Kurischen Nehrung
- Bernstein-Workshop auf der Kurischen Nehrung
- Zu Gast auf einem Gehöft in Litauen
- Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
- 52 m² Regenwald auf deinen Namen
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- Garantierte Durchführung aller Termine
Nicht inklusive
- persönliche Ausgaben
- nicht genannte Mahlzeiten
- fakultative Ausflüge
Zubuchbare Leistungen
- Einzelzimmerzuschlag: ab
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab
- Rundreise ohne Flug & Transfers: ab
- Verlängerung 3 Tage Estland/Tallinn: ab
- Vorübernachtungen 3 Tage Litauen/Vilnius: ab
Termine und Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer. Flugdaten werden angezeigt, sofern sie vom Veranstalter geliefert werden.
Reisetermine im Mai 20274 Termine
Reisetermine im Juni 20279 Termine
Reisetermine im Juli 20279 Termine
Reisetermine im August 20279 Termine
Reisetermine im September 20274 Termine
Reisetermine im Oktober 20271 Termine
Bewertungen unserer Gäste
Zusätzliche Informationen
Alle Angaben des Veranstalters zu Buchung, Anreise und Reisebedingungen im Überblick.
Highlights dieser Reise
- 3 abwechslungsreiche Hauptstädte
- Durchatmen in den Wäldern des Gauja-Nationalparks
- Bernstein-Workshop
- Besuch der Wasserburg Trakai
- 2 Wanderungen im Lahemaa-Nationalpark
- Brot backen auf einem lettischen Bauernhof
Station Nr. 1 (1. Tag)
Dass Vilnius 1 nicht wegen seiner Pasta das »Rom des Nordens« genannt wird, ahnst du beim ersten Blick auf die mit Kirchtürmen bestückte Silhouette der litauischen Hauptstadt. Für den Spaziergang durch die mittelalterlichen Gässchen der Weltkulturerbe-Altstadt lasse doch bitte die hochhackigen Schuhe im Koffer, auch wenn du dem Reich des litauischen Großfürsten so edel wie möglich begegnen möchtest. Und wenn du am Abend auch kulinarisch gleich den heimischen Trott abschütteln willst: Was hältst du von geräuchertem Biberschwanz?
Station Nr. 2 (2. Tag)
Gut ausgeschlafen spazieren wir gleich noch einmal zurück in die Altstadt von Vilnius 2. Irgendwelche Sonderwünsche? Kein Problem: Zwischen Kathedralen-Eingang und Glockenturm gibt es den Wunderpflasterstein. Einfach draufstellen, an den Wunsch denken und einmal um die eigene Achse drehen. Et voilà. Hoffentlich hast du dir nicht eine eigene Republik nur für die Kunst gewünscht, die gibt es nämlich schon gleich nebenan. Uzupis, der bunte Bezirk der Künstlerinnen und Künstler, dem auch der Dalai Lama schon seine Aufwartung gemacht hat, besitzt sogar eine eigene Verfassung: Jeder Mensch habe das Recht, sich zu irren, zu lieben oder auch mal nichts zu verstehen. Wie viel du anschließend verstehst, hängt zuerst einmal von deinem Alter ab. Solltest du nämlich unter 20 sein, müsstest du bei der Craft-Bier-Verkostung in der Smoke Factory leider draußen bleiben.
Station Nr. 3 (3. Tag)
Guten Morgen! Bis zum nächsten Mal in Vilnius. Jetzt wartet die kleine Stadt zwischen drei Seen. Lasse dich vom Stadtwappen Trakais mit seinem grimmigen bärtigen Mann nicht einschüchtern. Du kannst, ohne mit Pech übergossen zu werden, einfach über die Holzbrücke die letzte erhaltene gotische Wasserburg 3 der Welt betreten. Ebenso ungefährlich ist der Besuch bei deiner litauischen Gastgeberin, die dir nicht nur ein traditionelles Mahl kredenzt, sondern dir auch zeigt, wie es sich auf dem ländlich gelegenen Gehöft so wohnt. Was haben das Ännchen von Tharau, die goldene Wundermaus und das schwarze Gespenst gemeinsam? Alles Skulpturen in Klaipeda, der kleinen und einzigen Hafenstadt Litauens, in der einheimische und preußische Geschichte so eng verknüpft sind. Von hier aus siehst du auf die Kurische Nehrung, diesen hundert Kilometer langen Schutzwall vor der litauischen Küste. Erschaffen hat sie die blondzöpfige Riesin Neringa, in ihrer Schürze tonnenweise Sand herbeischleppend, um Küste und Fischerinnen und Fischer vor dem fiesen sturmblasenden Meeresgott Bangputis zu beschützen. Glaubst du nicht? Dann frage mal die Menschen aus Nida.
Station Nr. 4 (4. Tag)
Selbstverständlich ist die Kurische Nehrung 4 Weltnaturerbe, und auch du wirst zugeben, dass gerade die Natur fantastisch ist mit ihren kilometerlangen, sanft hügeligen Wanderdünen. Am allerschönsten sieht das Ganze vom Meer gesehen aus. Leihe dir doch ein Boot aus. Ach, weißt du was: Komm einfach bei uns mit. Natur hin oder her: Um die Kultur kommst du trotzdem nicht herum, denn: »Tief ist der Brunnen der Vergangenheit«, schreibt Thomas Mann in »Joseph und seine Brüder«. Und wo hat er’s geschrieben? Genau, auf Sommerfrische in Nida, während Katia und die Kinderlein am Strand herumtollten. Oder auf Socken durch das Haus schlichen, um den Genius bloß nicht zu stören. Ob Thomas Mann auch Bernsteine gesucht hat, ist nicht überliefert. Sicher ist, dass er nie an dem Workshop teilgenommen hat, den wir für dich reserviert haben. Vielleicht weiß ja der freundliche Fischer noch mehr, der dich am Abend mit einem fangfrischen Abendessen verwöhnt.
Station Nr. 5 (5. Tag)
Nach der Nacht in der Altstadt von Klaipeda heißt es auf dem Weg nach Riga: Aber bitte jeder nur ein Kreuz! Was für Monty Python’s Brian galt, ist vermutlich auch am Kreuzhügel die Regel, dem katholischen Wallfahrtsort mit Tausenden Kruzifixen. Wenige Kilometer nordöstlich ist es so weit: neues Land, neues Glück. In Lettland ist das »Versailles des Baltikums«, das Schloss Rundale 5, unser erster Gastgeber. Aber bevor es Beschwerden hagelt: nur zum Verweilen und Staunen. Übernachtet wird nämlich in Riga, der größten Stadt des Baltikums, und zwar nicht irgendwo, sondern im Herzen der historischen Altstadt.
Station Nr. 6 (6. Tag)
Du hast es also nicht weit, wenn du am nächsten Tag herausfindest, warum das historische Stadtzentrum seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Zuerst überqueren wir jedoch die Daugava, um die berühmten denkmalgeschützten Holzhäuser und Jugendstilfassaden zu sehen. Und was das Lichtschloss ist, erfährst du auch gleich. Zurück in der Altstadt kannst du die schicksalsreiche Historie Lettlands gut nachvollziehen, oft eng mit deutschen Einflüssen verknüpft. Das ging schon bei der Gründung los: Das übernahm 1201 ein Bremer mit dem klangvollen Namen Albert von Buxthoeven. Und Richard Wagner war in Riga 6 Kapellmeister, auch wenn er sich hier vor allem vor seinen Gläubigerinnen und Gläubigern in Ostpreußen in Sicherheit brachte. Und dann wäre da noch der Apotheker Abraham Kunze, dessen Kräuterlikör sogar Katharina die Große geheilt haben soll. Gibt es heute noch und heißt Rigaer Schwarzer Balsam. Lasse dir am besten auf dem riesigen Zentralmarkt in dem alten Zeppelin-Hangar erklären, wozu der gut ist. Bei der Verkostung von traditionell zubereitetem Käse, geräuchertem Fleisch und frisch gebackenem lettischem Schwarzbrot werden dir die Marktdamen und -herren naturgemäß etwas über die wohltuende Wirkung des süffigen Getränks für den Verdauungstrakt erzählen. Ob das stimmt, kannst du dann beim Bummel durch die Altstadt, die weitläufigen Parkanlagen oder Museen Rigas überprüfen.
Station Nr. 7 (7. Tag)
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Wir verlassen Riga und fliehen in die Natur. Die fußläufige Erkundungstour ist zugleich deine erste Begegnung mit dem Gauja-Nationalpark 7, gern Livländische Schweiz genannt. Ob das wirklich Sinn ergibt, ist dir vermutlich herzlich egal, wenn du am Amata-Fluss mit seinen alten Eichen und bis zu 45 Meter hohen Sandstein- und Dolomitufern entlangwandelst. Du erinnerst dich an den geräucherten Biberschwanz? Die Spuren der Hauptzutat werden dir hier sicher begegnen. Ritterlich geht es weiter, vielleicht sogar ein bisschen theatralisch, wenn du bei deinem Rundgang durch das 800 Jahre alte Cesis mit seinen Gässchen, Parks und Burgruinen von den majestätischen Klängen der Orgel der Johanniskirche getragen wirst. Anders schön, nur viel stiller ist der Bauernhof, den uns sein erklärfreudiger Besitzer zeigt. Besonders stolz ist er auf seine selbst gebaute Maschine zur Herstellung traditioneller Holzschindeln, die aus Espenstämmen geschält werden. Irgendwann, so viel ist sicher, gehst du am Stock. Aber nicht aus Schwäche, sondern weil du an diesem Stöckchen ein Roggenbrot backst, das du dann mit Honig aus dem hiesigen Bienenstock und gerösteten Haselnüssen genießt. Ein würdiger Abschied von Lettland.
Station Nr. 8 (8. Tag)
Mehr herrschaftlich als bäuerlich wirst du genächtigt haben, wenn du in zwielichtiger Morgendämmerung durch den Wald des langsam erwachenden Lahemaa-Nationalparks 8 streifst. Dort piepst es leise, hier raschelt wer gefährlich laut im düsteren Dickicht. Ein Elch, ein Luchs, ein Bär? Nee, das war nur der Dieter, der ist noch nicht ganz wach. Und weil die mystische Natur so guttut, geht es nach dem Frühstück gleich wieder hinaus ins sagenumwobene Hochmoor Viru Raba und die kleinen Fischerdörfer mit alten Küstenbauernhöfen. Von wegen Stille lässt sich nicht hören.
Station Nr. 9 (9. Tag)
Still ist Tallinn 9 dagegen nur selten. Du bist zwar schon fast wieder auf dem Weg nach Hause, aber vielleicht solltest du trotzdem nach Hause skypen, schließlich wurde hier die Bildschirmtelefonie erfunden. Bürgermeisterin oder Bürgermeister werden digital gewählt, Schulnoten gehen schon seit Jahren per App an die Eltern und auch sonst schießen hier die Start-ups wie Pilze aus dem Boden, sodass Tallinn das »Hongkong des Nordens« getauft wurde. Fragt sich, was aus Estland geworden wäre, wenn es sich mehr als nur 50 von 800 Jahren ohne fremde Besatzung hätte entwickeln dürfen. Was mit der berühmten Altstadt ist? Ach na ja, so lala: UNESCO-Weltkulturerbe, am besten erhaltene Hansestadt der Welt, uralte Stadttore, Wehrtürme, behelmte Kirchen, sagenhafte Mauern wohin du siehst. Du wirst dir vorkommen wie am Set von »Der Name der Rose«. Am Abend erinnern wir dich mit deutlich modernerer estnischer Küche daran, warum das hier und heute die schönste Zeit ist.
Station Nr. 10 (10. Tag)
Es ist immer das Gleiche, niemand will nach Hause. Deshalb haben wir am Vormittag noch ein wenig Zeit eingebaut, in der du dich von Tallinn 10 und dem Baltikum verabschieden kannst, bevor es vom nahe gelegenen Flughafen zurück in die Heimat geht, wo du die nächste Reise deines Lebens planen wirst.



















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